Hallo!
Ich würde gerne ein wenig mehr über die Zusammenhänge von den
einzelnen Funktionen verstehen, die in der VWL so auftauchen.
Konkret geht es mir da zunächst einmal um die Produktionsfunktion,
die ja bestimmt, wieviel Output man bei gegebenem Input maximal
produzieren kann. In meinem Beispiel ist der Output nur vom
Arbeitseinsatz N abhängig. Hier: (y(N) = 20 N^1/2).
Wenn ich aus dieser bei gegebenem Produktpreis p und Kosten für
Arbeit w meine optimale Beschäftigungsmenge herleiten möchte, so muss
ich ja eine Gewinnfunktion aufstellen, diese nach N ableiten und das
Ergebnis nach N umstellen. So erhalte ich dann meine
Arbeitsnachfragefunktion.
Aber warum ist das so, bzw. muss das genau so sein?
Müsste die Ableitung der Produktionsfunktion nicht eigentlich die
Kurve für den Grenzertrag darstellen?
Ähnliche Verwirrung stiftet bei mir die Sache mit der Grenzkosten und
der Grenzertragskurve.
Im Monopolfall müssen die Grenzkosten ja immer gleich dem Grenzertrag
sein, damit das Gewinnmaximum erzielt wird.
Das funktioniert in der Anwendung auch ganz prima, aber ich blicke
trotzdem nicht durch, warum das gerade so sein muss.
Könnte mir jemand erklären, was es mit den verschiedenen Funktionen
auf sich hat, warum man gerade so ableitet?
Das wäre total nett!!!
Vielen Danke!!
Christian