Wahrscheinlichkeitsrechnung: Binominalvert

Hallo,

sorry aber ich kann in meinen Unterlagen nichts zur Binominalverteilung bei einer Wahrscheinlichkeitsrechung entnehmen.

Kann mir jemand ein paar kurze Stichpunkte dazu geben, wie ich eine Binominalverteilung in einer Aufgabe erkenne…

Danke!

Ciao,
Stef

Binominalvert.
Hallo, Stef, ciao auch!

Kennst du das Bild dazu mit den Kugeln, die von oben eine Wand mit Nagelreihen runter"trippeln"? Wo sich unten dann (unter Voraussetzung, daß die Kugeln bei Aufprall nicht wegrollen) ein Haufen Kugeln mit der „Dachform“ eben dieser BVKurve ergeben tut?
Soweit ich weiß handelt es sich dabei um das tatsächliche Spektrum des Ausfalls eines Versuches mit einer bestimmten Durchschnittsverteilung, und um eine Formel aus der man zB auch berechnen kann, mit welcher Wahrscheinlichkeit (bei einem Durchschnittswert von sagen wirmal 20%) in einer Probe nur 10% als „Teilmengendurchschnitt“ erhalten wird. Oder sogar 99%.
Letztere ist natürlich rather klein.
Hat auch was mit der „Fehlerfunktion“ zu tun und ist eine Exponentialfunktion der Form f(x) = e^[-k*x^2], daher die Symmetrie.
„Wahrscheinlich“ solltest du aber deine Frage etwas konkreter stellen!

Lieber Krüsse, moinmoin manni

Warum: ‚Binominalvert.‘
Hallöchern, ich vergaß zu bemerken:
Warum heißt die einglich „Binominalverteilung“?

Na, du kennst doch die „Binomischen Lehrsätze“

(a+b)^2 = a^2 + 2ab ü+ b^2
also (1+1)^2 = 1 + 2 ^+ 1 und = 2^2 = 4
(1+1)^3 = 1 + 3 + 3 + 1 und zB

(1+1)^5 = 1 + 5 + 10 + 10 + 5 + 1 = 2^5 = 32

Die „1+1“ repräsentieren hier die „Entscheidung“ jeder Kugel, an jedem einzelnen Haken entweder nach links oder nach rechts zu fallen.
Anders gesagt: sie hat 1+1 = 2 Möglichkeiten, insgesamt also bei Passage von k Haken eben 2^k Möglichkeiten zu fallen, das reiche arme Kind.
Und wenn du dir nun nochmal das „Pascalsche Dreieck“ ankuken tust, erkennst du da in etwa die gleiche „symmetrische Kurve“ mit ihrem Gipfel in der Mitte (der aber eben nicht 100% darstellen tut.
Weil: 100% ist ja nur der ganze Berg, „alle viel zusammen“!
Blabla gut?

Lieber Krüsse, Manni

Hallo Stefan,

meist erkennst Du sie daran, dass Dir die beiden Parameter n und p (Gesamtzahl und Wahrscheinlichkeit bzw. Anteil eines Merkmals im Bestand) gegeben sind. Typische Aufgaben sind z.B.:

  • Lotto (6 aus 49)
  • Qualitätskontrolle (in einer Kiste mit n Glühbirnen sind x% kaputte Glühbirnen, k werden kontrolliert, wie wahrscheinlich ist es, dass die Kiste zurückgeht)

Gruß
Katharina

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Hi Ani,

danke für die Info!

Ich habe am Samstag Klausur und werde bei gegebenen Daten p und x von einer Binominalverteilung ausgehen. Wir hatten bisher nur Aufgaben, die Normal oder binominalverteilt waren.

Ist Sigma und Mü gegeben muss es wohl normalverteilt sein…

Ciao,
Stef