W-Lan

Hi Leute, ich bin über ein W-Lan mit dem Internet verbunden. Ich würd gern die Sicherheit Testen. Mein Provider sagt zwar, daß dadurch, daß das Netz durch eine SSID Kennung geschützt ist, niemand so einfach „reinkommen“ kann. Ich würd es gerne mal probieren, weiß aber nicht, welche Progis ich dafür verwenden muß. Ok, das mit dem Netstumbler hab ich schon hinbekommen, ich bräucht aber noch n Progi, mit dem ich meine MAC Adresse ändern kann.

Danke

Hi,

Es gibt da ein Tool, daß sich „Wellenreiter“ nennt, musste mal nach suchen.

Generell kann ich Dir aber sagen, daß ohne weitere Sicherheitsmaßnahmen jeder im Sendebereich deines Access Points leicht Dein Netz mitnutzen kann. Die SSID verleiht gar keinen (wirklich GAR keinen) Schutz, was Dir der Provider erzählt hat ist schlichtweg Unfug. Die SSID wird im Klartext übermittelt… So weit dies.

Was Du tun kannst, ist die WEP-Verschlüsselung zu verwenden. Auch die ist zwar sehr mies implementiert und definitiv knackbar, aber der Aufwand wird schon etwas höher dadurch.

Wenn Du es richtig dick sicher haben möchtest, könntest Du noch

a) Cisco Komponenten verwenden, die mit EAP-TLS ein wirklich interessantes System benutzen, oder

b) Ein VPN über Dein wLAN legen.

Beides scheint mir aber für den Heimanwender stark übertrieben.

HTH,

Gruß,

Doc.

PS: Ich weiß, daß Deine Frage anders lautete, und selber testen, was zu sehen ist, ist immer gut, nur kann ich Dir in dieser Sache nicht weiterhelfen. Aber diese Tips sind ja vielleicht auch nicht ganz unnütz.

a) Cisco Komponenten verwenden, die mit EAP-TLS ein wirklich
interessantes System benutzen, oder

b) Ein VPN über Dein wLAN legen.

Beides scheint mir aber für den Heimanwender stark
übertrieben.

Ähh… Ich spiele hier gerade zu Hause mit einer Internet-Anbindung über WLAN herum (leider Hardware- und vermutlich auch Entfernungsbedingt ohne Erfolg…)

Sicherheit: WWW halt unverschlüsselt - das ist ja auch anders abhörbar…

POP/IMAP wird über SSL gesichert, NNTP über SSH. Man sollte sich klar machen, daß wlan zwar etwas leichter abhörbar ist, es ist aber ein quantitativer und kein qualitativer Unterschied.

Sebastian

a) Cisco Komponenten verwenden, die mit EAP-TLS ein wirklich
interessantes System benutzen, oder

b) Ein VPN über Dein wLAN legen.

Beides scheint mir aber für den Heimanwender stark
übertrieben.

Ähh… Ich spiele hier gerade zu Hause mit einer
Internet-Anbindung über WLAN herum (leider Hardware- und
vermutlich auch Entfernungsbedingt ohne Erfolg…)

Sicherheit: WWW halt unverschlüsselt - das ist ja auch anders
abhörbar…

POP/IMAP wird über SSL gesichert, NNTP über SSH. Man sollte
sich klar machen, daß wlan zwar etwas leichter abhörbar ist,
es ist aber ein quantitativer und kein qualitativer
Unterschied.

Hallo Sebastian,

Natürlich kann man auch einfach einzelne Datenströme einzeln mit „Boardmitteln“ absichern. Damit verhindert man das Erlauschen der jeweiligen Daten.

Das ist aber nur die halbe Miete: die andere Hälfte besteht darin, das Mitnutzen der Verbindung zu verhindern. Zwar sind da Firmennetze für „böse Jungs“ eher interessant als ne „popelige“ DSL-Anbindung, aber dennoch bietet das eine vollständig anonyme Internetanbindung.
Und dagegen helfen dir weder SSL noch SSH etwas (zumindest nicht so, wie Du es beschreibst). Da heisst das Thema AAA, und das WEP secret ist zwar nur so mittelschlau, aber immerhin, der Aufwand steigt beträchtlich.

any comments?

