Suedd.Ztg. 18.07.01
Walfang
Mit den gekauften Stimmen von sechs Karibikstaaten haben die Japaner ein Wal-Schutzprogramm verhindert.
Der Vorgang ereignete sich bereits im letzten Jahr auf der Sitzung der Internationalen Walfangkommission (IWC) im australischen Adelaide.
Kein Unrechtsbewusstsein
Die sechs Staaten, die kein eigenes wirtschaftliches Interesse am Walfang haben, stimmten gemeinsam mit Japan gegen ein von Australien und Neuseeland vorgeschlagenes Schutzprogramm für Wale im Südpazifik.
„Japan setzt diplomatische Beziehungen und Entwicklungshilfe ein“, erklärte Maseyuku Komatsu, Vorsitzender der Fischereiverwaltung, ganz offen im australischen Rundfunk.
„Um Japans Positionen durchzusetzen, müssen wir eben zu diesen Mitteln greifen. Ich denke nicht, dass daran etwas falsch ist.“
Die neuseeländische Regierungschefin Helen Clark äußerte sich in einer Stellungnahme „entsetzt“ über das japanische Eingeständnis.
Neuseeland sei nun noch entschlossener, sich auf dem IWC- Jahrestreffen in der nächsten Woche in London für das Walschutzprogramm einzusetzen.
Bereits während der Konferenz im Juli vergangenen Jahres hatte es Bestechungsvorwürfe gegeben. Die japanische Delegation hatte diese jedoch zurückgewiesen.
Quelle: dpa
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Das ist so widerwaertig, dass man sich Fragen muss , wie mit welchen Massnahmen WIR dagegen etwas unternehmen koennen.
Wie und was jedoch nur oder besser alles Greenpeace ueberlassen und diese stuetzen ?
Macht es Sinn, oder ist es doch nur uebliche Methodik , bei der
jedes Mittel versagt?
Hat es dazu Beipiele bitte ?
Herzl Gruesse.
Zapriano