VWL Formeln Preiselastizität , Produzentenrente et

Aufgrund langer Krankheit konnte ich kaum zu Vorlesungen und Übungen gehen und hab sehr große Probleme mit dem Fach Mikroökonomie. Ich übe, da ich kaum noch Zeit habe, die Aufgaben der Musterklausuren, bei denen leider aber nur die Lösungen und nicht die Wege angegeben sind. Viele Lösungswege habe ich schon gefunden, aber manche machen mir Kopfzerbrechen… Wäre schön, wenn mir jemand bei ein paar der folgenden Aufgaben behilflich sein könnte:

Aufgabe 1:
Auf einem Markt in vollständiger Konkurrenz gelten folgende Bedingungen
Nachfrage: p = 24 -3y
Angebot: p = 12 + y
Wie hoch ist die Preiselastizität der Nachfrage im Gleichgewicht?
Lösung: 1 1/3 Lösungsweg?

Aufgabe 2:
Ein Monopolist bestimmt unter folgenden Bedingungen den gewinnmaximalen Preis und die gewinnmaximale Menge:
Nachfrage: p = 11 - 3y
Kosten: K = 2y + 11
Wie hoch ist die Produzentenrente des Monopolisten?
Lösung 6,75

Aufgabe 3:
Auf einem Monopolmarkt gelten folgende Bedingungen:
Nachfrage: p = 19 - 2y
Kosten: K = 3y + 3

Durch eine Werbemaßnahme kann der Monopolist die Nachfragefunktion verändern, so dass sich folgendes Bild ergibt:

Nachfrage: p = 23 - 2y
Kosten: K = 3y +4

Um wieviel Geldeinheiten würde sich der Gewinn des Monopolisten erhöhen wenn er die Werbemaßnahme durchführt?

Lösung: 17

Ich habe stundenlang getüftelt an allen Aufgaben, aber langsam rennt mir einfach die Zeit davon…

Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße

Produzentenrente (Aufgabe 2) hab ich mittlerweile gecheckt… :smile: Aber hilft mir biiitte jemand bei den anderen beiden Aufgaben?

Hallo,

Aufgabe 1:
Auf einem Markt in vollständiger Konkurrenz gelten folgende
Bedingungen
Nachfrage: p = 24 -3y
Angebot: p = 12 + y
Wie hoch ist die Preiselastizität der Nachfrage im
Gleichgewicht?
Lösung: 1 1/3 Lösungsweg?

Bist Du Dir sicher, dass die Lösung auf 1 1/3 und nicht eher auf 1 2/3 lautet ?

Ganz grundsätzlich: Die Preisleastizität der Nachfrage ergibt sich, indem man die Nachfragefunktion nach y auflöst und diese Funktion dann nach p ableitet. Die Ableitung dividiert man dann durch die Funktion (umgestellt nach y). Das Ergebnis dieser Division multipliziert man dann noch mit p. Im Detail:

Aus

Nachfrage: p = 24 -3y

wird: y = - 1/3p + 8

Dann wie bereits gesagt: (y’ § / y §) * p

Das Gleichgewicht hat man ja dort, wo sich Angebot und NAchfrage schneiden. Daraus kann man die Werte für y und p ermitteln.

Aufgabe 3:
Auf einem Monopolmarkt gelten folgende Bedingungen:
Nachfrage: p = 19 - 2y
Kosten: K = 3y + 3

Durch eine Werbemaßnahme kann der Monopolist die
Nachfragefunktion verändern, so dass sich folgendes Bild
ergibt:

Nachfrage: p = 23 - 2y
Kosten: K = 3y +4

Um wieviel Geldeinheiten würde sich der Gewinn des
Monopolisten erhöhen wenn er die Werbemaßnahme durchführt?

Lösung: 17

Auch hier nur eine Anleitung:

Der M hat sein Gewinnmaximum wo gilt: G’(y) = 0 bzw. wo gilt:
E’ (y) = K’ (y)

Die Erlösfunktion E erhält man, indem man die Nachfrage p mit der Menge y multipliziert. Dann beide Gleichungen E und K nach der Menge y ableiten und man erhält die gewinnmax. Menge. Jetzt kann man auch den Gewinn ermitteln (Erlöse minus Kosten). Du schaffst das schon.

VG
Sebastian

Ich danke dir… :smile: Ich versuch noch mal mein Glück mit deiner Antwort…:smile:

Liebe Grüße