Gruß,

Doc.

Ähh… Ich spiele hier gerade zu Hause mit einer
Internet-Anbindung über WLAN herum (leider Hardware- und
vermutlich auch Entfernungsbedingt ohne Erfolg…)

[…]

POP/IMAP wird über SSL gesichert, NNTP über SSH. Man sollte
sich klar machen, daß wlan zwar etwas leichter abhörbar ist,
es ist aber ein quantitativer und kein qualitativer
Unterschied.

[…]

Natürlich kann man auch einfach einzelne Datenströme einzeln
mit „Boardmitteln“ absichern. Damit verhindert man das
Erlauschen der jeweiligen Daten.

Das ist aber nur die halbe Miete: die andere Hälfte besteht
darin, das Mitnutzen der Verbindung zu verhindern. Zwar sind
da Firmennetze für „böse Jungs“ eher interessant als ne
„popelige“ DSL-Anbindung, aber dennoch bietet das eine
vollständig anonyme Internetanbindung.

Das ist natörlich korrekt. Und da man bei T-Online ohne weitere Authentifizierung POP3 und user-FTP nutzen kann, hat sich mir soeben eine Situation erschlossen, wo für den Heimanwender eine Firewall eine gute Idee ist. Hurra…

Und dagegen helfen dir weder SSL noch SSH etwas (zumindest
nicht so, wie Du es beschreibst). Da heisst das Thema AAA, und
das WEP secret ist zwar nur so mittelschlau, aber immerhin,
der Aufwand steigt beträchtlich.

Das ist korrekt: die Datensicherheit ist gegeben, die Nutzungssicherheit nicht. Auch wenn ich nicht firm mit den Protokollen der „üblichen“ WLAN-Hardware nicht auf Du bin, dürfte das in der Tat nicht ganz einfach zu realisieren sein (und wäre sicher ein intressanter Hack…)

Um die Nutzungssicherheit sicheruistellen, könnte man - aus der Hüfte geschossen - mit Bordmitteln (zumindest bei Betriebssystemen :wink: - PPP-over-SSH[1] fahren (und die SSH-Verbindung ablehnen, sofern kein passender Key presentiert wird.

any comments?

Jaja, ich bin doch eine Laberbacke :wink:

Sebastian

[1] Das VPN-Howto hat da ein nettes Ding…

Ihr seid zu beneiden.Hab mir den Router von MBO gekauft, dazu von D-Link die DWL-520+.Krieg einfach keinen Faden.Ich glaub, ich verkaufs wieder.Ein frustrierter werner.

Hallo Sebastian,

Das ist aber nur die halbe Miete: die andere Hälfte besteht
darin, das Mitnutzen der Verbindung zu verhindern. Zwar sind
da Firmennetze für „böse Jungs“ eher interessant als ne
„popelige“ DSL-Anbindung, aber dennoch bietet das eine
vollständig anonyme Internetanbindung.

Das ist natörlich korrekt. Und da man bei T-Online ohne
weitere Authentifizierung POP3 und user-FTP nutzen kann, hat
sich mir soeben eine Situation erschlossen, wo für den
Heimanwender eine Firewall eine gute Idee ist. Hurra…

Fast genau diese Frage war gestern Thema auf der Security-Basics-Mailing Liste: „Ich habe ein wLAN, was soll ich machen, Firewall oder AAA/Verschlüsselung?“[1]
Natürlich eine gültige Möglichkeit. Was ist besser, weil einfacher?

Und dagegen helfen dir weder SSL noch SSH etwas (zumindest
nicht so, wie Du es beschreibst). Da heisst das Thema AAA, und
das WEP secret ist zwar nur so mittelschlau, aber immerhin,
der Aufwand steigt beträchtlich.

Das ist korrekt: die Datensicherheit ist gegeben, die
Nutzungssicherheit nicht. Auch wenn ich nicht firm mit den
Protokollen der „üblichen“ WLAN-Hardware nicht auf Du bin,
dürfte das in der Tat nicht ganz einfach zu realisieren sein
(und wäre sicher ein intressanter Hack…)

Was jetzt genau?

