Wärmepumpe

Hallo Zusammen!

Wie schon mal erwähnt, will ich dieses Jahr ein Haus bauen. Und ich will DIESES Jahr Weihnachten einziehen. (Ich habe auch die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß es auch in diesem Jahr nochmal Frühling wird und der Hausbau starten kann.)

Nun zu meiner Frage:

Als Heizsystem habe ich mich für eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren entschieden. Die eigentlich bessere Wasser-Wärmepumpe kann ich wegen ungeklärter Grundwasserverhältnisse leider nicht nutzen, und Grund für die Erdkollektoren habe ich gerade so.

Was mir noch keiner so beantworten konnte, daß ich es wirklich verstehe:
Warum sollen die Erdkollektoren nicht unter Pflaster- oder sonstigen Straße verlegt werden? Theoretisch müßte doch die Temperatur auch darunter hoch genug für einen rentablen Wirkungsgrad sein. Oder warum nicht? Wie sähe es dann mit „Rasengittersteinen“ aus? Zählt das dann als Pflaster oder als Rasen?

Ich weiß bisher, daß prinzipiell nur Rasen über den Erdkollektoren sein sollte; ein „Flachwurzler“-Baum oder Sträucher auch kein Problem sind; aber sonst soll NICHTS draufstehen, nicht eimal beispielsweise ein „Holzhaufen“ zu Trocknen; aber warum?

Viele Grüße

Fuchs

Hallo!

Die Fläche über den Erdwärmekollektoren darf nicht versiegelt sein, da die Ergiebigkeit des Rohrschlangensystems im Wesentlichen durch die Beschaffenheit und den Wassergehalt des Erdbodens bestimmt wird.
Feste, also z.B. Lehm- und Mutterböden, welche regelmässig „befeuchtet“ werden, sind bessere Wärmequellen als trockene und sandige Böden.

Wenn die Erdkollektoren nun unter einer Terrasse oder einer Einfahrt verlegt sind, so liegen diese in einem ziemlich trockenen Erdreich.
Das wenige Regenwasser wird nicht ausreichen den Boden in ca. 1,2m Tiefe genügend zu befeuchten. Die Wärmeleistung wird vermindert.

Anmerkung: Erdwärmekollektoren müssen beim Wasserwirtschaftsamt gemeldet werden.

Gruß,
Stephan

laienmeinung:

die oberflächennahen kollektoren müssen in sonnenbeschiendem erdreich liegen, um gut arbeiten zu können,

Hallo Zusammen!

Hallo,

bitte die angesprochene Position der Fläche genau überprüfen lassen ("…und Grund für die Erdkollektoren habe ich gerade so"). Hier prüfen, ob Anlage monovalent oder evtl. bivalen ausgestaltet werden soll/muss.

Was mir noch keiner so beantworten konnte, daß ich es wirklich
verstehe:
Warum sollen die Erdkollektoren nicht unter Pflaster- oder
sonstigen Straße verlegt werden? Theoretisch müßte doch die
Temperatur auch darunter hoch genug für einen rentablen
Wirkungsgrad sein. Oder warum nicht? Wie sähe es dann mit
„Rasengittersteinen“ aus? Zählt das dann als Pflaster oder als
Rasen?

Am Besten von aller Art der Verdeckung absehen, gerade, wenn das Grundstück gerade so reicht. Zur Veranschaulichung der Frage: Wenn Du einen Sonnenkollektor ins Dach integrierst, legst Du doch auch keine Ziegel oben drauf. Die Effektivität ist dann ebenso (evtl. sogar erheblich) gemindert, wie bei Flächenkollektor für Wärmepumpe und versiegelten Flächen.

MfG

Bernd

Nochmal Hallo!

Die Grundfläche reicht definitiv aus, allerdings kann ich einen Teil (Hanglage)von meinem 1500 m² - Grundstück nur schlecht bis nicht verwenden und ich muß mir mein komplettes „nutzbares“ Grundstück mit den Kollektoren voll-„pflastern“; ----> und meine Frau wüscht sich doch baldmöglichst einen schönen Teich; und etwas Holz für zwei „Schwedenöfen“ soll auch gelagert werden; und ein kleines Gartenhäuschen wäre auch nicht schlecht…

Außerdem benötige ich eine sehr große Zufahrt. Und wenn die Wärmespeicherfähigkeit von der Feuchtigkeit im Boden abhängt, wie steppi meint, dann müßte die Wirkung mit Rasengittersteinen doch auch gegeben sein???

Fragend

Fuchs

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