Liebe/-r Experte/-in,
wir können eine DHH Baujahr 1928 übernehmen und müssen Dach und Fassade dämmen. Welches Material bringt bei
8 cm Dicke die besten Dämmwerte bei Fassaden?
(Mehr als 8 cm geht nicht, da sonst der Dachvorsprung verlängert werden müßte)
Welches Material für Dachdämmung hat bei 14 cm Dicke die besten Dämmwerte ? (Die Dachsparren sind nur 14 cm „dick“)
Wer die Antwort kennt, bitte schreiben:
Welchem KfW-Standard (Effizienzhaus …) entspricht dann das Material mit 8 cm Fassadendämmung und 14 cm Dachdämmung?
Danke für Eure Hilfe und Grüße aus dem Schwarzwald
Heinz
Der Dämmwert eines Materiales ist im Verhältnis immer gleich, unabhängig von der spezifischen Stärke. Diesen kann man aus Wärmeleitfähigkeits-Tabellen entnehmen.
Je niedriger, umso besser. Siehe z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmeleitf%C3%A4hi…
Verwendbare Stoffe sollten auf alle Fälle mit 0,0 beginnen. „Gängige“ Materialien liegen dann so um 0,04 (Mineralwolle, Hanf, Kork, u.s.w.) Chemische Schäume und Polystyrol können je nach Herstellung um 0,03 liegen, ein Aerogel sogar bei 0,02. Bei der Herstellung und im Brandfall sind diese Stoffe gar nicht so ohne…
Es kommt dabei aber auch auf die Eignung für die jeweilige Maßnahme und die Einbauart an. Lockeres, aber dichtes Material dämmt besser, als zusammen gepresstes.
Für eine Wahl kommt es auch darauf an, ob man selbst einbaut, Wert auf natürliche Dämmstoffe legt (die dann oftmals im Sommer einen besseren Wärmeschutz bieten- weil speicherfähig) und wie man das Ganze bei Außendämmung oder Innendämmung verkleiden will.
Ein KfW-Standard, o.ä. ergibt sich nicht einfach aus der Stärke eine Dämmung, sondern dem errechneten Wärmebedarf, der von Größe, Bauart, Fenster, u.s.w. abhängt.
Siehe auch:
http://www.oeko-energie.de/produkte/oeko-baustoffe/o…
Liebe/-r Experte/-in,
wir können eine DHH Baujahr 1928 übernehmen und müssen Dach
und Fassade dämmen. Welches Material bringt bei
8 cm Dicke die besten Dämmwerte bei Fassaden?
(Mehr als 8 cm geht nicht, da sonst der Dachvorsprung
verlängert werden müßte)
Hartschaumdämmungen gehen bis zu eienm Lambda Wert von 025 runter. Ich persönlich halte aus bauphysikalischen Gründen jedoch nicht viel von Kunststoffplatten an der Fassade.n Besser ist z.B. Steinwolle (ca. 035) oder Holzfaserdämmung (ca. 040). Bauphysikalisch würde ich Holzfaser bevorzugen, auch wenn der nominale Dämmwert etwas schlechter ist.
Welches Material für Dachdämmung hat bei 14 cm Dicke die
besten Dämmwerte ? (Die Dachsparren sind nur 14 cm „dick“)
Analog zu Fassade, nur das bei Zwischensparrendämmung z.B. auch noch die sehr günstige und bauphysikalisch gute Zelluslosedämmung (ca. 040) in Frage kommt. Die wäre hier mein Favorit.
Wer die Antwort kennt, bitte schreiben:
Welchem KfW-Standard (Effizienzhaus …) entspricht dann
das Material mit 8 cm Fassadendämmung und 14 cm Dachdämmung?
Mit dieser Dämmung wirst du keinen Effizienzhausstandard erreichen. Dabei spielen aber viele Faktoren eine Rolle, deshalb kann das anhand dieser beiden Parameter nicht beantwortet werden. (z.B. Fenster, Heizung, Verschattung, Luftdichtigkeit, …)
Danke für Eure Hilfe und Grüße aus dem Schwarzwald
Heinz
Grüße aus München
Hartwig
Hallo Heinz,
wenn mehr als 20 % eines Bauteils (Wände, Dach usw.) gedämmt werden soll sind zwingend die U-Wertvorgaben der EnEV (Energieeinsparverordnung) ein zuhalten!
Des weiteren müssen der Schichtaufbau der Bauteile berechnet werden um eine Aussage zu treffen welcher Dämmstoff überhaupt gewählt werden kann! Dabei ist nach dem Glaserverfahren zu berechnen wie es mit dem Tauwasserausfall im Bauteil aussieht!
Bei KfW-Effizienzhaus kommt es auf den Ht (Transmissionswärmeverlust) des ges. Gebäudes an, das muss ebenfalls berechnet werden, erst dann lässt sich sagen was für einen Dämmstoff in welcher Dicke und mit welcher WLZ (Wärmeleitzahl) zu verwenden ist!
Ich empfehle Ihnen einen gepr. Gebäude-Energieberater HWK der auch BAFA-Berater ist, aus Ihrer Region zu beauftragen. Übrigens fördert der Staat eine BAFA-Beratung und eine KfW-Baubegleitung mit Zuschüssen!
Mit freundlichem Gruß
N. Phiesel
www.bautechnik-phiesel.de
Hallo Heinz,
deine Fragen sind nicht so einfach und global zu beantworten. Erst einmal zu den KFW Werten. Das zu berechnen kann nur ein Fachmann mit Ortskenntnis. Was alles dazugehört kannst du im folgenden Link nachlesen.
http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Download_Center/Foerde…
Auch für den Vergleich der einzelnen Dämmungen habe ich eine sehr schöne Seite mit Rechenbeispielen gefunden:
http://www.mein-haus-spart.de/_database/_data/datain…
Ich hoffe, das hilft dir bei deinen entscheidungen.
Gruß Heiner
Vielen Dank - ich schau gleich rein!
Viele Grüße
Heinz
PS: Hier was zum Kosten senken aus dem TK-Bereich
http://www.mehr-DSL.de (meine HP)
Hallo Heinz,
das ist ziemlich komplex.
Wenn Du mir einen Gefallen tun möchtest, dann lass mir zur Ausführung bitte eine Mailadresse zukommen.
Hier ist wenig Platz und die Auflösung für viel Text reichlich Käse…
Wenn ja, schreib an
dachdecker ät gmx punkt com
Gruß
Frank
hallo die frage ist nicht was besser dämmt sondern was difusionsoffen ist und zum haus past . ev kann man mit aufdoppeln der sparren die dämmdicke erhöhen auf ca 16cm, bei der fasade könnte man im übergang zum dach die dämmstärte vermindern auf 6cm und so den dachüberstand so erhalten wenn dann im weiter unten die dämmstärke auf 10cm erhöht wird fällt es garnicht groß auf. mit mineralwolle ist es gut zu machen als oberfläche würd ich schiefer wählen weil das material auch noch zum system past grüße aus nrw u.dahlbüdding
da würde ich immer einen bezahlten Experten zu Rate ziehen. Der Weiss, was bei euch in der Gegend günstig einzukaufen, zu montieren ist.
Von hier aus halte ich das für schlecht möglich.