Um die Nutzungssicherheit sicheruistellen, könnte man - aus
der Hüfte geschossen - mit Bordmitteln (zumindest bei
Betriebssystemen :wink: - PPP-over-SSH[1] fahren (und die
SSH-Verbindung ablehnen, sofern kein passender Key presentiert
wird.

Könnte man machen, klingt ziemlich interessant. Das wäre dann ja eine Art VPN, richtig?
Aber auch das könnte für Otto-Normalverbraucher etwas zuviel sein, vom Aufwand her. Is doch wie immer: Kosten, Nutzen, lohnt sich das.

any comments?

Jaja, ich bin doch eine Laberbacke :wink:

True, true…:wink:

Gruß,

Doc.

[1] http://www.vmlinuz.ca/archives/security-basics/2002-…

Hallo,

Das ist natörlich korrekt. Und da man bei T-Online ohne
weitere Authentifizierung POP3 und user-FTP nutzen kann, hat
sich mir soeben eine Situation erschlossen, wo für den
Heimanwender eine Firewall eine gute Idee ist. Hurra…

Fast genau diese Frage war gestern Thema auf der
Security-Basics-Mailing Liste: „Ich habe ein wLAN, was soll ich
machen, Firewall oder AAA/Verschlüsselung?“[1]
Natürlich eine gültige Möglichkeit. Was ist besser, weil
einfacher?

Ich habe jetzt die Fußnote nicht befolgt (nicht online…), aber eine
Gute Verschlüsselung[tm] wäre mir heutzutage[1] deutlich lieber, denn
dann kann ich mittels entsprechender Authentifizierung meine Problem
lösen.

Leider ist das in den üblichen Karten eben nicht eingebaut und wenn
jemand meinen FTP-Account bei T-Online[2] nutzen würde, um passwortlos
MS-Office sowie Kinder-Pornos auf meine Homepage zu setzen, könnte mir
meine Nachlässigkeit/Unwissenheit echte Probleme bringen.

Das ist korrekt: die Datensicherheit ist gegeben, die
Nutzungssicherheit nicht. Auch wenn ich nicht firm mit den
Protokollen der „üblichen“ WLAN-Hardware nicht auf Du bin,
dürfte das in der Tat nicht ganz einfach zu realisieren sein
(und wäre sicher ein intressanter Hack…)

Was jetzt genau?

Eine sichere Authentifizierung auf unterer Ebene die eben verhindert,
daß sich andere als „erlaubte“ Clients einklinken.

Um die Nutzungssicherheit sicheruistellen, könnte man - aus
der Hüfte geschossen - mit Bordmitteln (zumindest bei
Betriebssystemen :wink: - PPP-over-SSH[1] fahren (und die
SSH-Verbindung ablehnen, sofern kein passender Key presentiert
wird.

Könnte man machen, klingt ziemlich interessant. Das wäre dann ja
eine Art VPN, richtig?

Ja, eins was mit SSH-Keys oder den anderen SSH-Methoden
authentifiziert.

Aber auch das könnte für Otto-Normalverbraucher etwas zuviel sein,
vom Aufwand her.

Das mag sein, aber wenn ich ein WLAN hier in größerem Maßstab
betreiben müßte (und nicht krampfhaft daran scheitere, die Hardware
zum Laufen zu bekommen…), würde ich mir in dem Punkt schon Gedanken
machen.

Is doch wie immer: Kosten, Nutzen, lohnt
sich das.

Bevor ich mir eine Ladung Cisco-Spezial-Karten abkippen lasse, lohnt
sich das u. U schon, alldieweil ich meine Lösung für „kompatibler“
halte. Meine Sicherheitsbedenken gegenüber einer proprietären Lösung
mögen angesichts der SSH-Querelen etwas unglaubwürdig klingen…

Gruß,

Sebastian

[1] wo die Rechenleistung im Home-Bereich i. d. R. völlig „oversized“ ist.

