Hallo,
diese „Dinger“ an den Heizkörpern, die wohl die abgegebene Wärmemenge messen, wie funktionieren die eigentlich (ähm, und wie nennt man die korrekt) ?
Besten Dank schonmal für Eure Hilfe,
viele Grüße,
Jochen
Hallo,
diese „Dinger“ an den Heizkörpern, die wohl die abgegebene Wärmemenge messen, wie funktionieren die eigentlich (ähm, und wie nennt man die korrekt) ?
Besten Dank schonmal für Eure Hilfe,
viele Grüße,
Jochen
Nach Kalorimeter googeln (owt)
.
Ok, Kalorimeter nennt man es.
Ich kenne Kalorimeter für die umgekehrte Messung: etwas wird umgesetzt (zB verbrannt) und es wird die Temperaturzunahme einer definiertem Menge eines Stoffes mit bekannter Wärmekapazität gemessen. Dazu muß aber die Ausgangstemperatur bekannt sein.
In WIKI habe ich auch nur eine ähnliche Definition gefunden: Ein Kalorimeter ist ein Messgerät zur Bestimmung der Wärmemenge, die bei physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen erzeugt oder verbraucht wird. Mit Hilfe eines Kalorimeters kann zudem die spezifische Wärmekapazität eines Stoffes ermittelt werden. Man unterscheidet Kalorimeter nach Betriebsarten wie zum Beispiel adiabatisch oder isotherm beziehungsweise nach dem Meßprinzip wie zum Beispiel Leistungskompensations- oder Wärmeleitungsprinzip.
Eine Suche nach „Kalorimeter“ und „Heizkörper“ bzw. „Heizung“ in googel brachte mich nicht wirklich weiter.
In einem Thread über Heizungsprobleme bei einem anderen Forum habe ich etwas über Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip gelesen. Ich glaube aber nicht, dass die kleinen Plastikteile mit Digitalanzeige an den Heizkörpern eine Flüssigkeit enthalten.
Summa sumarum bin ich imme noch so blöd wie vorher: Wie funktionieren diese Dinger? Messen Sie einfach eine Temperatur oder einen Temperaturgradient? Messen/nutzen sie (auch) die Raumtemperatur oder nur die Oberflächentemperatur des Heizkörpers. Messen sie Falsch, wenn ein Heizgerät heiße Luft dagegen bläst? All das kann ich mir beim „googeln“ nicht beantworten. Darum, dachte ich, frag ich doch mal die „Experten“.
Liebe Grüße,
Jochen
Hi,
heißen tun die Dinger Heizkostenverteiler. Es gibt aber auch Wärmezähler (aber die kommen nicht an die Heizkörper).
Sie funktionieren entweder über eine Flüssigkeit (stinkt wie Sau), die verdampft wird oder durch elektronische Bauelemente, die bei Wärmezugabe „zählen“. Sogenannte 2-Fühler-Zähler messen auch Temperaturen des Heizkörpers bis 35° runter.
Du kannst einiges nachlesen unter http://minol.de/
Viele Grüße
HylTox
Hallo!
Danke, das hat schonmal etwas geholfen. Bei Wikipedia ist die Funktion eines „Heizkostenverteilers“ besser erklärt als bei minol. Was mir noch unklar ist: Die Geräte mit zwei Sensoren, wie messen die denn die Raumtemperatur? Ist der Raum-Sensor tatsächlich so gut isoliert, dass er einen 20°C von einem 30°C warmen Raum unterscheiden kann, wenn der Heizkörper mit 60°C vor sich hinheizt?
Viele Grüße
Jochen
Hallo!
Also wir haben das Vorgängermodell des Beschriebenen, den M5 eingebaut. Dies ist ein sogenannter 2-Fühler Zähler.
Die zwei Fühler sind im Gerät eingebaut.
Es ist an den abgelesenen Werten zu sehen, daß die Zähler bei recht heißen Heizkörpern deutlich schneller zählen als bei weniger heißen.
Merkbare Meßfehler traten bei uns nur in dem exrtrem heißen Sommer vor 2 Jahren oder so auf, als (besonders in der Dachwohnung) teilweise über 36° gemessen wurden und ddie Zähler zählten. Die Zählung war aber nicht sehr groß (oder viel?).
Allerdings wurde mir, nachdem mir von der „Verkaufsabteilung“ der Firma diese elektronischen Dinger als supergenau verkauft wurden von einem Techniker gesagt, daß er noch Verdunster hat, weil diese Elektronikdinger zwar schick und mit ihren 4-stelligen Anzeigen auch sehr genau aussähen, aber durch die Meßmethode sowieso nur ein Trend angezeigt werden würde, der durch Verdunster ebenso genau bzw. ungenau gemessen würde…
Wir haben in unsrem Altbau aber noch „Konvektoren“ (Uralt-Heizkörper) bei denen der Fühler nicht am Heizkörper direkt angebracht ist, sondern am Zuleitungsrohr (das ist so ein Fernfühler mit Thermokabel). Diese wären laut dem Techniker mit Verdunstern praktisch nicht korrekt zu messen.
Viele Grüße
HylTox