W2k beim Start sperren

Hallo!

Gibt es eine (relativ einfache) Möglichkeit, einen Windows 2000-Rechner nach dem Start automatisch zu sperren?

Also, erst nach der (automatischen) Benutzeranmeldung, da ein paar Programme nur in diesem Benutzeraccount laufen sollen und automatisch gestartet werden.

Heissen Dank!
lg, mabuse

Hallo,

ja, das geht.
Du kannst das per Bildschirmschoner machen: Nimm am besten den, den du auch so aktiv hast und aktiviere den Passwortschutz. Und dann nimmste den (also z.B. starfield.scr - ist irgendwo im Windowsverzeichnis) und packst den in die Autostart.
Ob das mit den anderen (die gerade nicht aktiv sind) auch geht, musste ausprobieren.

Haelge

Gibt es eine (relativ einfache) Möglichkeit, einen Windows
2000-Rechner nach dem Start automatisch zu sperren?

Einen geplanten Task erstellen, der beim Anmelden ausgeführt wird und entweder den Befehl „rundll32.exe user32.dll LockWorkStation“ direkt aufruft, oder eine Batchdatei startet, welcher erst andere fällige Aufgaben ausführt und dann diesen Befehl aufruft.

HTH

Hallo,

Gibt es eine (relativ einfache) Möglichkeit, einen Windows
2000-Rechner nach dem Start automatisch zu sperren?
Also, erst nach der (automatischen) Benutzeranmeldung, da ein
paar Programme nur in diesem Benutzeraccount laufen sollen und
automatisch gestartet werden.

ich halte das für wenig sinnvoll. Entweder ein Programm soll ohne Benutzer-Interaktion laufen (etwa ein Server), dann sollte man es als Dienst einrichten. Oder es läuft mit Benutzerinteraktion, dann ergibt ein sperren der Arbeitsstation unmittelbar nach dem Start des Programms keinen Sinn.


PHvL

ich halte das für wenig sinnvoll. Entweder ein Programm soll
ohne Benutzer-Interaktion laufen (etwa ein Server), dann
sollte man es als Dienst einrichten.

Hallo PHvL,

das ist die kristallreine Lehre, die Praxis sieht aber anders aus. Ich habe auch Server lange Zeit mit Anmeldung betreiben müssen, z.B. für Fritz Data Server (heisst so, ist aber eben KEIN Service) und für Mailboxen wie Telix oder Procomm, die zu einer Zeit entstanden sind als der Begriff Service noch völlig unbekannt war.

Manches mag sich da inzwischen verbessert haben, aber ob z.B. Fritz Fax ohne Anmeldung läuft bezweifle ich.

Dass als Konsequenz daraus der Server offen zugänglich ist, kann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Also braucht man genau das, was der Fragesteller sucht.

Gruss Reinhard

Hei,

ich halte das für wenig sinnvoll. Entweder ein Programm soll ohne Benutzer-Interaktion laufen (etwa ein Server), dann sollte man es als Dienst einrichten. Oder es läuft mit Benutzerinteraktion, dann ergibt ein sperren der Arbeitsstation unmittelbar nach dem Start des Programms keinen Sinn.

Hei!
Schön wär’s ja. Beim FTP-Server, torrent und DC++ geht das sogar, aber . . .

  1. Auf dem Server läuft u.a. auch ein eBay-Sniper. Und der braucht nunmal einen Benutzer-Account, damit er weiss, als welcher Benutzer er bei eBay mitbieten soll.

  2. Das zweite Problemkind ist PeerGuardian. Das bekommt ich zwar als Systemdienst ans laufen, allerdings gibt es dann kein Icon im Tray, d.h. ich kann mich nie davon überzeugen, das die Blocklisten aktualisiert wurden.

  3. Verschiedene Download-Manager für RapidShare & Co laufen als Systemdienst gar nicht, oder lassen für den normalen Benutzer das Hinzufügen neuer Downloads nicht zu.

