Hallo,
Wir machen in Geschichte ein Projekt über die ehemalige Geschütz und Geschoss Gießerei hier in Ingolstadt und ich habe das Thema „Waffentechnik“
Zu meinem thema gibt es leider in den schulunterlagen sogut wie gar keine informationen, auch im stadtarchiv gibt es nicht allzu viel.
Das Referat sollte sich hauptsächlich auf die Geschütze beziehen. Also habe ich mich schon über geschütze informiert. über die 15cm leichte feldhaubitzen, dicke berta, Dora, panzerbüchsen, FLAK, PAK, Nebelwerfer etc.
Noch konnte ich leider nicht herausfinden was genau in der gießerei hier hergestellt wurde also zu welchem typ geschüzt z.B: rohre gegossen wurden und so weiter, ich war zwar schon im armeemuseum aber die wusste da auch nichts, das war an einem sonntag ich werd nochmal am dienstag hingehen und mal sehn ob ich mir den museumsleiter oder irgend einen der sich auskennt schnappen kann.
Es wäre nicht sehr sinnvoll z.b: die 15cm feldhaubitze im referat anzuführen wenn in der ingolstädter gießerei kein einziges teil dafür gebaut wurde. Wäre ja dann sozu sagen themaverfehlung.
Ich nehme zru zeit einfach an dass aber ganau zu dieser haubitze teile gegossen wurden. Immerhin unterscheiden sich ja die techniken wohl nicht besonders wesentlich von den einzelnen haubitzen, denk ich mal.
Nun endlich zu meinen konkreten fragen:
Wie genau funktioniert der abschussmechanismus einer solchen haubitze?
Gab es da schlagbolzen oder wie wurde die granate abgeschossen? Ein freund hat mir erzählt dass es so Treibladungsringe gab. Je nach anzahl der ringe konnte man dann die schussweite beeinflussen. Näheres wusste er auch nicht. War das Treibmittel direkt an den granaten? Oder wurde es getrennt davon irgendwo eingebracht?
Ich such schon seit zwei tagen bei google, hab auch schon recht interessante seiten gefunden, allerdings gibts da fast überall nur bezeichnungen der haubitzen, gewicht, kaliber, breite, höhe etc, also über die technik selber nicht wirklich verwendbares material.
Und über die Gießerei hier in ingolstadt gibts schon mal gar nichts.
Über den Rohrrücklauf hab ich schon bei wikipedia.de was gefunden.
das rohr ist auf der oberlafette befestigt und wird vom rückstoß nach hinten getrieben und drückt somit hydraulikglüssigkeit durch eine lochplatte und die bewegt eine andere lochplatte in einem zylinder und so wird dass dann abgebremst, gleichzeitig werden Federn zusammengedrückt die das Geschütztrohr dann wieder in ihre ursprungsposition bringen. Also so in etwa hab ich das verstanden. Wie genau das mit den lochplatten und dem zylinder aussieht weiß ich auch nicht genau, so ne kleine skizze wäre schon recht hilfreich gewesen bei wikipedia…
Desweiteren würde mich das verwendete treibmittel interessieren in den granaten. War es wie in den handfeuerwaffen Nitrocellulose? oder irgendwas anderes?
Ich habe auch schon lange nach einer zeichnung der mechanik oder einem querschnittsbild einer haubitze gesucht auf der man die funktion nachvollziehen und somit verstehn kann. Leider bis jetzt noch ohne erfolg.
auch über die granaten hab ich schon was gefunden. Bei der 80cm granate der dora hab ich nicht schlecht gestaunt.
Ich wäre über jede Information zu dem Thema Waffentechnik, ob geschütz oder granaten, vorerst hauptsächlich zu den haubitzen, äußerst dankbar.
Wenn einer sogar konkretes über die Geschoss und Geschütz Gießerei in Ingolstadt weiß (waffentechnisch gesehn) wäre dass natürlich super. Aber das glaub ich eignetlich weniger.
Gruß, pawn

