Wahre Trauer um einen Diktator?

Die Deutsche haben auch nicht gerade gejubelt als Hitler
verschwand.

Die Deutschen hatten ganz andere Sorgen.

Das war Tito auch und mehrmals als normale Einbrecher und
Fälscher:smile:

Kann es sein, dass du ihn mit Stalin verwechselst?

Aber das ist ja ganz unwichtig und hat mit der
Leistung als Politiker gar nichts zu tun. Entscheidend ist was
er als solcher machte und was er hinterließ.
Das ist aber nicht gerade was schönes.

Das ist bei Politikern seltenst so.

Geht bei Karl dem Großen los, über die ersten Herrscher des HRR bis hin zu Friedrich dem Großen, nur dass man sich, je länger es zurück liegt, weniger stark an die Missetaten erinnert.

der
sich während seiner Haft beim NS-Regime anzubiedern versuchte,
nicht das Zeug zu einem Staatsmann hatte.

Wer in Ostblock solche Eigenschaft hatte wurde von der SU
Politbüro entweder ermordet und wenn er Glück hatte nur
verjagt. So was konnten sie nicht brauchen.

Quatsch.

Aus diesem Grund ging Tito nie nach Moskau:smile:

Genauso ein Irrglaube. Tito brach später erst mit Moskau.

Das auszuführen ginge unter dem hiesigen Thema jedoch zu weit.

Hi.

Das war Tito auch und mehrmals als normale Einbrecher und
Fälscher:smile:

Kann es sein, dass du ihn mit Stalin verwechselst?

Nein, der hat sich mit so Kleinkram nicht am Hut gehabt. Er hat Postzüge ausgeraubt angeblich für die Finanzierung der Bewegung. Es wurde aber gemunkelt, dass er nicht die gesamte Beute ablieferte:smile:

Über Titos kriminelle Karriere lese Wicki.

Hier muss ich dir aber die Story über Stalin erzählen:

Nach dem kommunistischen Machtübernahme (48) wurden in Budapest Straßen fleißig umbenannt. Eine kleine in der Mitte der Stadt die immer Altpoststraße hieß (da dort das erste Postammt eröffnet wurde) wurde in Stalin Straße umbenannt. In der 56er Revolution hat ein Witzbold den Staßenschield überklebt, worauf stand Altpostrauber Straße:smile:

Hi.

Wer in Ostblock solche Eigenschaft hatte wurde von der SU
Politbüro entweder ermordet und wenn er Glück hatte nur
verjagt. So was konnten sie nicht brauchen.

Quatsch.

Etwas voreilig, mit Verlaub:smile:
Wo du deine Kenntnisse her hast das wirdst du mal freundlicherweise mir mitteilen.

Jetzt teile ich dir meine Kenntnisse mit:
Der Bruch war 48 perfekt. Das hatte aber eine Vorgeschichte schon während des Krieges.
In Ungar war im 48 dann László Rajk der Innenminister zu Tode verurteilt in einem Schauprozess (mehrere folgten auch in anderen besetzten Länder) und hingerichtet mit noch vielen anderen Politiker die nicht eine bedingungslose moskautreue Kadaverpolitik repräsentierten (alle waren aber überzeugte Kommunisten oder Socdems)
Rajk hatte das Pech, dass der Mädchenname seiner Frau Rankovitsch war und sie war wirklich verwandt mit dem Serben Rankowitsch.
Und Rankovitsch war Titos rechter Hand.
So hat man davon eine titoistische Verschwörung konstriert.
Gehe in eine Bibliothek nehme zeitgenössische ungarische Zeitungen und lese was über Tito den Kettenhund der Kapitalisten da alles behauptet wird.
Mein Vater (auch Politiker und Partisanenführer während des Krieges, wurde 1950 verhaftet und bis 56 wussten wir nicht ob er noch lebt und wenn dann wo.

Aus diesem Grund ging Tito nie nach Moskau:smile:

Genauso ein Irrglaube.

Fragt sich, wessen???:smile:

In der Iswestija oder war das die Pravda, wurde ganz offen mit Ermordung des Volksfeindes und Verräter Tito gedroht mit dem Hinweis auf die Schicksal Trockis (in Mexiko haben ihn GPU Agenten mit einem Eispickel ermordet)

Tito brach später erst mit Moskau.

Das muss du aber belegen gelle.

Das auszuführen ginge unter dem hiesigen Thema jedoch zu weit.

Na wenn ich was behaupte, dann muss ich das ja auch belegen.
Versuche, bin ganz Ohr:smile:

Und ob du über Tito auch weißt, dass er als die kommunistische Aufstand in Griechenland niederschlagen wurde von den nach Jugoslawien geflüchtete Kämpfer nicht die von denen auf dem Rückzug von den Bevölkerung wahllos mit brutaler Gewalt geraubten Kinder (mehrere Tausend)abnahm und den verzweifelten Eltern zurückschickte sondern diese nach Ungarn verschob (und das dann beharrlich leugnete) wo sie dann lange kaserniert wurden und viele (die ganz kleinen ihren Muttersprache verloren) nur erst nach dem Zusammenbruch der Kommunismus heim durften?

Oder ist das auch Quatsch nach dir?:smile:
Ich bin nämlich mit denen aufgewachsen.

Gruß.

Balázs