Waffen bei RAF in Stammheim

Hallo!

Wie konnte es geschehen, daß die RAF-Terroristen in Stammheim zu Waffen und einer Gegensprechanlage gekomemn sind!

Da muss doch wohl der Anstaltsleiter völlig inkompetent gewesen sein!
Es ist seine Aufgabe, dafür zu sogen, daß die Sicherheit gewahrt bleibt. Mir ist schon klar, daß er wohl nicht selbst die Waffen geschmuggelt hat.

Ich würde dem und dem verantwortlichen Personal mit rechltlichen Schritten drohen!

Oder sehe ich da was falsch?
„Der Kaptitän ist für seine Crew verantwortlich …“

Schöne Grüße!
Herbert

Hallo!

Wie konnte es geschehen, daß die RAF-Terroristen in Stammheim
zu Waffen und einer Gegensprechanlage gekomemn sind!

Wer es war, ist in „jedem“ Buch nachzulesen - wohl nämlich die Anwälte der Terroristen selber.

Servus,

in jedem?

Wenn Du magst, kannst Du auch mal „Stammheim“ von Pieter Bakker-Schut lesen.

Schöne Grüße

MM

Wenn Du magst, kannst Du auch mal „Stammheim“ von Pieter
Bakker-Schut lesen.

Wer war es denn laut diesem Buch?
Habe zur Zeit noch einen kleinen Rückstau an Büchern die ich lesen möchte…

Servus,

Bakker-Schut beschreibt den Ablauf der Eingangskontrollen und verweist auf die Aussagen, die im Prozess gegen Müller und Newerla 40 als Zeugen geladene Kontrollbeamte aus dem „Mehrzweckgebäude“ machten, die die von Speitel geschilderte „Schmuggeltechnik“ in ihren Aussagen ausnahmslos als unmöglich bezeichnet haben, weil ihnen bei der normalen Durchführung der Kontrolle ein wie von Speitel beschrieben präparierter Ordner unvermeidbar aufgefallen wäre. Diese Kontrollen verliefen nämlich gänzlich anders, als Rebmann das am 12.1.78 beschrieben hat: Die Ordner wurden nicht von den Verteidigern vor den Augen der Beamten durchgeblättert, sondern von Kontrollbeamten, die dazu den Ordner mit dem Rücken nach oben hielten, damit sie keine Einsicht in die Verteidigerakten nehmen konnten. Außerdem wurden die Ordner entgegen der Darstellung Rebmanns immer mit der Metallsonde geprüft.

Ferner erinnert der Autor daran, dass Rebmann am 12.1.78, bevor er zuerst die These vom Waffenschmuggel durch Müller öffentlich verkündet hat, sich mehrfach vergewissert hat, ob „auch für alle Journalisten genügend Platz vorhanden sei“.

Achja, an den Selbstmord Baaders durch einen Kopfschuss aus (laut BKA-Gutachten vom Juli 1978) 30-40 Zentimeter Entfernung mit einer 17 Zentimeter langen Pistole darf auch noch erinnert werden.

Und vielleicht noch daran, dass vier Patronen aus den Beständen der Polizei von RHP sauber im Estrich einer von Baader benutzten Zelle eingegossen waren. Schon ein handwerklich sehr versierter Mann, möchte man sagen, so ganz ohne das notwendige Material einen Estrich gießen kann nicht jeder.

Schöne Grüße

MM

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Wer es war, ist in „jedem“ Buch nachzulesen - wohl nämlich die
Anwälte der Terroristen selber.

Hallo!

Dank Dir für die Antwort!

Da hätte ich wohl selbst drauf kommen könnne!
Ist auch logisch, daß die Anwälte selbst seinen Mandanten mit Waffen versorgt. Wenn jemand anderer machen würde, dann währe das ja wohl illegal.

Da seid ihr Deutschen so pingelig mit dem Waffengesetz, und dann bringt der Anwalt Waffen mit in den Hochsicherheitstrakt.
Das nenne ich vorbliglich!

Kaum vorstellbar wo sonst noch Waffen auftauchen würde, wenn das nicht gesetzt nicht so restriktiv währe!
(Mit Gruß und Seitenhieb auf alle Leute die nach einem strengend Waffengesetzt schreien!)

Gruß und Dank!
Herbert

Hi

suspekt ist also nicht, wie die Waffen in die Zellen gekommen sind. Diese Frage erübrigt sich, wenn man stattdessen fragt, wer die Waffe abgefeuert haben könnte.

Deshalb vielleicht noch ein paar Details zur Ergänzung von:

Achja, an den Selbstmord Baaders durch einen Kopfschuss aus
(laut BKA-Gutachten vom Juli 1978) 30-40 Zentimeter Entfernung
mit einer 17 Zentimeter langen Pistole darf auch noch erinnert
werden.

Team: Quelle entsprechend der AGB gelöscht