W'rumm?

Hallo zusammen,

warum ist der Mensch egoistisch und selbstsüchtig,
warum tut es im gut angeben zu können, warum ist er so mitteilungsbedürftig???
Und was mich vor allem interessieren würde,
Warum heißt es, dass, wenn man Sorgen, Probleme hat es einem irgendwann zu viel wird und man sich dann bei irgendwen ausreden will/soll anstatt sie in sich zu ersticken, ich meine Probleme sind ja keine Zellen die im Gehirn Platz wegnehmen und weggeredet werden können, oder? Spielen da Hormone eine Rolle, oder wie ist das zu erklären?

Lg Sinclair

Hi Sinclair,

warum ist der Mensch egoistisch und selbstsüchtig,
warum tut es im gut angeben zu können, warum ist er so
mitteilungsbedürftig???

keine Ahnung. Jeder Jeck ist anders.

bei irgendwen ausreden will/soll

Durch den Zwang, die eigenen Unpässlichkeiten in Worte zu kleiden, die ein Zuhörer versteht, werden Denkvorgänge angestoßen, die oft schon eine Antwort liefern. Also nicht Hormone sind schuld, sondern einfach das Betrachten aus einem andern Blickwinkel.

Gruß Ralf

Hallo Ralf,

Durch den Zwang, die eigenen Unpässlichkeiten in Worte zu
kleiden, die ein Zuhörer versteht, werden Denkvorgänge
angestoßen, die oft schon eine Antwort liefern. Also nicht
Hormone sind schuld, sondern einfach das Betrachten aus einem
andern Blickwinkel.

Das kann man ja bei anderen Themen, die weniger emotionsbelastet sind, genauso sehen. Früher, als mein Ehegesponst beruflich noch aktiv Geräte repariert hat, hat er mich öfter mitten in der NAcht angerufen (ich hab ja sowieso auf ihn gewartet) und hat mir detailiert den Fehler erklärt und mir auseinanderklabüsert, was er schon getan hatte oder zu tun gedachte, um den Fehler zu beheben. Ich hatte Null Ahnung, von was er redete (ich war schon froh, dass ich ganz grob zwischen einem Kernspintomographen und einem Computertomographen unterscheiden konnte), aber hab immer brav zugehört, „mhm, nggg, mhmmm“ gesagt — und meistens hat er irgendwann während des Gesprächs „Heureka!“ gerufen und jetzt wüsste er, was er noch versuchen könnte und hat aufgelegt.
Funzt, die Methode.

Gruß
Elke

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Hi Elke,

Funzt, die Methode.

ja, solange ein Opfer bereit ist, sich einen Knopf an die Backe labern zu lassen. Ich habe damit tatsächlich mal Geld verdient: Ein Kommilitone, der nebenher programmierte, hat mich regelmäßig mitgenommen, um einen Zuhörer zu haben :smile:)) Damals dachte ich, der hätte eine Meise, bis ich gemerkt habe, dass die Methode immer und überall klappt klappen kann - ein Genie wird man dadurch nicht, wenn man vorher keins war.

Gruß Ralf

Hi Sinclair,

diese Regeln kenn ich nicht,
doch gelten sie, wenn sie wer spricht.
Nur hab ich es nie sprechen hörn,
drum würd mich auch die Regel störn.

Ich hab dich lange schon so lieb,
weil, was ich auf Computer schrieb,
war nicht auf Sie und nicht auf Er,
sondern auf einem SINCLAIR!!!

Wow!

Gruß!

Horst

Hallo Sinclair

warum ist der Mensch egoistisch und selbstsüchtig,

Egiosmus ist in erster Linie ein selbsterhaltungstrieb. Manche Menschen meinen es halt besonders gut mit sich selbst, vielleicht weil sie zu wenig positives Feedback von ihrer Umwelt bekommen.

warum tut es im gut angeben zu können, warum ist er so mitteilungsbedürftig???

Das Streben nach Anerkennung was sonst, bzw. Liebe erzwingen wo keine vorhanden ist.

Und was mich vor allem interessieren würde, Warum heißt es, dass, wenn man Sorgen, Probleme hat es einem irgendwann zu viel wird und man sich dann bei irgendwen ausreden will/soll anstatt sie in sich zu ersticken,

Um das Gefühl der Einsamkeit zu besiegen, im Prinzip ist jeder erwachsene Mensch mit seinen eigenen Problemen alleine.

ich meine Probleme sind ja keine Zellen die im Gehirn Platz wegnehmen und weggeredet werden können, oder?

Probleme sind natürlich in den Gehirnzellen gespeichert ;o). Sie (die Probleme) kosten, wenn man sich hineinsteigert, jede Menge Lebensfreude.

Spielen da Hormone eine Rolle, oder wie ist das zu erklären?

Hormone für den Egiosmus? Nein glaube ich nicht.
Hormone für die Traurigkeit? Vielleicht.
Vielleicht weiss ein Neurologe, der diesen Beitrag liest, dazu mehr.

Gruß Gerold

warum ist der Mensch egoistisch und selbstsüchtig,

Hallo!

Da hab´ich doch neulich was gelesen, weiß leider nicht mehr genau wo.

„Egoisten sind unsympathische Menschen. Sie halten von sich selbst mehr als von mir.“

Jedenfalls so ähnlich! :smile:

mfg Nemo.

