Hallo Wissende,
mein Vater bewohnt das Erdgeschoß in seinem zweistöckigen Haus, Erster Stock und das Dachgeschoß sind vermietet.
Gebaut wurde das Haus so 1957.
Die Heizungsanlage ist relativ neu, ca. 5 Jahre. Auch wurde da so ein Stahlrohr in den Schornstein eingeführt.
Außen wurde das haus vor vielen Jahren mit so weißen Platten gedämmt.
Jetzt habe ich mit Erschrecken im Thread hier ein bißchen drunter das da gelesen:
http://bundesrecht.juris.de/enev_2007/__10.html
Da das Juristendeutsch ist und es ja noch ähnliche mir unbekannte Bestimmungen geben wird.
Kann mir das mal bitte jemand dolmetschen unter Einbeziehung anderer Besimmungen und mir einfach mal sagen was zu tun ist.
Muß mein Vater jetzt alle Leitungen umwickeln/isolieren, die Geschoßdecken dämmen?
PS: Aus Interesse, wie mißt man eigentlich den Wärmedurchgangskoeffizient an einer Geschoßdecke?
Dankeschön
Gruß
Reinhard
Hallo,
http://bundesrecht.juris.de/enev_2007/__10.html
Muß mein Vater jetzt alle Leitungen umwickeln/isolieren, die
Geschoßdecken dämmen?
Nicht alle Geschoßdecken, sondern nur die oberste oder, falls das nicht das Dach ist, dieses (was praktisch meistens wesentlich einfacher ist - außerdem kann man da dann auch gleich Wohnraum schaffen, wenn man will und es die Verhältnisse zulassen). Die Heizungs- und Warmwasserrohre nur, sofern sie in unbewohnten Räumen liegen - insbesondere meist also die im Keller. Dabei sind gewisse Mindestanforderungen einzuhalten - also nicht einfach im Baumarkt das billigste kaufen - das erfüllt die nämlich in aller Regel nicht!
PS: Aus Interesse, wie mißt man eigentlich den
Wärmedurchgangskoeffizient an einer Geschoßdecke?
Die berechnet man aus dem verwendeten Material (wenn niemand gepfuscht hat, stimmt das schon) - messen geht imo nur im Labor. Wenn man schon dabei ist, sind ein paar cm mehr in der Regel aber auch nicht mehr der große Kostenfaktor.
Cu Rene