Guten Morgen Olaf,
nochmals herzlichen Dank, dass Du Dich der Sache so annimmst!!!
also so ein Baumarkt-Strahler?
Ja.
Da weiß man also eigentlich
nichts über die Abstrahlgeometrie. Wieviel von den 500 W dann
an Deinem Kollektor ankommen, müsste man also erstmal messen.
Dazu könnte man z.B. eine schwarze Platte an die Stelle des
Kollektors stellen und messen, welche Temperatur sie erreicht.
Dann müsste man abschätzen, wieviel nun vom realen Kollektor
reflektiert und durchgelassen wird. Der Rest bleibt drin und
erwärmt das Wasser. Wenn man das Volumen des Wassers weiß,
V=A*d = 0,09 m2 * 0,004 m = 0,00036 m3 (nur damit Du in etwa meine Berechnung nachvollziehen kannst [nicht, dass ich was falsch mache])
könnte man die Temperaturerhöhung pro Zeit berechnen.
Ich habe mal ein 1,45 gr. schweres schwarzes Kunststoffscheibchen mit der Fläche 0,006 m2(Blattklemme[Büroartikel], ich hatte nix besseres parat) auf den Kollektor gelegt gehabt. Der war nach etwa 3-5 min auf ca. 100°C.
Vielleicht könnte man ja das auf die 0,09 m2 der Platte hochrechnen.
Die Kollektorplatte ist eine durchsichtige Doppelsteg-Kunststoffplatte, und diese ist mit Wasser gefüllt.
Das funktioniert wie eine Art Sonnenkollektor:
Strahler —> 1.Platte | Fluid | 2.Platte (ich muss
berechnen wieviel Wärmeenergie am Ende nach der 2.Platte noch
strahlt).
Diese Frage verstehe ich schon wieder nicht. Du willst nur
wissen, wieviel Strahlung durchgeht? Das wäre dann ein rein
optisches Problem. Oder geht es doch eher um den Wirkungsgrad
dieses Kollektors?
Nach der Abdeckplatte mit dem Fluid (Wasser) ist ein schwarzer Absorberboden im Kollektor (wie in einem Sonnenkollektor).
Also im Grunde genommen habe ich einen Sonnenkollektor (schräg gestellt) mit dieser speziellen Abdeckplatte. Das Wasser wird in der Abdeckplatte schon erwärmt und tropft oben in den Kollektor und fliesst langsam auf dem Absorber runter und wird dabei nochmals erwärmt, so dass möglichst viel Wasser verdampft und an der Abdeckplatte (an der Unterseite versteht sich) kondensiert.
Die Frage ist, wieviel Kondensat müsste ich rein rechnerisch bekommen bei einem bzw. zwei 500W-Strahlern.
Das ist so die Gesamtthematik.
Ich habe mir überlegt gehabt, dass ja die Wärmeenergie durch Strahlen übertragen wird.
-[Beginn] Wärmestrahlung-
Plattenseite1:
Q1_punkt=Q1_punkt*rho1 + Q1_punkt*alpha1 + Q1_punkt*tau1
mit
rho…Reflektionskoeffizient
alpha…Absorbtionskoeffizient
tau…Transmissionskoeffiezient
Wasser:
Q2_punkt=Q1_punkt*tau1
Plattenseite2:
Q3_punkt=Q2_punkt*tau2
Auf dem Absorber ankommend:
Q4_punkt_strahlung1=Q3_punkt*tau3
-[End] Wärmestrahlung-
-[Beginn] Wärmeleitung-
Q_punkt_leitung=(A*(T1-T2)/(s1/lambda1+s2/lambda2+s3/lambda3))
mit
T1…Temp. auf Plattenseite 1
T2…Temp. auf Plattenseite 2 (an der Unterseite)
s…Wanddicke
lambda…Wärmeleitfähigkeit
Q_punkt_leitung strahlt ja dann wiederum als Q_punkt_strahlung2 auf den Absorber.
-[End] Wärmeleitung-
Q_punkt_absorber = Q_punkt_strahlung2 + Q4_punkt_strahlung1
D.h. auf der Absorberplatte kommt an:
Wärmeenergie, die durch Transmission durchgelassen wurde.
Und Wärmeenergie, die von der Plattenseite 2 (untere Seite der Abdeckplatte) abgestrahlt wird.
Ist das der richtige Weg?
Grüße
Tolga (meine Pseudonym wäre unfreundlich, gegenüber Deiner Hilfe)