Danke für eure Antworten,

mir ist es jetzt schon etwas klarer geworden,
auch wenn ich’s immer noch nicht ganz kapier’.

Viele liebe Grüße Sinclair

Hallo,

mir ist es jetzt schon etwas klarer geworden,
auch wenn ich’s immer noch nicht ganz kapier’.

Ich kapiers auch nicht. Mir ist nicht
klar, was „Egoismus“ überhaupt sein
soll.

Ist nicht *alles*, was der Mensch tut,
Egoismus?

Dann wäre das Wort leer, ohne Sinn;
es täuge ggf. nur dazu, einen „Schein
von Egoismus“ von einem „Schein von
Nichtegoismus“ abzugrenzen.

Aber wozu sollte as gut sein?

Grüße

CMБ

Mmmh, Gegenfrage: Ist jeder Mensch egoistisch und selbstsüchtig?

Vielleicht tut er gerade deswegen damit angeben, dass es ihm gut geht und tut, weil er mit dem Egoismus und der Selbstsüchtigkeit gar nicht so zufrieden ist und gern hören würde, dass das nicht das non-plus-ultra ist?

Na ja, warum es heisst, dass man Sorgen und Probleme mit jemanden bereden sollte? Keine Ahnung! Vielleicht sollte das jeder für sich selbst rausfinden, was ihm da gut tut?

Ich habe vor längerer Zeit mal ein Interview mit der Enkelin von Sigmund Freud gelesen. Sie vertrat dort die Meinung, dass Menschen, die gute Freunde haben, mit denen sie über ihre Sorgen reden könnten, gut auf einen Psychotherapeuten verzichten könnten.

Seh ich eigentlich auch so.

Es gibt allerdings auch sicher Erlebnisse, bei denen selbst die beste Freundin überfordert ist. Dafür gibt es dann Fachleute.

Ob da Hormone eine Rolle spielen? Keine Ahnung. Glaub ich eigentlich auch nicht.

Vielleicht eher auf der emotionalen Ebene? Dass Frauen eher bereit sind zu reden?

Oder weil sie es auf Dauer nicht schaffen, die „Schubladen“ in die sie ihre Negativerfahrungen verpackt haben, auf Dauer verschlossen zu halten?

Du fragst W´rumm? Warum fragst Du?

Liebe Grüße
usch

Mmmh, Gegenfrage: Ist jeder Mensch egoistisch und
selbstsüchtig?

Der eine mehr, der andere weniger, aber im Grunde doch alle.

Vielleicht tut er gerade deswegen damit angeben, dass es ihm
gut geht und tut, weil er mit dem Egoismus und der
Selbstsüchtigkeit gar nicht so zufrieden ist und gern hören
würde, dass das nicht das non-plus-ultra ist?

Na ja, warum es heisst, dass man Sorgen und Probleme mit
jemanden bereden sollte? Keine Ahnung! Vielleicht sollte das
jeder für sich selbst rausfinden, was ihm da gut tut?

Ich habe vor längerer Zeit mal ein Interview mit der Enkelin
von Sigmund Freud gelesen. Sie vertrat dort die Meinung, dass
Menschen, die gute Freunde haben, mit denen sie über ihre
Sorgen reden könnten, gut auf einen Psychotherapeuten
verzichten könnten.

Seh ich eigentlich auch so.

Ich ebenso.

Es gibt allerdings auch sicher Erlebnisse, bei denen selbst
die beste Freundin überfordert ist. Dafür gibt es dann
Fachleute.

Ob da Hormone eine Rolle spielen? Keine Ahnung. Glaub ich
eigentlich auch nicht.

Vielleicht eher auf der emotionalen Ebene? Dass Frauen eher
bereit sind zu reden?

Oder weil sie es auf Dauer nicht schaffen, die „Schubladen“ in
die sie ihre Negativerfahrungen verpackt haben, auf Dauer
verschlossen zu halten?

Ja und genau das versteh’ ich nicht. Man hat ja eigentlich keinen Nutzen, wenn man seine „Schubladen“ öffnet und aus biologischer Sicht richtet die Natur uns nicht ein „Bedürfnis“ ein, das uns gar nichts nützt.

Du fragst W´rumm? Warum fragst Du?

Reines Interesse.

Liebe Grüße
usch

Auch viele Grüße
Sinclair

Hallo sinclair,

okay, jetzt versteh ich es besser.
Ich würd da gern ein bisschen differenzieren.
Ich bin schon relativ :wink: alt und ich habe schon so einige Dinge in Schubladen verpackt und die sind da auch gut aufgehoben. Heisst: Keinen Redebedarf mehr, vergessen und Geschichte. Oder anders ausgedrückt: Lebenserfahrung :smile:

Wie das nun so richtig mit den Schubladen funktioniert, dass kann ich Dir auch nicht sagen. Aber ich weiss schon, dass es Erfahrungen gibt, die einfach nicht in die Schubladen dürfen, bevor man sie sich nicht mal genauer angeschaut hat.

Das wären z. B. Missbrauchserfahrungen, Gewalt etc. … eigentlich Dinge, die Albträume bereiten. Oder Schubladen, die sich nicht wirklich schliessen lassen?

Eigentlich stimm ich Dir zu. Es gibt auch Dinge, die man ganz einfach „zerreden“ kann, bis sie zum Problem werden.

Alles relativ, oder was meinst Du?

Liebe Grüße
usch