[2] so als Hypothese. Ich bin da nicht Kunde…

Ich habe jetzt die Fußnote nicht befolgt (nicht online…),

Auch nicht so wichtig, wirklich. Gab bislang nur drei Antworten, und eine davon auch noch von mir. Aber der Form halber…

aber eine Gute Verschlüsselung[tm] wäre mir heutzutage[1]
deutlich lieber, denn dann kann ich mittels entsprechender
Authentifizierung meine Problem lösen.

Völlig korrekt - deshalb ist der Firewall Gedanke hier zwar nicht verkehrt, aber doch eher sekundär.

Leider ist das in den üblichen Karten eben nicht eingebaut

Definiere „üblich“ :wink: Auch wieder richtig - Momentan scheinen da die paar grössten Hersteller alle an eigenen Lösungen zu frickeln, und am Ende wird aus der von Cisco wieder n Standard gemacht, wie immer… Nein, nicht wirklich was ich mir wünsche, aber diese EAP-TLS Geschichte ist wirklich nett. Und abwärtskompatibel.
Dennoch muß die Empfehlung heute immer noch „VPN“ heißen…wenn man wirklich herstellerunabhängig sein möchte.

Das ist korrekt: die Datensicherheit ist gegeben, die
Nutzungssicherheit nicht. Auch wenn ich nicht firm mit den
Protokollen der „üblichen“ WLAN-Hardware nicht auf Du bin,
dürfte das in der Tat nicht ganz einfach zu realisieren sein
(und wäre sicher ein intressanter Hack…)

Was jetzt genau?

Eine sichere Authentifizierung auf unterer Ebene die eben
verhindert, daß sich andere als „erlaubte“ Clients einklinken.

Indeed - Zertifikate wären da echt geil©. Mit Chipkarten könnte man da ne Menge machen.

Aber auch das könnte für Otto-Normalverbraucher etwas zuviel
sein, vom Aufwand her.

Das mag sein, aber wenn ich ein WLAN hier in größerem Maßstab
betreiben müßte (und nicht krampfhaft daran scheitere, die
Hardware zum Laufen zu bekommen…), würde ich mir in dem Punkt
schon Gedanken machen.

In der Industrie ist das was anderes - da gelten ja auch andere Maßstäbe. Zum einen ist das Budget höher, zum anderen aber auch der Sicherheitsbedarf. Ich ärgere mich gerade wirklich, daß mein Arbeitgeber eine so starke Single Vendor Strategie fährt… Sonst könnte man noch richtig entwickeln.

Is doch wie immer: Kosten, Nutzen, lohnt sich das.

Bevor ich mir eine Ladung Cisco-Spezial-Karten abkippen lasse,
lohnt sich das u. U schon, alldieweil ich meine Lösung für
„kompatibler“ halte.

Kompatibel zu was? Ich will die Firma mit der Brücke jetzt nicht allzu sehr verteidigen oder so, aber pleite gehen werden die so schnell nicht, und was das angeht, arbeite ich in einer homogenen Umgebung.

Meine Sicherheitsbedenken gegenüber einer proprietären
Lösung mögen angesichts der SSH-Querelen etwas unglaubwürdig
klingen…

Och… ich find’s bloß etwas komisch, eine Secure Shell zum tunneln von allem möglichen zu miß-/gebrauchen - da war sie ja ursprünglich mal nicht für gedacht. Interessant wäre es da auch noch mal, die Performance zu vergleichen, von SSH und anderen VPN-Lösungen. Zumal SSH AFAIK ausschließlich in Software verschlüsselt, während es für VPNs auch Hardwarever-/entschlüsselung gibt. Wenn man da mehr als eine Hand voll Clients an einer Stelle das VPN terminieren lassen will, könnte das schon einen Unterschied machen.

Gruß,

Doc.

PS: Ob der Ursprungsposter noch mitliest? Man weiß es nicht! Aber ich find es gut, auch mal auf dieser Ebene diskutieren zu können.

Ich habe jetzt die Fußnote nicht befolgt

… das aber inzwischen nachgeholt.

