Wadenkrämpfe

Hallo,
ich brauche dringend einen/den Rat.
Seit mehreren Monaten leide ich nachts unter ganz tollen Wadenkrämpfen.
Meinem Hausarzt hab ich’s schon erzählt, da kam nur die Empfehlung, ich möge Magnesium einnehmen. Verschreiben kann er es nicht, ist mein Problem. Ok, ich hab mir die Tabletten geholt, nehme täglich 10 Stück zu 500 mg ein. Aber bisher kein Erfolg.
Woran kann das noch liegen, was kann ich noch dagegen tun?
Wäre toll, wenn mir jemand einen Tip geben könnte.

Danke!
Zeulino

Hallo Zeulino, wenn die Bandscheiben in Ordnung sind, kann es an Bewegungsmangel liegen oder am Mineralhaushalt. Nicht nur Magnesium ist wichtig, auch die anderen zur Zeit vermehrt ausgeschwitzten Minerale müssen nachgefüllt werden, selbst einfaches Kochsalz wirkt Wunder. Das Wichtigste aber ist Bewegung. Gruß, eck.

Guten Abend,

ganz tollen Wadenkrämpfen.

was findest Du daran toll? *g*

nehme täglich 10 Stück zu 500 mg ein.

10 x 500 mg = 5000 mg ???

Die empfohlene Tagesdosierung an Magnesium liegt bei 120-365 mg pro Tag.

Die sollte idealerweise auf 2-3 Einnahmen pro Tag aufgeteilt werden, da der Körper kleine Magnesiummengen besser aufnehmen kann als große Einmaldosen. Um die Magnesiumspeicher aufzufüllen, sollte die Einnahme mindestens über einen Zeitraum von 4 Wochen erfolgen.

Woran kann das noch liegen

  • Kalzium und Magnesiummangel (fehlen diese Elektrolyte, ist das Muskelgewebe leichter erregbar. Dadurch entsteht eine erhöhte Krampfbereitschaft.

  • Gefäß-, Nerven- oder Stoffwechselerkrankungen (z. b. Diabetes)

was kann ich noch dagegen tun?

  • dauerhaft Magnesiumreiche Ernährung

Gruß Motorradmieze

Hallo Zeulino,

nicht nur Magnesium ist wichtig bei Wadenkrämpfen, auch Kalium (nicht zu verwechseln mit Calcium). Man verliert Kalium u.a. auch bei Durchfall; es ist in Gemüsen enthalten, in größeren Mengen auch in Trockenaprikosen. Aber es gibt auch Brause-Tabletten, oft in Supermärkten. Mehr als 3 am Tag würde ich da nicht unbedingt nehmen, aber im Grunde sortiert der Körper selbst, wieviel er davon aus dem Darm reinholt. Schmecken sowieso nicht gut.
Hören die Wadenkrämpfe gar nicht auf, wäre ein Versuch mit Medikamenten vielleicht sinnvoll (Muskel-Trancopal, Chinin) und/ oder ein Besuch beim Neurologen. Muskelkrämpfe können auch Symptom einer Nervenentzündung sein. Darauf wurde in dem Posting zuvor schon hingewiesen (Diabetes-> Wadenkrämpfe), das hängt mit den diabetesbedingten Nervenschäden zusammen. Aber auch anders verursachte Nervenschäden können solche Symptome haben. Alkoholbedingte z.B…
Gute Besserung, S.I.