Wadenschmerzen nach Bandscheibenvorfall

Hallo!
Mich hat ein Bandscheibenvorfall ereilt, der nicht operiert wurde. Ausfälle: Taubheit in der rechten Fusssohle und Krafteinbuße in der rechten Wade - nichts Schlimmes, sagte der Arzt, wird wohl alles wieder mit ein wenig Geduld.

Ich bin zuhause und auch weitgehend beschwerdefrei (dank Schmerzmitteln, nehme ich an) und warte auf den Brief für die AHB, die ich teilstationär machen werde.

Was mich plagt, sind Schmerzen in der Wade. Mir wurde erklärt, die kämen nicht direkt von den Nerven, sondern das wären die angesteuerten Restmuskeln, die die ausgefallenen ersetzen möchten und damit völlig überlastet wären - für mich klingt das plausibel?

Wie kann ich da denn ein wenig Abhilfe schaffen: Ich soll viel gehen (komme grad aus dem Wald von einem 1,5h Spaziergang). Dabei schmerzt die Wade wie bei einem superheftigen Muskelkater, wenn sie warm wird, wird es etwas besser, aber tut einfach immer noch richtig weh. Ich habe wegen der Schmerzen Mühe, damit „richtig“ zu gehen und nicht zu humpeln - das kann ja auch nicht gut sein.

Was kann ich tun, um der Wade zu helfen?

Danke und Grüße
kernig

Hallo,
warum reibst Du deine Wade nicht ein? Mobil. Intens z.B.,hilft mir immer bei punktuellen Beschwerden. Egal wo.

LG aria

Hallo,

die Muskeln reagieren natürlich auf die veränderte Situation, Ergebnis ist dann meist eine Verkrampfung der Muskulatur, ich nehme an, dies bereitet dir auch die Schmerzen. Der Tonus ist erhöht und es kommt zu muskelkaterähnlichen Beschwerden.

Du berichtest, dass eine Schmerzmitteltherapie im Gange ist, welches Medikament nimmst du denn?

Ein Präparat zur Muskelentspannung könnte dir helfen, beispielsweise Mydocalm. Falls du ein solches Medikament noch nicht verschrieben bekommen hast red doch nochmal mit deinem Arzt darüber.

Gute Besserung und viele Grüße
Marc