'w'

Hi
Ich habe gerade den George-W.-Bush-Film gesehen und war etwas irritiert. Ich hatte gemeint, vernommen zu haben, der Film wäre „W“-kritisch. Nix da. Der George W. Bush ist -ganz im Gegensatz zu seinem Vater- im Film ein sympathischer, natürlicher Mensch. Die Eltern und ihn umgebenden Politiker hingegen sind ziemlich grauenhaft.
Was denkt ihr über den Film?
fragt
Branden

Vielleicht helfen dir diese beiden Artikel weiter…

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,579770,00.html
http://www.welt.de/kultur/article2594030/Bush-Hasser…

Hallo,

Der George W. Bush ist -ganz im
Gegensatz zu seinem Vater- im Film ein sympathischer,
natürlicher Mensch.

Warum sollte er das nicht sein?

Klar , viele haben von Stone sicher etwas anderes erwartet. Auch ich fand den Film recht unspektakulär. Trotzdem hat er mir unterm Strich ganz gut gefalllen.
Als Satire hätte man da sicher etwas mehr auf den Putz hauen dürfen, aber die wirklich gute Satire bot uns Busch ja im Grunde in seiner Amtszeit immer wieder selber. Da kommt kein Film ran.

Viele Grüße
Maternus

Hi
Merkwürdigerweise ist der „Welt“-Artikel weitaus mehr auf den Punkt als der „Spiegel“-Artikel, der vage und pflaumenweich bleibt.
Gruß,
Branden

Hi

Der George W. Bush ist -ganz im
Gegensatz zu seinem Vater- im Film ein sympathischer,
natürlicher Mensch.

Warum sollte er das nicht sein?

Nun, so viel Empathie und Verständnis wurde ihm ja zumindest in Europa nicht gerade entgegen gebracht.

Als Satire hätte man da sicher etwas mehr auf den Putz hauen
dürfen, aber die wirklich gute Satire bot uns Busch ja im
Grunde in seiner Amtszeit immer wieder selber. Da kommt kein
Film ran.

Nun ja, es gibt dann eben weitaus weniger Raum für Satire, wenn man den Menschen Bush da im Film ein Stück weit so nimmt, wie er da dargestellt wird. Das ist ja der Zusammenhang zwischen Darstellung und Satire-Möglichkeit.
Gruß,
Branden