Wie groß muss eine infrarote Wärmestrahlung sein, um Feuer anzuenden zu können, wenn leichtbrennbares Unterholz in einer Entfernung von 50m oder 100m liegt? Meine anfrage ist angeregt von all den Waldfeuern in Süditalien und Spanien.
mfg
CD
Wie groß muss eine infrarote Wärmestrahlung sein, um Feuer anzuenden zu können, wenn leichtbrennbares Unterholz in einer Entfernung von 50m oder 100m liegt? Meine anfrage ist angeregt von all den Waldfeuern in Süditalien und Spanien.
mfg
CD
Hallo CD,
Wie groß muss eine infrarote Wärmestrahlung sein, um Feuer
anzuenden zu können, wenn leichtbrennbares Unterholz in einer
Entfernung von 50m oder 100m liegt? Meine anfrage ist angeregt
von all den Waldfeuern in Süditalien und Spanien.
Die Sonne reicht da locker aus.
Das wichtigste ist nicht die Quelle, sondern wie viel Energie sich am Brandherd sammelt.
Eine Glasflasche, welche im Wald rumliegt, und als Lupe wirkt, reicht um einen Waldbrand auszulösen.
MfG Peter(TOO)
Was mich sehr merkwürdig anschien, ist dass manche Feuern weit entfernt von einander waren, und sowohl dazwischen viele Bäume waren, diese schienen nicht zu brennen, und andere weit entfernte schon.
Hallo Fragewurm,
Was mich sehr merkwürdig anschien, ist dass manche Feuern weit
entfernt von einander waren, und sowohl dazwischen viele Bäume
waren, diese schienen nicht zu brennen, und andere weit
entfernte schon.
Zumindest viele der Feuer in Italien, sollen durch Brandstiftung entstanden sein, um illegal an Bauland zu gelangen da die Wälder geschützt sind.
MfG Peter(TOO)
Was mich sehr merkwürdig anschien, ist dass manche Feuern weit
entfernt von einander waren, und sowohl dazwischen viele Bäume
waren, diese schienen nicht zu brennen, und andere weit
entfernte schon.
Von Brandstiftung mal abgesehen, geht das mit Funkenflug.
Hallo Peter,
Eine Glasflasche, welche im Wald rumliegt, und als Lupe wirkt,
reicht um einen Waldbrand auszulösen.
tut es nicht.
Der gute Christoph Drösser hat sich diesem Thema mal angenommen und einewie gewohnt gute Antwort gegeben
http://www.zeit.de/2004/39/Stimmts_P_39
Gandalf
Du schliesst also jede moeglichkeit ab dass 80 grad Celsius feuer anzuenden kann. Ich meine bei getrockneten pilzen, gepulverte ausgetrocknete blaetter etc.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Du schliesst also jede moeglichkeit ab dass 80 grad Celsius
feuer anzuenden kann. Ich meine bei getrockneten pilzen,
gepulverte ausgetrocknete blaetter etc.
sage nie nie 
Folgende Überlegung.
Glasflaschen sind keine perfekten Optiken, d.h. die Fokusiereigenschaften sind mehr als schlecht und somit ist der Brennpunkt sehr groß.
Dann wandert die Sonne und es wird keine Fläche für längere Zeit thermisch belastet.
Es gibt nur wenige Substanzen, die bei 80 °C entzündbar sind, meist sind sie dann auch pyrophor, will meinen bei Raumtemperatur selbstentzündlich. Das sind in der Natur meist irgendwelche phosphororganische Verbindungen, die aber nur unter anaeroben Bedingungen entstehen können. Berümtes Beispiel sind die sog. Irrlichter in Mooren und Sümpfen.
In Summe:
ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, daß durch eine Glasflasche ein Brand entsteht.
Gandalf
Kann nicht schon ohne Glas eine Temperatur von 80°C entstehen? Was, wenn 3-4 dunkle Blätter ein Hüttchen bestellen, einen kleinen Hohlraum definieren? Die Sonne bestrahlt es, thermisches Gleichgewicht zwischen Sonne und Hohlraum versucht sich einzustellen.
