Waldorfschulde -> Karriereblocker?

Tach Community,

wir stehen nun kurz davor zu entscheiden, ob wir unseren Kleinen nach der 4. Klasse auf eine Walldorfschule lassen…

Ich habe die Befuerchtung, dass aufgrund der alternativen Lernmethoden und dem entsprechenden Ruf der späteren Karriere / Berufslaufbahn hinderlich sein koennten …

Wie Bewerten das Personalfachkraefte, die Bewerber einstellen?

Vielen Dank für die Antworten.

Grusz

PixelKoenig

Negativ!
Hi!

Du bekommst von mir jetzt nur meine eigene Erfahrung!

Waldorfschüler haben in der Tat schlechtere Chancen! Auch aus Erfahrungen bei Azubis - in den Eignungstests haben zumindest in meiner Vergangenheit Waldorfschüler einfach schlechter abgeschnitten als „Regelschulabsolventen“.

Das mag nicht representativ sein, aber mit einer Studie kann ich Dir leider nicht dienen! Nur mit meiner Erfahrung und dem Erfahrungsaustausch mit anderen Ausbildern aus einem sehr großen Konzern…

Liebe Grüße
Guido

Tach pixelkönig,

alternativen Lernmethoden

aus dem bekanntenkreis weiß ich, das die kinder - zumindest während der schulzeit - weniger am schulstoff zu kauen haben, als an absolut unfähigen lehrern. verbohrte leute, die mit intuitiv selbstgestrickten (nicht von der schule, sondern von jedem lehrer nach eigenem belieben!!!) konzepten kinder auf’s leben vorbereiten sollen, aber selbst ein eklatantes defizit an E.Q., sozialem verhalten und gesundem menschenverstand aufweisen. an einer staatlichen schule wären sie meist nicht einsetzbar, oder würden nur an „problemschulen“ weiterversetzt.

die kids sind versuchskaninchen in einer pädagogisch isolierten anstalt mit selbsternannten wissenschaftlern.

was die schüler mal nach der schulzeit für probleme haben werden, weiß ich nicht.

lg, pit

Hallo Pixelkönig,

habe selbst ein paar Bekannte, die früher auf der Waldorfschule waren. Wenn man hinterher soziale oder kreative Berufe ergreifen will, sehe ich keine sooooo großen Probleme (interessanterweise sind alle diese Bekannte in solchen Berufen tätig).

Aber: bei allen naturwissenschaftlichen Berufen wäre ich doch sehr vorsichtig, da gemäß Erzählungen meiner Bekannten diese Fächer eher in den Hintergrund gestellt werden.

Grüsse

Sven

Tu deinen Kindern was Gutes und schick sie auf ne ordentliche Schule. Da lernt man gleich wie das wirkliche Leben läuft und kann sich auch gegen die anderen durchsetzen. Denn im „wirklichen“ Leben gelten die dortigen Regel halt net. Kann meinem Vorschreiber nur zustimmen.

Jeder Hansel versucht den Kindern sein eigenes 68´er Psychologie-Modell aufzuzwingen. Nur Müll. Es mag auch Ausnahmen geben, das will ich gelten lassen. Aber grundsätzlich ist es so.

Hallo,

aus Erfahrung, jedoch nicht aus eigener, weiß ich, dass es Waldorschüler nicht nur im Beruf, sondern auch in vielen Bereichen des Lebens schwerer haben.

Dieses liegt in der meiner Meinung nach weltfremden Erziehungsmethode.

Ein Beispiel aus Erzählung:

Angestellte Erzieherinnen im Walddorfkindergarten müssen immer Röcke tragen, außer wenn sie ihre Periode haben.
Wenn du als Vater dann deine Kleine abholst, weißt du mit einem Blick was gebacken ist, wenn die Erzieherin ne Hose anhat.
Hoffe die Erzählung stimmt.

Gruß
Michael

Hallo,

Aber: bei allen naturwissenschaftlichen Berufen wäre ich doch
sehr vorsichtig, da gemäß Erzählungen meiner Bekannten diese
Fächer eher in den Hintergrund gestellt werden.

Wie es bei meinem Bekannten mit den Fächern ausgeschaut hat, weiß ich nicht, aber der einzige in meinem Bekanntenkreis, von dem ich weiß, dass er Waldorf-Absolvent ist, ist Machinenbau-Ingenieur.

Also Vorsicht mit Verallgemeinerungen.

Gruß, Karin

Quatsch
So einen Unsinn habe ich hier wirklich selten gelesen…

Hallo erstmal!!!

was ist quatsch?
das es walddorfschüler schwerer haben??

Na dann rede mal mit Personalchefs!

Gruß !