Auch nicht so wichtig, wirklich. Gab bislang nur drei
Antworten, und eine davon auch noch von mir. Aber der Form
halber…

Ok…

Völlig korrekt - deshalb ist der Firewall Gedanke hier zwar
nicht verkehrt, aber doch eher sekundär.

Ja, da aber Verschlüsselung - wie wir hier sehen - etwas ‚pain in the ass‘ ist, sollte man sich bei T-DSL und W-LANIMHO wirklich Gedanken über eine „Firewall“ machen (und nein: keine „Personal Firewall“)

Leider ist das in den üblichen Karten eben nicht eingebaut

Definiere „üblich“ :wink:

Isch voll krass inne Mediamaakt: „ey, hasse wieh-len?“

Das mag sein, aber wenn ich ein WLAN hier in größerem Maßstab
betreiben müßte (und nicht krampfhaft daran scheitere, die
Hardware zum Laufen zu bekommen…), würde ich mir in dem Punkt
schon Gedanken machen.

In der Industrie ist das was anderes - da gelten ja auch
andere Maßstäbe. Zum einen ist das Budget höher, zum anderen
aber auch der Sicherheitsbedarf.

Du weißt ja, wo ich bin: durchaus Sicherheitsbedarf, gnug Geld für Schrottware von Microsoft, aber ein Setup zum Gruseln…

Is doch wie immer: Kosten, Nutzen, lohnt sich das.

Bevor ich mir eine Ladung Cisco-Spezial-Karten abkippen lasse,
lohnt sich das u. U schon, alldieweil ich meine Lösung für
„kompatibler“ halte.

Kompatibel zu was?

Kompatibel zu dem Nullachtfuffzehn Grabbeltischgeraffel. Was man für kleines Geld an jeder Ecke bekommt.

Meine Sicherheitsbedenken gegenüber einer proprietären
Lösung mögen angesichts der SSH-Querelen etwas unglaubwürdig
klingen…

Och… ich find’s bloß etwas komisch, eine Secure Shell zum
tunneln von allem möglichen zu miß-/gebrauchen - da war sie ja
ursprünglich mal nicht für gedacht.

Nein, aber es wird oft genug mittlerweile so gemacht :smile:

Interessant wäre es da
auch noch mal, die Performance zu vergleichen, von SSH und
anderen VPN-Lösungen. Zumal SSH AFAIK ausschließlich in
Software verschlüsselt,

Ja, aber es gibt verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen zur Auswahl, Kompressionsstufen ebenso…

während es für VPNs auch
Hardwarever-/entschlüsselung gibt. Wenn man da mehr als eine
Hand voll Clients an einer Stelle das VPN terminieren lassen
will, könnte das schon einen Unterschied machen.

Das mag sein. Ich habe hier auch wirklich wenig Erfahrung, höhere Bandbreiten über SSH zu pusten, da ist die hier genutzte Bandbreite zu niedrig (und - trotz alter Hardware die Rechenleistung zu hoch…

Vielleicht sollte ich da gelegentlich 'mal umbauen…

PS: Ob der Ursprungsposter noch mitliest?

Mirdochegal[tm]

Man weiß es nicht!
Aber ich find es gut, auch mal auf dieser Ebene diskutieren zu
können.

Ja.

Gruß,

Sebastian

Ja, da aber Verschlüsselung - wie wir hier sehen - etwas ‚pain
in the ass‘ ist, sollte man sich bei T-DSL und W-LANIMHO
wirklich Gedanken über eine „Firewall“ machen (und nein: keine
„Personal Firewall“)

Welcher Art würdest Du dort denn Traffic filtern? Ich gehe jetzt zunächst mal von maximal stateful inspection aus, und nicht Application Level Gateways.

Leider ist das in den üblichen Karten eben nicht eingebaut

Definiere „üblich“ :wink:

Isch voll krass inne Mediamaakt: „ey, hasse wieh-len?“

Alder, dann krissu krassen Switch mit wie-laehn, krass von Laster gefallen oder so, woissu! (Aber dabbeljuh-lään hört sich auch echt scheisse an (sorry))…

Richtig, in diesen Karten steckt wohl bestenfalls standard WEP drin.

