In meiner Wohnung ist eine Lampe, die schon länger inaktiv ist. Vor vier Jahren ist die Glühbirne durchgebrannt, aber weil ich die Lampe nicht oft brauche, habe ich die Birne damals nicht sofort ersetzt und es dann immer wieder vergessen.
Der Lichtschalterwar schon immer etwas wackelig. Ich will damit nicht „Wackelkontakt“ sagen. Er sprang gern auf AN, wenn man ihn nur aus Versehen leicht berührte. Ich hab es auch ein paar Mal erlebt, dass die Lampe an war, wenn ich nach Abwesenheit wieder ins Zimmer gekommen bin, vermutlich war der Schalter in der Zwischenzeit von allein auf AN gesprungen.
Wenn die Lampe mal an war, dann ist sie aber auch zuverlässig an geblieben. Ein selbstständiges Ausschalten ist mir nie aufgefallen, weder kurzzeitig noch komplett.
Nun ist mir die Lampe wieder eingefallen. Ich habe eine neue Glühbirne rein gedreht und hatte eigentlich fast damit gerechnet, dass sie sofort los brennen würde, weil sich der Schalter irgendwann im Lauf der vier Jahre mal auf AN gestellt hätte. (Man kann am Schalter nicht sehen, ob er an oder aus ist.)
Es trat aber das Gegenteil auf: Die Lampe blieb aus - selbst, als ich den Schalter von Hand betätigte. Die Birne ist in Ordnung, die habe ich in einer anderen Lampe überprüft.
Gut, dann ist die Lampe inzwischen kaputt. Macht nichts, ich brauche sie sowieso selten!
Allerdings bin ich beim Googlen darauf gestossen, dass Wackelkontakte in Lichtschaltern sehr gefährlich sein können, was mir nun etwas Sorgen bereitet. Deshalb meine Fragen:
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Klingt das, was ich beschrieben habe, für euch Experten nach einem Wackelkontakt im Lichtschalter, oder einfach „nur“ nach einem Schalter, der sich zu leicht auf AN schalten lässt?
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Falls es einer ist: Sind Wackelkontakte in Lichtschaltern auch dann gefährlich, wenn kein geschlossener Stromkreis besteht? Das ist nämlich nicht der Fall, da ich der Lampe ihren Glühbirne wieder weggenommen habe. Im Moment steckt gar nichts in der Fassung drin.
Danke für eure Antworten!