Michael

Hättest du etwas über Personalchefs geschrieben, hätte sich darüber dikutieren lassen, auch wenn ich selbst hier anderer Meinung bin und einige gegensätzliche Erfahrungen beisteuern kann.

Dieser Quatsch von wegen Periode etc. entbehrt aber jeder Realität und disqualifiziert dich einfach bei diesem Thema als ernstzunehmenden Gesprächspartner.
Gruß Marc

Hallo,

ich möchte die Waldorfpädagogik nicht schlecht machen. Aber ich finde sie ebenfalls etwas realitätsfern.
Ob die Schule förderlich oder hinderlich für Deine Tochter ist, hängt von ihrer Persönlichkeit und von dem späteren Berufswunsch ab (den sie natürlich noch nicht haben kann).
Wenn sie später etwas in Richtung Wirtschaft, Computer oder neue Medien machen würde, sieht es meines Erachtens schwieriger aus - ist aber nicht unmöglich.

Meines Wissens haben die Lehrer, die dort unterrichten, eine andere (um nicht zu sagen schlechtere) Ausbildung als die an staatlichen Schulen.
Walsdorflehrer ist nicht nur Beruf, sondern eine Lebenseinstellung.

PS: das mit den Röcken stimmt natürlich nicht.

Das alles ist meine Meinung!
Ein Waldorflehrer würde das natürlich anders sehen.

Gruß
Tato

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Ich bins nochmal. Habe eben etwas nachgeforscht und habe folgende Seite gefunden:
http://www.fwsso.de/faq/schulvergleiche_uebersicht.htm

genauer gesagt:
http://www.fwsso.de/faq/alternativschule_abs_paster.htm

Ich hoffe, da steht etwas hilfriches drin. Weiter unten steht auch etwas, was aus den Schülern geworden ist.

Gruß
Tato

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Hi,

Jeder Hansel versucht den Kindern sein eigenes 68´er
Psychologie-Modell aufzuzwingen. Nur Müll.

Da möchte ich nur aufklärend sagen, dass die erste nach den Modellen Rudolf Steiners begründete Waldorfschule 1919 in Stuttgart gegründet wurde, da war es noch lange hin bis 1968. Und die von Dir vermuteten 68er waren Gegner der Waldorfschulen wegen ihrer unpolitischen Prinzipien.
Die 68er hielten sich was Erziehung und Bildung betrifft an Neill’s sog. „antiautoritäre Erziehung“.
Aus Erzählungen von Waldorfschülern aus meinem Bekannten- und Freundeskreis weiß ich, dass deren Schwierigkeiten in erster Linie darin lagen, dass sie dem Leistungsdruck, den sie zum ersten Mal in der Ausbildung an Lehrstätten - egal ob „Lehrstelle“ oder Universität erlebten, nicht gewachsen waren.
Grüße,
Anja

kleine Statistik ?
Hallo Karin,

Wie es bei meinem Bekannten mit den Fächern ausgeschaut hat,
weiß ich nicht, aber der einzige in meinem Bekanntenkreis, von
dem ich weiß, dass er Waldorf-Absolvent ist, ist
Machinenbau-Ingenieur.

*hihi*
Der einzige in meinem Bekanntenrkeis, von dem ich weiß, dass er Waldorf-Absolvent ist, ist Computer-Fuzzi :smile:

Gruß
Marion

Waldorfschulde -> Karriereblocker? JA!!
Hi!

Die Kinder sollen lieber auf das reale Leben vorbereitet werden.
Die Lehrer sind nicht angemessen qualifiziert.

Der Englischuntericht ist eine Katastrophe.
Aber singen & basteln können die dafür toll *sfg*

LG
Siân

Hallo Marion,

weiß ich nicht, aber der einzige in meinem Bekanntenkreis, von
dem ich weiß, dass er Waldorf-Absolvent ist, ist
Machinenbau-Ingenieur.

*hihi*
Der einzige in meinem Bekanntenrkeis, von dem ich weiß, dass
er Waldorf-Absolvent ist, ist Computer-Fuzzi :smile:

aber vielleicht ein gutes Beispiel dafür, dass nicht hervorgehoben wird, was den eigenen Vorurteilen widerspricht, d.h.

Versponnener Soziologen-Typ kommt von Waldorfschule: Habe ich mihr doch gleich gedacht!

Ingenieur(-in) oder Computer-Freak: Da wundert man sich bzw. fragt überhaupt nicht nach, welchen Schulabluss er/sie hat.

Ich bediene übrigens selber ja auch das falsche Bild: Zwar auf einer staatlichen Schule, aber mit humanistischem Abitur erwartet ja auch keiner die Elektro-Ingenieurin.

Gruß, Karin