Mich hat schon immer interessiert, welche Temperatur im Innern eines innen mit Rus beschichteten Schuhkartons entsteht, der im Sommer mittags windgeschützt mit einer kleinen Öffnung gen Sonne auf dem Verandatisch steht.
Wenn eine Autokarosserie in Zentraleuropa schon 70-80°C heiß werden kann, dann doch wohl auch ein Stück lokaler Waldboden in Südeuropa - einer dieser zig Billionen Hohlraumstrahler?
Und darauf wird jetzt der Sonnenstrahl durch eine Flasche fokusiert, während die Sonne wandert.
Der Artikel sagt leider reichlich wenig aus. Im Artikel steht „ein Flaschenboden“. Hmm. Sehr präzise. „Optimale Bedingungen“ - da nicht weiter definiert, nehme ich an: Laborbedingung. In der Natur hat man viele Flaschenböden und mehr als eine Laborbedingung.
Apropos Inflamabilität. Die wird ja mit EINER Temperatur für einen Stoff angegeben und damit ist gemeint, dass der Stoff eben bei dieser Temperatur TF sich entzündet. Demnach ist die Inflamabilität als Funktion der Temperatur I(T) = Theta(T-TF) mit Theta(x) = 1 für x> 0, 0 sonst.
Das sieht mir ein wenig zu einfach aus …
Nicht dass ich dem was da geschrieben wurde nicht Glauben schenken könnte. Aber wenn man etwas in’s Reich der Mythen schickt, sollte man zeigen, dass man sich dazu angestrengt hat.
Bis das nicht erfolgt, muss ich den Artikel als sogar fahrlässig einstufen.Ich kann partout nicht glauben, dass die Varianz der Konstellationen nicht das schafft, was ich am Fensterbrett mit Papier und Lupe in 2 Minuten und immer wieder zustande bekomme.
MOD: Überflüssiges Fullquote gelöscht.
Kann nicht schon ohne Glas eine Temperatur von 80°C entstehen?
Was, wenn 3-4 dunkle Blätter ein Hüttchen bestellen, einen
kleinen Hohlraum definieren? Die Sonne bestrahlt es,
thermisches Gleichgewicht zwischen Sonne und Hohlraum versucht
sich einzustellen.Mich hat schon immer interessiert, welche Temperatur im Innern
eines innen mit Rus beschichteten Schuhkartons entsteht, der
im Sommer mittags windgeschützt mit einer kleinen Öffnung gen
Sonne auf dem Verandatisch steht.Wenn eine Autokarosserie in Zentraleuropa schon 70-80°C heiß
werden kann, dann doch wohl auch ein Stück lokaler Waldboden
in Südeuropa - einer dieser zig Billionen Hohlraumstrahler?
Ich weiß zwar auch nicht, wie heiß es beim Schuhkarton-Experiment maximal werden kann. Aber das Maximum erhält man wahrscheinlich bei
Wichtig ist halt einfach, wieviel Energie die Umgebungsluft abtransportieren kann (Wärmeleitung und Konvektion).
Ich würde schätzen, dass man maximal 50°C über Umgebungstemperatur kommt.
Mit Tricks ginge theoretisch auch mehr, z.B. könnte man eine Röhre aus Styropor bauen, die Richtung Sonne zeigt. Am anderen Ende der Röhre liegt dann wieder die schwarze Platte, aber jetzt kann die Luft nicht mehr richtig strömen.
Die Sache mit dem Auto halte ich für eine anderes Prinzip, weil da durchsichtige Scheiben ins Spiel kommen (=> Gewächshaus).
Bei perfekter Wäremisolierung der Scheiben müsste man damit theoretisch sogar auf die Temperatur kommen, die auf der Sonne herrscht (ca 5000°C).
Wärmeleitung und Konvektion
und vor allem Wärmestrahlung.
Die sorgt schließlich für die vereisten Straßen in klaren Winternächten.