ich bin mir der sache klar, es geht aber um eine wette und daher muss ich es bestätigen. Angenommen eine Münze ist dreimal Kopf gefallen. Ich sage nun dass die wahrscheinlichkeit jetzt kopf zu werfen 50% ist, mein Freund sagt 0,5^4
Hallo,
schicke Deinen Freund ins Spielcasino, auf dass er reich werde, denn er kann nach seiner Theorie folgendes beim Roulette machen:
Er wartet, bis die Kugel dreimal hintereinander auf rot gefallen ist und setzt dann auf schwarz. Die Wahrscheinlichkeit, dass nochmal rot kommt ist jetzt ja nur noch etwa 0,5^4=0,0625.
Aber verrate es nicht weiter, sonst sind demnächst sämtliche Spielbanken pleite.
Jörg
ich bin mir der sache klar, es geht aber um eine wette und
daher muss ich es bestätigen. Angenommen eine Münze ist
dreimal Kopf gefallen. Ich sage nun dass die
wahrscheinlichkeit jetzt kopf zu werfen 50% ist, mein Freund
sagt 0,5^4
ich bin mir der sache klar, es geht aber um eine wette und
daher muss ich es bestätigen. Angenommen eine Münze ist
dreimal Kopf gefallen. Ich sage nun dass die
wahrscheinlichkeit jetzt kopf zu werfen 50% ist, mein Freund
sagt 0,5^4
Geht man nur vom nächsten Wurf aus, so beträgt die Wahrscheinlichkeit für das Werfen von Kopf 0.5, Zahl ist ebenso wahrscheinlich.
Betrachtet man die gesamte Versuchsreihe, so wäre die Wahrscheinlichkeit für die Folge KKKZ genau 0.54.
Er wartet, bis die Kugel dreimal hintereinander auf rot
gefallen ist und setzt dann auf schwarz. Die
Wahrscheinlichkeit, dass nochmal rot kommt ist jetzt ja nur
noch etwa 0,5^4=0,0625.
Aber verrate es nicht weiter, sonst sind demnächst sämtliche
Spielbanken pleite.
Und wo ist jetzt der Witz an deiner Aussage? Die Wahrscheinlichkeit, dass zum vierten mal rot kommt, ist genauso groß, wie der Fall dreimal rot und danach schwarz.
es gibt in der Wahrscheinlichkeitstheorie die Begriffe Urnenmodell mit und ohne Zurücklegen.
Bei einem Urnenmodell mit Zurücklegen haben die vorhergehenden Läufe keinen Einfluß auf das nächste Ergebniss.
Beim Münzwurf handelt es sich um ein klassisches Beispiel dafür.
Ein Urnenmodell ohne Zurücklegen findest Du z.B. bei einer Lottoziehung.
Verschiedene Ziehungen verhalten sich dann aber wieder wie ein Urnenmodell mit Zurücklegen.
In Summa gesagt:
Die Wahrscheinlichkeit beim Münzwurf ist immer (theoretisch) 1 : 1, egal wie oft eine Seite vorher gefallen ist, den das beeinflußt den jeweiligen Wurf nicht.
Und wo ist jetzt der Witz an deiner Aussage? Die
Wahrscheinlichkeit, dass zum vierten mal rot kommt, ist
genauso groß, wie der Fall dreimal rot und danach schwarz.
(…)Angenommen eine Münze ist
dreimal Kopf gefallen. Ich sage nun dass die
wahrscheinlichkeit jetzt kopf zu werfen 50% ist, mein Freund
sagt 0,5^4
Deine Ansicht ist richtig, sofern man unterstellt, dass die Münze tatsächlich ideal ist, also gleichwahrscheinlich auf Kopf oder Zahl fällt.
Selbst wenn die Münze nicht ideal wäre, also z.B. bevorzugt Kopf fallen würde, wäre die „Formel“ deines Freundes völlig aus der Luft gegriffen.
Dein Freund scheint also überhaupt keine Ahnung von der Materie zu haben, und wird allein schon deshalb nicht so leicht zu überzeugen sein.
Ich schlage folgendes vor: Ihr würfelt solange, bis ihr 16 mal den Fall „3 mal Kopf hintereinander“ gesehen habt und schreibt auf, welche Seite der Münze danach jeweils kam.
Laut deinem Freund müsste es ca. 1 mal Zahl und 15 mal Kopf sein.
Dass genau das rauskommt, ist extrem unwahrscheinlich.
Gruss,
ich bin mir der sache klar, es geht aber um eine wette und
daher muss ich es bestätigen. Angenommen eine Münze ist
dreimal Kopf gefallen. Ich sage nun dass die
wahrscheinlichkeit jetzt kopf zu werfen 50% ist, mein Freund
sagt 0,5^4
Ich glaub mit Mathe kommst bei ihm nicht weiter
Versuch es anders, entweder fragst du ihn wo die Münze die Information über die letzten 3 Würfe abgespeichert hat, damit sie weiss, das die Wahrscheinlichkeit für einen Wurf plötzlich nicht mehr 0,5 ist,
oder du behauptest das die Wahrscheinlichkeit 0,500000000000000001243 ist, das hast du ausgerechnet nachdem du von der Bundeszentralbank die List für diese Münze erhalten hast, in der steht, wie oft die Münze seit Prägung auf welche Seite gefallen ist.
Ich hatte schon kapiert, was er damit sagen wollte. Aber das
war doch keine Antwort auf die Frage, oder?
Nicht direkt, aber die Antwort kannte der Fragesteller bereits und sie hier nochmal hinzuschreiben wäre nicht sonderlich hilfreich gewesen. Es ging ihm wohl eher um Argumente für seine Behauptung und beim Glücksspiel ist es eben offensichtlich, ob eine Wahrscheinlichkeitsberechnung stimmen kann oder nicht.