  4. Die Software für die Satelittenkarte nimmt als Systemdienst nicht auf.

  5. Was später bei der geplanten Haussteuerung alles schiefgehen könnte, mag ich mir gar nicht ausmalen . . .

Nunja, wie du an der Liste siehst, ist das auch nicht gerade ein Server im üblichen Sinne . . . ;D

lg, mabuse

Hallo,

das ist die kristallreine Lehre, die Praxis sieht aber anders
aus.

die Praxis sieht meist so aus, dass Software, bei der es nicht so funktioniert, auch andere gravierende Mängel hat.

Die weit verbreitete Taktik, dies einfach hinzunehmen und derartigen Müll trotzdem einzusetzen, vielleicht sogar Geld dafür zu bezahlen, halte ich für völlig falsch.

Ich habe auch Server lange Zeit mit Anmeldung betreiben
müssen, z.B. für Fritz Data Server (heisst so, ist aber eben
KEIN Service) und für Mailboxen wie Telix oder Procomm, die zu
einer Zeit entstanden sind als der Begriff Service noch völlig
unbekannt war.

Gerade Programme, die aus Single-Tasking-Umgebungen ohne graphische Benutzeroberfläche kommen, lassen sich grundsätzlich völlig problemlos als Dienst starten. Probleme entstehen normalerweise doch nur aus der zwingenden Bindung eines Serverdienstes an ein graphisches Interface.

Manches mag sich da inzwischen verbessert haben, aber ob z.B.
Fritz Fax ohne Anmeldung läuft bezweifle ich.

Ziel sollte es doch nie sein, ein ganz bestimmtes Programm zu starten, sondern eine Aufgabe zu erledigen. Und ich würde stark bezweifeln, dass es keine Fax-Software gibt, die sinnvoll arbeitet.

Dass als Konsequenz daraus der Server offen zugänglich ist,
kann ja auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Also
braucht man genau das, was der Fragesteller sucht.

Das Problem ist, das soetwas immer eine Krücke ist, die im Zweifel nicht zuverlässig arbeiten wird. Darüberhinaus muss man damit rechnen, dass Software, die solche gravierenden Design-Mängel aufweist noch andere Probleme verursachen wird.


PHvL

Hallo,

Und der braucht nunmal einen Benutzer-Account, damit er weiss,
als welcher Benutzer er bei eBay mitbieten soll.

jedes Programm, auch ein Dienst läuft mit einem bestimmten Benutzer – dazu ist ein interaktiver Login nicht erforderlich.

Das zweite Problemkind ist PeerGuardian.

… da kann man aber auf dem Standpunkt sein, dass das Nicht-Funktionieren von fragwürdiger Software nicht unbedingt ein Schaden ist.

Das bekommt ich zwar als Systemdienst ans laufen, allerdings gibt
es dann kein Icon im Tray

Programmfehler sollten besser behoben werden, als durch eine eher untaugliche Krücke[1] umgangen zu werden.

Verschiedene Download-Manager für RapidShare & Co laufen als
Systemdienst gar nicht, oder lassen für den normalen Benutzer
das Hinzufügen neuer Downloads nicht zu.
Die Software für die Satelittenkarte nimmt als Systemdienst nicht auf.

Wie geschrieben: Programmfehler sollten behoben werden, oder es sollte auf hochwertigere Alternativen ausgewichen werden – insbesondere, wenn wie hier keine wirkliche Möglichkeit zur Vermeidung existiert.

Was später bei der geplanten Haussteuerung alles schiefgehen
könnte, mag ich mir gar nicht ausmalen . . .

Dann solltest du dir lieber nicht ausmalen, was in den von dir verwendeten Programmen noch so alles für gravierende Fehler stecken, wenn dir schon so viele offensichtliche bekannt sind.

Nunja, wie du an der Liste siehst, ist das auch nicht gerade
ein Server im üblichen Sinne . . . ;D

Man könnte sich auch auf den Standpunkt stellen, dass das „Unübliche“ lediglich deine Auswahl an Software ist, die entweder mangelhaft oder für den Zweck ungeeignet ist.

