Hallo Zusammen,
weiss von euch vielleicht jemand den Wärme übergangs koeffizient zwischen Kupfer und Wolfram? Brauch ich für eine Berechnung in einer Projektarbeit.
Vielen Dank für eure Antworten
Markus
Hallo Zusammen,
weiss von euch vielleicht jemand den Wärme übergangs koeffizient zwischen Kupfer und Wolfram? Brauch ich für eine Berechnung in einer Projektarbeit.
Vielen Dank für eure Antworten
Markus
Hallo,
bist Du sicher, daß der Wärmeübergang vom einen Metall zum
anderen für Deine Berechnungen relevant ist?
Zwar ist das eine Grenzschicht, aber ich denke, daß der
Übergang bei inniger Verbindung zwischen beiden Metallen
keine Rolle spielt. Der gesamte Wärmewiderstand sollte sich
aus der Summe der einzelnen Wärmewiderstände zusammensetzen.
Was anderes ist es natürlich, wenn zwischen beiden den
Metallen/Körpern kein inniger Kontakt besteht und damit die
Grenzschichten Metall-Luft-Metall mit ins Spiel kommen.
Gruß Uwi
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Hallo Markus,
was Uwe sagen will ist, das Du wahrscheinlich den Wärmedurchgangskoeffizienten suchst:
1/k = 1/Alpha(w) + s(w)/Lamda(w) + s©/Lamda© + 1/Alpha©
w soll hier mal Wolfram sein
c = Cu = Kupfer
Lambda = Wärmeleitfähigkeit
Alpha = Wärmeübergangskoeffizient
k = Wärmedurchgangskoeffizient
Also eine Temperatur trifft so nichts ahnend auf eine Wolframschicht, will wissen was dahinter ist und triff auf Kupfer und dahinter auf nischt… klar DAAAS kostet Energie…
Metrische Einheiten nicht übersehen !!!
Alles Gute wünscht Dir
olli
Hallo Uwi,
Zwar ist das eine Grenzschicht, aber ich denke, daß der
Übergang bei inniger Verbindung zwischen beiden Metallen
keine Rolle spielt. Der gesamte Wärmewiderstand sollte sich
aus der Summe der einzelnen Wärmewiderstände zusammensetzen.
ich bin kein Physiker und noch nicht einmal Ingenieur,
und es steht mir sicher nicht recht zu, mich hier einzumischen.
Ich habe lange Zeit in der mechanischen Konstruktion von Sondenrastermikroskopen gearbeitet ( die bei 4K und weniger betrieben werden).
Ich kann aber hier wenigstens wiedergeben, was unsere Tieftemperaturspezialisten hierzu als Konstruktionsanleitung ausgegeben haben:
„Trennstellen, auch wenn sie vergoldet waren, und mit hohem mechanischen Druck (Verschraubung) zusammengepesst sind, ergeben einen höheren Übergangswiderstand, als wenn sie aus einem Stück gefertigt werden.“
Ich habe deshalb, wenn irgendmöglich, meine Teile aus einem Stück konstruiert.
Vielleicht gilt das aber auch nur für extreme Anforderungen.??
Gruß
Peter
Hallo,
Du hast natürlich recht.
Wenn’s um Details geht kann so manches wichtig werden, was
sonst bei normalen Anwendungen keine Rolle spielt.
Leider hat der Fragesteller keinerlei Angaben dazu gemacht,
um welche Anwendungen oder Technologien und welche Genauigkeit
es geht. Da kann man auch nicht unbedingt annehmen, daß es um
Tieftemperaturphysik geht.
Ansonsten würde ich Deinen Ausführungen voll zustimmen.
Bei einer zusammengeschraubten Verbindung würde ich auch nicht
mit einer vollkommen innigen Verbindung zu rechnen,
im Gegensatz zu verschweißten, zusammengeschmolzenen oder
zusammengesinterten Teilen. Bei der verschraubten Verbindung
ist der Übergangskoeff. sicher abhängig von der Oberflächen-
güte und -passung sowie von den Materialien und einem evtl.
dazwischen gegebenen Kontaktmaterial.
Nicht umsonst wird ja z.B. daß bei Montage von Kühlkörpern
üblicherweise Silicon zwischen die Kontaktflächen gegeben,
um den Wärmeübergang zu verbessern.
Deshalb sprach ich auch von inniger Verbindung, ansonsten ist
die Sache wegen der vielen Abhängigkeiten sowieso nicht einfach
durch einen festen Koeff. zu beschreiben.
Gruß Uwi
ich bin kein Physiker und noch nicht einmal Ingenieur,
und es steht mir sicher nicht recht zu, mich hier
einzumischen.
Ich habe lange Zeit in der mechanischen Konstruktion von
Sondenrastermikroskopen gearbeitet ( die bei 4K und weniger
betrieben werden).
Ich kann aber hier wenigstens wiedergeben, was unsere
Tieftemperaturspezialisten hierzu als Konstruktionsanleitung
ausgegeben haben:
„Trennstellen, auch wenn sie vergoldet waren, und mit hohem
mechanischen Druck (Verschraubung) zusammengepesst sind,
ergeben einen höheren Übergangswiderstand, als wenn sie aus
einem Stück gefertigt werden.“
Ich habe deshalb, wenn irgendmöglich, meine Teile aus einem
Stück konstruiert.
Vielleicht gilt das aber auch nur für extreme Anforderungen.??