In der Industrie ist das was anderes - da gelten ja auch
andere Maßstäbe. Zum einen ist das Budget höher, zum anderen
aber auch der Sicherheitsbedarf.

Du weißt ja, wo ich bin: durchaus Sicherheitsbedarf, gnug Geld
für Schrottware von Microsoft, aber ein Setup zum Gruseln…

Ja… klassischer Fall für VPN + AAA - mit Cisco (boah, es geht mir selbst langsam auf die Nerven, immer wieder diese Firma anführen zu müssen) Komponenten könnte ich denen da ein schönes Angebot machen, auch alles unter Windoze, wenn’s denn sein muß…

Kompatibel zu dem Nullachtfuffzehn Grabbeltischgeraffel. Was
man für kleines Geld an jeder Ecke bekommt.

Warum willst Du diese Kompatibilität unbedingt haben?
Irgendwo ist halt Schluß, nach unten hin. In Deinem Job sollte dieses Geraffel eh nicht in Frage kommen, und für den Heimanwender, ja, der muß sich dann tatsächlich mit komplizierteren Lösungen rumschlagen. Wobei ich mir diese SSH-Lösung gar nicht so schwierig vorstelle.

Meine Sicherheitsbedenken gegenüber einer proprietären
Lösung mögen angesichts der SSH-Querelen etwas unglaubwürdig
klingen…

Och… ich find’s bloß etwas komisch, eine Secure Shell zum
tunneln von allem möglichen zu miß-/gebrauchen - da war sie ja
ursprünglich mal nicht für gedacht.

Nein, aber es wird oft genug mittlerweile so gemacht :smile:

siehe unten…

Interessant wäre es da
auch noch mal, die Performance zu vergleichen, von SSH und
anderen VPN-Lösungen. Zumal SSH AFAIK ausschließlich in
Software verschlüsselt,

Ja, aber es gibt verschiedene Verschlüsselungsalgorithmen zur
Auswahl, Kompressionsstufen ebenso…

Beim klassischen VPN auch…

während es für VPNs auch
Hardwarever-/entschlüsselung gibt. Wenn man da mehr als eine
Hand voll Clients an einer Stelle das VPN terminieren lassen
will, könnte das schon einen Unterschied machen.

Das mag sein. Ich habe hier auch wirklich wenig Erfahrung,
höhere Bandbreiten über SSH zu pusten, da ist die hier
genutzte Bandbreite zu niedrig (und - trotz alter Hardware die
Rechenleistung zu hoch…

Da kommen wir an den Punkt, wo Konsistenz ins Spiel kommt - ich kenne da auch keine Tests oder Erfahrungen, was die Performance unter hoher Last angeht, aber nehmen wir jetzt mal an, die SSH-Lösung geht bei Hochlast in die Knie, dann wär’s doch auch doof, zwei Lösungen zu haben, eine für schnell, eine für langsam und beide völlig unterschiedlich. Dann doch lieber eine, die gut skalierbar ist. Immerhin leben wir in Zeiten von 10GBit/s Ethernet. Sicher, nicht über Funk, aber da macht’s dann die Summe der Clients, die alle an einem Punkt terminieren.

Wobei das zugegeben halt ein außergewöhnliches Szenario ist.

Vielleicht sollte ich da gelegentlich 'mal umbauen…

Inne Firma? Im nächsten Frühjahr sind Semesterferien, ich will mitbauen. :wink:))

PS: Ob der Ursprungsposter noch mitliest?

Mirdochegal[tm]

Zumindest sind wir on topic.

Gruß,

Doc.

PS: Du 19c3?

Ihr seid zu beneiden.Hab mir den Router von MBO gekauft, dazu
von D-Link die DWL-520+.Krieg einfach keinen Faden.Ich glaub,
ich verkaufs wieder.Ein frustrierter werner.

Ich habe einen Zyxel Prestige 316. Den hab ich eigeschaltet, ne Telefonnummer eingetragen und hab losgelegt. Wie kann ich dir helfen?

