Hallo Zusammen!
Ich baue gerade ein Haus, bei dem ich als Heizung eine Erdwärmepumpe mit Erdkollektoren einbauen will/wollte.
Wollte darum, weil ich mit meinem Grundstück, das zwar groß genug wäre, wegen der Lage (teilweise Hangig) immer wieder schon im Vorfeld der Verlegung der Erdkollektoren auf Probleme stoße, die immer mehr Aufwand bedeuten.
Darum würde mich Interessieren:
Wer hat Erfahrung mit dem Einbau von Erdsonden?
Vor allem: Was kostet mich die Bohrung(en)?
Zur Info: Vorgesehene Erkollektorenfläche ca. 600 m²; entspricht etwa 700 m Rohrschlangen; Wärmepumpe ca 13 kW; Wohnfläche bzw. zu beheizende Fläche knapp 300 m².
Vielen Dank im Vorraus
und viele Grüße
Fuchs
Hallo Fuchs
Die genauen Preise kann ich dir leider nicht sagen, aber es sind schon ein paar 1000 Euro! Die Bohrungen oder Kollektorenverlegung sind meist die teuerste Angelgenheit.
Je nach Region in der du baust würde ich eine Luftwärmepumpe in Betracht ziehen, die arbeiten heute auch noch bei tiefen Außentemperaturen sehr effektiv.
Bei eine Luft-WP entfällt die teure Bohrung oder der Kollektor mit den Aushubarbeiten.
Kombienier dann die Luft-WP noch mit einem großen Pufferspeicher und einer Solaranlage (wird bezuschusst) und du bist auch gut bedient.
Ist halt alles von den örtlichen Gegebenheiten abhängig und zusätzlich brauchst du einen guten Fachmann der dich berät!
Hoffe das hilft dir weiter?
Wenn du noch Fragen hast, helf ich natürlich gerne weiter 
Gruß
Nelsont
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Hallo!
Je nach Region in der du baust würde ich eine Luftwärmepumpe
in Betracht ziehen, die arbeiten heute auch noch bei tiefen
Außentemperaturen sehr effektiv.
Bei eine Luft-WP entfällt die teure Bohrung oder der Kollektor
mit den Aushubarbeiten.
Und womit heizt man bei -20°C?
Ein heute gebautes Wohnhaus hat einen Energiebedarf
Hallo Wolfgang
Mir schein du bist ein Verfechter von alternativen Energiequellen…
Auch wenn es sich nur auf der Preisbasis abspielt.
Gehen wir mal von diesen Faktoren aus wie Preisunabhängigkeit -> Öl & Gas, dem Faktor Umwelt (Emmission und Immission), Einsparung eines Kamins, Einsparung für Öllagerung (wenn Öl genutzt werden sollte), keine Kosten für Gasanschluss, geringer Wartungsaufwand…
Und wann haben wir häufig und durchgehend -20°C ? -> deswegen wurde der Standort ja angesprochen.
Was bleibt sonst noch für einbe Alternative zu Öl und Gas? Festbrennstoffkessel und da brauchen wie die Anschaffungskosten erst gar nicht erwähnen und zusätzlich der Lagerraum. Auch wenn bei diesen Wärmeerzeugern der Primärernergiefaktor sehr niedrig ist.
Worauf ich hinaus will ist das die örtlichen Gegebenheiten eine Rolle spielen und nicht zuletzt die Kundenvorstellung und dessen Geldbeutel.
Oftmals sei die Amortisation dahingestellt, nur der Kunde ist mit seiner Anlage zufrieden. Immerhin ist sie auf seine Bedürfnisse ausgelegt und das System energiegewußt auf die heutigen Bestimmungen und Richtlinien abgestimmt.
Will dir damit nicht zu nahe treten, nur das ist meine Einstellung und Meinung. Und eine Meinung hat jeder, du genau wie ich 
Schönes Wochenende 
Gruß
Nelsont
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Und womit heizt man bei -20°C?
Hallo,
bei - 20 ° heizt man mit dem mitgelieferten „Tauchsieder“.
der lief bei uns in diesem Winter (Oktober bis einschliesslich Februar) insgesamt 6 Betriebsstunden.
Die Oberpfalz ist nicht gerade als klimatisch verwöhnte Region verschrien aber heizen tut man i.d. R tagsüber, da hat´s kaum -20°.
Nachts hat man die Nachtabsenkung, die Heizung arbeitet kaum.
Diese Angst, die immer wieder propagiert wird, ist wohl eher unbegründet.
grüsse
dragonkidd