Servus,
wie bekannt die Pokervariante Texas Hold’em ist, weiß ich nicht. Deshalb eine knappe Beschreibung: Es wird mit einem 52-Karten-Deck gespielt: jede Sorte (Herz, Pik, Karo, Kreuz) kommt dreizehnmal vor, die Werte reichen von 2 bis As. Man bekommt zwei Karten auf die Hand, die man nur selbst sieht, und es werden fünf Karten offen ausgelegt, die für alle Spieler gelten. Mit fünf aus diesen sieben Karten stellt man sich das beste Blatt zusammen.
Ich möchte nun für einen ganz bestimmten Fall wissen, wie man die Wahrscheinlichkeit ausrechnet, denn auf diversen Pokerseiten im Netz fand ich kaum Rechnungswege, sondern überwiegend Prozentzahlen, die sich zudem für ein und denselben Fall unterschieden. Das Problem:
Man hat ein Dreier-Pärchen auf der Hand. Das bedeutet, es liegen noch zwei weitere Dreien im Deck, mit denen man aus dem Pärchen einen Drilling machen könnte. Wie wahrscheinlich ist es, diesen Drilling mit den nächsten fünf Karten zu bekommen, stets die Prozentzahl für die nächste Karte berechnend?
Zwar bin ich ein rechter Laie, aber ich habe mir das so vorgestellt: Zwei Karten hat man, damit verbleiben fünfzig im Deck. Für die erste offene Karte bedeutet das: zwei aus fünfzig bzw. 2/50, für die zweite offene Karte gilt 2/49, für die dritte 2/48 usw. Man erhält in etwa diese Rechnung:
1. Karte: 2/50 = 4,00 %
2. Karte: 2/49 = 4,08 %
3. Karte: 2/48 = 4,17 % (12,25 %, "Flop")
4. Karte: 2/47 = 4,26 % (16,51 %, "Turn")
5. Karte: 2/46 = 4,35 % (20,86 %, "River")
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20,86 %
Da bei dieser Pokervariante zuerst drei offene Karten auf einmal hingelegt werden („Flop“), dann eine („Turn“) und abschließend noch eine („River“), müßte dies bedeuten, daß es auf dem Flop zu 12,25 %, auf dem Turn zu 16,51 % und auf dem River zu 20,86 % wahrscheinlich ist, aus dem Pärchen einen Drilling zu machen.
Stimmt diese Rechnung?
Marco
