Wackelkontakt simulieren

Grüsse

Ich bin beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Elektronik und bin aus beruflichen Gründen nun gehalten einen Lehrgang in einem verwandten Gebiet zu geben. Dort soll es auch eine Fehlersuche geben. Im Rahmen dieser Fehlersuche möchte ich einen Wackelkontakt an einer sogenannten Diodenplatine simulieren.

Hier ein Bild der Diodenplatte:
http://img91.imageshack.us/img91/6219/diodenplattegt…

Die Diodenplatine entkoppelt mir ca. 25 Funktionen und schickt über den Transistor das Signal auf ein Magnetventil (PIN 28).
Strom kommt auf PIN 26 an.
PIN 30 get auf interne Masse.

Meinen Wackelkontakt würde ich gerne anstelle der unteren Zenerdiode einbauen. Und zwar diese rausnehmen und durch einen Quarz sowie Transistor ersetzen. Somit also den Transistor mit dem Quartz regelmässig schalten (alle 5 sec. ca.), und das Signal noch vor dem Transistor auf Masse in getakteten Abständen abführen.

Und nu die Frage, ihr habt ja wesentlich mehr Ahnung. Ist dies eine sinnvolle Lösung, oder kann ich dies auch wesentlich einfacher realisieren? Wie ihr euch sicher denken könnt, soll das Ganze auch relativ unauffällig aussehen.

Mit Dank vorraus.

Hallo,
einen Transistor kann man nicht mit einem Quarz schalten. Abgesehen davon brauchst Du auch keinen Quarz, es kommt ja nicht auf hohe Genauigkeit an. Und mit dem Transistor klappt das auch nicht, weil der eben kein Schalter ist.
Einen Wackelkontakt würde ich mittels Relais simulieren. Nur - was soll das für eine Fehlersuche sein, bei der man nicht unter die Platine schauen darf (dann würde man die Zusatzschaltung ja finden)? Was soll das überhaupt für ein Wackelkontakt sein, der in regelmäßigen Abständen eine Zenerdiode ausschaltet und irgendwas auf Masse legt? Und im allgemeinen sucht man sowas auch erstmal optisch, was stellst Du Dir denn so vor zu lehren?
Gruß
loderunner

Hallo loderunner,

Und im
allgemeinen sucht man sowas auch erstmal optisch, was stellst
Du Dir denn so vor zu lehren?

So wie das für mich aussieht, geht es hier um Störungsbehebung im in der Automatisierung, also mehr um Elektriker.
Die sollen lernen einen Fehler messtechnisch zu finden ohne den ganzen Schaltschrank zu zerlegen :wink:

Die müssen nicht rumlöten, sondern nur das richtige Modul ersetzen.
Zudem ist „schnell dahinter schauen“ da meist gar nicht möglich.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

So wie das für mich aussieht, geht es hier um Störungsbehebung

möglich.

Denke ich mir auch. Nur ist ein Wackelkontakt eben was anderes als ein Flipflop. Ein Wako reagiert auf Klopfen, nicht auf Messen. Das ist imho nicht grad praxisnah.
Gruß
loderunner

Hallo loderunner,

So wie das für mich aussieht, geht es hier um Störungsbehebung

möglich.

Denke ich mir auch. Nur ist ein Wackelkontakt eben was anderes
als ein Flipflop. Ein Wako reagiert auf Klopfen, nicht auf
Messen. Das ist imho nicht grad praxisnah.

Also Micro einbauen und den Verstärkerausgang auf den Transistor schalten.
Oder an der Basis einen Widerstand mit Haarriss einbauen, aber wo findet man einen, wenn man ihn grad braucht.

MfG Peter(TOO)

Oder an der Basis einen Widerstand mit Haarriss einbauen, aber
wo findet man einen, wenn man ihn grad braucht.

Hallo,

darf ich mich einmischen?

Er könnte auch ein Ende der Z-Diode nicht anlöten. Mit etwas Herumbiegen an diesem freien Anschluss bekommt er einen schönen Wackelkontakt.

Gruß
Thomas

Hallo,

darf ich mich einmischen?

Klar!

Er könnte auch ein Ende der Z-Diode nicht anlöten. Mit etwas
Herumbiegen an diesem freien Anschluss bekommt er einen
schönen Wackelkontakt.

Aber leider nicht reproduzierbar, oder? Wenn er sie kräftig in die Bohrung steckt, KANN es zu permanentem Kontakt kommen. Oder eben zu gar keinem.
Wobei ich mich immer noch frage, warum ein zu suchender Wackelkontakt überhaupt wackeln muss…
Gruß
loderunner

Hallo beisammen,

Er könnte auch ein Ende der Z-Diode nicht anlöten. Mit etwas
Herumbiegen an diesem freien Anschluss bekommt er einen
schönen Wackelkontakt.

Aber leider nicht reproduzierbar, oder? Wenn er sie kräftig in
die Bohrung steckt, KANN es zu permanentem Kontakt kommen.
Oder eben zu gar keinem.

Ich hatte auch schon geräte mit nicht gelöteten einzelnen IC-Anschlüssen. Bei duchkontaktierten Platinen funktioniert das fehlerfrei bis zu einigen Jahren.

Wobei ich mich immer noch frage, warum ein zu suchender
Wackelkontakt überhaupt wackeln muss…

Naja, es erschwert halt das suchen erheblich.
Zudem muss man eine andere Messmethodik verwenden, was für viele schwierig zu sein scheint.
Ich habe aes auch schon erlebt, dass Leute nach einer einmaligen Gut-Messung, das entsprechende Bauteil einfach aus der Liste ihrer Überlegungen gestrichen haben.

MfG Peter(TOO)

Hallo zusammen und danke für die Antworten

Im Grundsatz geht es um eine Fehlersuche an einer grossen landtechnischen Maschine. Dabei ist Elektronikerwissen für den „normalen“ Mechaniker nicht notwendig. Da werden sowieso meistens nur Platinen oder Module im Fehlerfall getauscht. Es geht vielmehr darum das die Lehrgangsteilnehmer auch mal an schwierige Themen herangeführt werden und ein entsprechender Umgang mit diesen geübt wird. Langfristig wird man jedoch ohne fundiertes Grundwissen in der Elektronik nicht weiterkommen. Und da kommen wir nu zu meiner Aufgabe, etwas Wissen häppchenweise zu vermitteln, ohne jedoch zu überfordern. das war die Grundintention meiner Anfrage.

Habe mir natürlich Gedanken gemacht und mögliche Schaltkreise durchgerechnet und festgestellt das mein Platz auf der Platine wohl nicht ausreichen wird eine entsprechende Lösung unauffällig zu realisieren. So bin ich auf den Gedanken gekommen einen Kugel/Neigungsschalter zu benutzen. Da kann ich an meiner Hauptplatine rumwackeln und ebn einen Wackelkontakt solchermassen realisieren.

Habt ihr vielleicht andere Anregungen?

Oder an der Basis einen Widerstand mit Haarriss einbauen, aber
wo findet man einen, wenn man ihn grad braucht.

*krchkrch*