Wärmemengenzähler, was 'normal'?

Hallo!

Ich hab in meiner Wohnung nen zentralen Wärememengenzähler für die Heizung. Der rechnet gleich alles in „kWh“ um. Meine Frage: Welcher Wert an kWh wäre für ne 3-Raumwohnung mit 80 m² „normal“? Gibts da evtl ne Formel oder so? Mir würde schon ein Durschnittswert reichen. Ich möchte halt wissen, wo wir stehen. Bzgl Nebenkosten und so.

Gruss

Mutschy

Hallo!

Ich hab in meiner Wohnung nen zentralen Wärememengenzähler für
die Heizung. Der rechnet gleich alles in „kWh“ um. Meine
Frage: Welcher Wert an kWh wäre für ne 3-Raumwohnung mit 80 m²
„normal“? Gibts da evtl ne Formel oder so?

Der Energiebedarf für die Heizung ist von vielen Faktoren abhängig. Wenn draußen -20°C herrschen und eisiger Wind die Fassade kühlt, während Du 20°C im Wohnzimmer haben willst, muß die Heizung 40 K Temperaturdifferenz schaffen. Wenn Du viele Außenwände hast, die dann auch noch feucht und/oder thermisch mäßig isoliert sind und es pfeift durch Fenster und Türen, ist der Energiebedarf deutlich höher als im milden Winter bei gut isolierten Wänden und dicht schließenden Fenstern.
In einem sehr gut isolierten Mehrfamilienhaus durchschnittlicher Raumhöhe und in geschützter Lage kann man mit 25 kWh/m² auskommen. In einem schlecht isolierten Gebäude mit feuchten Wänden, zugigen Fenstern und 4 m hohen Räumen in luftiger Alleinlage kann der Energiebedarf ohne weiteres den 20-fachen Wert erreichen. Für eine Wohnung mit 80 m² kannst Du demnach mit 2.000 kWh übers Jahr kommen, was ca. 200 l Heizöl entspricht, während die Wohnung mit gleicher Grundfläche in einem feuchten, zugigen Gemäuer 40.000 kWh bzw. 4.000 l Heizöl braucht.

Gruß
Wolfgang

Hallo Mutschy,

Ich hab in meiner Wohnung nen zentralen Wärememengenzähler für
die Heizung. Der rechnet gleich alles in „kWh“ um. Meine
Frage: Welcher Wert an kWh wäre für ne 3-Raumwohnung mit 80 m²
„normal“?

Eigentlich ist es egal, was der Zähler für einen Wert anzeigt, das können auch Blubs/Chlaps sein. Wichtig ist nur, dass in jeder Wohnung das selbe gemesen wird.

Sehr vereinfacht ergeben die Werte aller Wohnungen zusammen einfach 100% und dann wird der Gesammt-Energieverbrauch entsprechend auf die einzelnen Wohnungen umgelegt.

Der Gerechtigkeit halber, und von gesetzes wegen, bekommt jede Wohnung noch einen Gewichtungsfaktor, welcher berücksichtigt wieviele Aussenwände eine Wohnung hat. Es ist ja klar, dass wenn man von 4 Wohnungen umgeben ist, weniger Energie benötigt als eine Attika-Wohnung, welche nur von unten etwas Wärme von einer anderen Wohnung bekommt.

Zumindest hier in CH, wird ein Teil der Gesammtkosten über die Wozhnungsfläche, bzw. die Kubatur, verteil, der Rest über die Werte der Zähler.

MfG Peter(TOO)

Eigentlich ist es egal, was der Zähler für einen Wert anzeigt,
das können auch Blubs/Chlaps sein. Wichtig ist nur, dass in
jeder Wohnung das selbe gemesen wird.

Das mag bei einfacheh Heizkostenverteilern zutreffen, aber wenn schon der Meßwert eines Wärmemengenzählers vorliegt, wäre es unklug, diesen Wert nicht für weitergehende Betrachtungen hinzuziehen.

Das Naheliegendste ist, zuerst die Wärmemenge mit den Anzeigen des Gaszählers oder mit dem Ölverbrauch zu vergleichen. Man bekommt die Anhaltswerte über den Zustand und/oder Einstellungsqualität des Kessels.

Und die schon angesprochene Betrachtung Energiemenge/qm, in Relation zu Bauweise und -zustand ist ja auch nicht ganz unsinnig.

MfG

C.

Sehr vereinfacht ergeben die Werte aller Wohnungen zusammen
einfach 100% und dann wird der Gesammt-Energieverbrauch
entsprechend auf die einzelnen Wohnungen umgelegt.

Der Gerechtigkeit halber, und von gesetzes wegen, bekommt jede
Wohnung noch einen Gewichtungsfaktor, welcher berücksichtigt
wieviele Aussenwände eine Wohnung hat. Es ist ja klar, dass
wenn man von 4 Wohnungen umgeben ist, weniger Energie benötigt
als eine Attika-Wohnung, welche nur von unten etwas Wärme von
einer anderen Wohnung bekommt.

Zumindest hier in CH, wird ein Teil der Gesammtkosten über die
Wozhnungsfläche, bzw. die Kubatur, verteil, der Rest über die
Werte der Zähler.

MfG Peter(TOO)