[1] Die Konfiguration eines automatischen Login mit gespeichertem Passwort und Sperrung des Accounts unmittelbar danach hat etwas schizophrenes. Die Speicherung des Passworts und Aktivierung des automatischen Logins enthält die Aussage, dem physisch vor dem Rechner sitzenden Benutzer zu vertrauen – das tust du aber offensichtlich nicht.


PHvL

Hei!

jedes Programm, auch ein Dienst läuft mit einem bestimmten
Benutzer – dazu ist ein interaktiver Login nicht erforderlich.

Und der wäre (ohne Anmeldung?)
Vermutlich „System“. Dummerweise kann ich mich aber nicht als System anmelden, um im Sniper erst mal die nötigen Einstellungen zu machen . . .

Das zweite Problemkind ist PeerGuardian.

… da kann man aber auf dem Standpunkt sein, dass das Nicht-Funktionieren von fragwürdiger Software nicht unbedingt ein Schaden ist.

Ohne jetzt eine Diskussion lostreten zu wollen: ich halte diese Software durchaus nicht für fragwürdig. Also, im Sinne einer arbeitenden Software, den Sinn derselben lassen wir mal außen vor.

Programmfehler sollten besser behoben werden, als durch eine eher untaugliche Krücke[1] umgangen zu werden.

Es fällt mir ausgesprochen schwer, Fehler in Software, die ich nicht selber geschrieben habe, zu beheben.

[1] Die Konfiguration eines automatischen Login mit gespeichertem Passwort und Sperrung des Accounts unmittelbar danach hat etwas schizophrenes. Die Speicherung des Passworts und Aktivierung des automatischen Logins enthält die Aussage, dem physisch vor dem Rechner sitzenden Benutzer zu vertrauen – das tust du aber offensichtlich nicht.

Das verstehst du falsch. Es gibt keinen physikalischen Benutzer. Das ist mein „Server“, der hängt unten im Keller, hat weder Maus noch Tastatur oder Monitor und ist für Up-/Downloads, ebay, Sat-Aufnahmen etc. verantwortlich.

Der Sinn der Sperrung ist ganz einfach, das er via UltraVNC auch übers Internet erreichbar ist, und ich mit dem Locken verhindern will, das sich da böse Buben mit einem abgehörten Passwort einloggen können.

Wie geschrieben: Programmfehler sollten behoben werden, oder es sollte auf hochwertigere Alternativen ausgewichen werden – insbesondere, wenn wie hier keine wirkliche Möglichkeit zur Vermeidung existiert.

Wie gesagt, Fehlerbehebung nicht möglich, Alternativen keine (oder nur inakzeptable) vorhanden, und bei der SAT-Karte schon gar nicht. Ich kauf doch keine neue Hardware (vor allem, weil man nirgendwo vorher Informationen finden kann, ob die Software auch im gelockten Zustand einwandfrei arbeitet - ist also immer ein Blindkauf!)

Man könnte sich auch auf den Standpunkt stellen, dass das „Unübliche“ lediglich deine Auswahl an Software ist, die entweder mangelhaft oder für den Zweck ungeeignet ist.

Sicher kann man das - aber es gibt nun mal keine Alternativen.
Und mit deiner Einstellung kann man eigentlich jede Software verwerfen, weil es fehlerlos so gut wie nicht gibt. Siehe zahllose Updates von M$ & Co.

Und ich würde auch keine Software als mangelhaft beschreiben, nur weil sie nicht als Systemdienst läuft. Die meiste Software ist für solch einen Einsatzzweck halt nicht vorgesehen, schließlich dürfte meine Anwendung eher als exotisch zu betrachten sein.

Und letztlich kann man alle diese „Mängel“ durch ein simples Sperren der Workstation umgehen.

Ist doch völlig stressfrei!
Das einzige Problem - und die Ursache meiner Anfrage - ist halt, das der Rechner sich ab und an (nach einem automatischen Windows-Update) neustartet. Und ich suche lediglich nach einer simplen Lösung, die sicherstellt, das er auch dann automatisch gelockt wird, nicht mehr.
Denn sonst funktioniert ja alles.

^^ mabuse