Stefan

Hallo…

Ja, da aber Verschlüsselung - wie wir hier sehen - etwas ‚pain in
the ass‘ ist, sollte man sich bei T-DSL und W-LANIMHO wirklich
Gedanken über eine „Firewall“ machen (und nein: keine „Personal
Firewall“)

Welcher Art würdest Du dort denn Traffic filtern? Ich gehe jetzt
zunächst mal von maximal stateful inspection aus, und nicht
Application Level Gateways.

Ich meine hier T-Online und deren Authentifizierung nur über
IP-Adressen im speziellen: da würde ich outgoing destiantion port 110,
21, 119 und 25 vermutlich filtern. Mit dem Rest kann man aber
vermutlich noch genug Unfug machen, aber immerhin…

[…]

In der Industrie ist das was anderes - da gelten ja auch andere
Maßstäbe. Zum einen ist das Budget höher, zum anderen aber auch der
Sicherheitsbedarf.

Du weißt ja, wo ich bin: durchaus Sicherheitsbedarf, gnug Geld für
Schrottware von Microsoft, aber ein Setup zum Gruseln…

Ja… klassischer Fall für VPN + AAA - mit Cisco (boah, es geht mir
selbst langsam auf die Nerven, immer wieder diese Firma anführen zu
müssen) Komponenten könnte ich denen da ein schönes Angebot machen,
auch alles unter Windoze, wenn’s denn sein muß…

Ich bin nicht in der Situa- und Position, um über sowas zu
entscheiden…

Kompatibel zu dem Nullachtfuffzehn Grabbeltischgeraffel. Was man für
kleines Geld an jeder Ecke bekommt.

Warum willst Du diese Kompatibilität unbedingt haben?

Solange es ein definierter Standard ist, ist mir Kompatibilität zu
dem, was am weitesten verbreitet ist, recht lieb.

Daß man sich mit der Einstellung unter Umständen gewaltig einschränkt,
ist aber auch klar.

Irgendwo ist halt Schluß, nach unten hin. In Deinem Job sollte dieses
Geraffel eh nicht in Frage kommen,

*hust*

Ich habe schon viel Energie aufgewendet, um ActiveX auf Rechnern mit
sensiblen Daten und Verbindung zum Netz zu bannen, soviel also dazu.

WEP wird zwar nicht unbedingt genutzt, um sensible Daten zu
übertragen, aber das ist hier nicht so streng getrennt…

und für den Heimanwender, ja, der muß sich dann tatsächlich mit
komplizierteren Lösungen rumschlagen. Wobei ich mir diese SSH-Lösung
gar nicht so schwierig vorstelle.

… das richtige Betriebssystem vorausgesetzt, vermute ich.

[…]

Das mag sein. Ich habe hier auch wirklich wenig Erfahrung, höhere
Bandbreiten über SSH zu pusten, da ist die hier genutzte Bandbreite
zu niedrig (und - trotz alter Hardware die Rechenleistung zu hoch…

Da kommen wir an den Punkt, wo Konsistenz ins Spiel kommt - ich kenne
da auch keine Tests oder Erfahrungen, was die Performance unter hoher
Last angeht, aber nehmen wir jetzt mal an, die SSH-Lösung geht bei
Hochlast in die Knie, dann wär’s doch auch doof, zwei Lösungen zu
haben, eine für schnell, eine für langsam und beide völlig
unterschiedlich.

Ja.

Dann doch lieber eine, die gut skalierbar ist. Immerhin leben wir in
Zeiten von 10GBit/s Ethernet. Sicher, nicht über Funk, aber da
macht’s dann die Summe der Clients, die alle an einem Punkt
terminieren.

Ich kann da nichts konkretes sagen…

[…]

Vielleicht sollte ich da gelegentlich 'mal umbauen…

Inne Firma? Im nächsten Frühjahr sind Semesterferien, ich will
mitbauen. :wink:))

Nein, dort baue ich nicht. Naja. Noch nicht :wink:

Ich meinte eher zu Hause.

[…]

PS: Du 19c3?

Nicht geplant. Obwohl… warum nicht…

Gruß,

Sebastian