Wie kommt die EZB überhaupt zu so einer Prognose? Was guckt
sie sich für Größen an?
grundsätzlich gilt die Fisher´sche Gleichung, nach der
Geldmenge*Umlaufgeschwindigkeit(des Geldes)=Transaktionsvolumen (vereinfacht: Bruttosozialprodukt)*Preisniveau.
Auf Veränderungen der Größen abgestellt:
Geldmengenwachstum*Veränderung der Umlaufgeschwindigkeit =Wirtschaftswachstum*Inflation
Das Geldmengenwachstum ist der EZB bekannt (weil sie es (indirekt) steuern kann), die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes ist kurzfristig konstant, das Wirtschaftswachstum kann man (mehr oder weniger gut) prognosizieren. Damit bleibt als einzige Unbekannte die Inflation und die hat die EZB entsprechend aus den anderen Größen prognostiziert.