Walrettung aktuell

Hallo!

Wahrscheinlich eine sehr dumme Frage: Was passiert, wenn man das augenscheinlich geschwächte Tier in tieferes Wasser (Nordsee/Atlantik) verfrachtet? Wenn er nicht mehr die Kraft hat, sich an der Oberfläche zu halten oder nach dem Abtauchen wieder an die Oberfläche zu kommen, wird er schlicht ertrinken?

Gruß

Eva

Einfache Antwort: Ja

Ja.
Aber sie wollen dem :spouting_whale: halt eine Chance geben. Und es wird auch medikamentös behandelt, sobald sie ihn von der Sandbank runter haben. Und dann weiter während des Transportes.

…so wie die querdenker aller couleur unter ihrem stein hervorkriechen, um sich auch die chance zu geben, endlich mal wieder das beinchen zum wasserlassen heben zu können.

e.c.

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Widerlicher Abschaum.

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Diese Leute sind so blöd. Am liebsten würden sie hintwaten und dem Wal die Augen küssen.
Die raffen einfach nicht, dass das kein Schoßhündchen ist.
Die vielen anderen Kreaturen, die sinnlos in den Meeren sterben, interessieren keine Sau, die sind ja unsichtbar.
Wenn sich einige Politiker und Führungskräfte profilieren können potenziert das natürlich den ganzen Hype.
Das Tier ist dem Tod geweiht! Schluss, aus, fertig. Da können sich die mitleidigen Knallköppe auf den Kopf stellen.

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Also ich falle auf so einen Quatsch nicht rein! Der Wal ist ganz klar nicht zu retten. Denn wenn man ihn da rausziehen würde, würde er ja von der Erde fallen, die ist ja flach und kurz hinter Wismar zuende!

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und das geschieht wie? Wo hatte ich das noch gelesen, dass ein Tierarzt (?) meinte, sie hätte mal versucht einem Seehund einen venösen Zugang zu legen (ist ja auch ein Meeressäuger). Sie mussten die Stelle mit zwei Wärmflaschen vorwärmen damit die Vene überhaupt was aufnehmen konnte. Wie soll das bei einem Wal gehen mit seiner riesigen Speckschicht?
Bei diesem Waldrama gibt es offensichtlich mehr Fachleute als wir Fußballbundestrainer haben :slight_smile: Jeder weiß wie man dem Tier am besten helfen kann :wink:

VG
J~

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So sterben vermutlich die meisten Wale wenn sie sich nicht gerade zufällig auf einer Sandbank liegend selbst zerquetschen.

Jetzt da an dem Tier rumzuhantieren dient vermutlich in erster Linie dem Helfer-Egoismus einiger Leute als dem Wal selbst. Wenn es bei den finanzierenden Millionären nicht auch einfach ganz profan nur um Werbung gehen sollte.

VG
J~

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Die Chance, dem Tier zu helfen, war in den ersten Stunden und Tagen. Jetzt wird das arme Tier per Luftkissen ins offene Meer gezogen, damit es dort dann einfach untergeht oder erneut angespült wird. Ein unnötiges Martyrium. Die Medien schreiben wieder „Neuer spektakulärer Rettungsplan“. Die Welt ist nur auf Sensation aus, tierisches (aber auch menschliches Schicksal) spielt in Wahrheit keine Rolle.

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hi,

Im Grunde komplett Richtig, aber das trifft auf beide Seiten zu.

Die einen wollen das eine Tier, was sie sehen, jetz’ unbedingt ‚retten‘.
naja… sie wollen irgendwas tun. Weiß der Geier.

Die anderen, die das Tier in Ruhe lassen wollen und es nicht mehr sinnlos gequält sehen möchten, sehe auch nur das eine Vieh.
Alle lebenden Dinger, tief und unsichtbar im Wasser mit Dreck und Lärm zu beglücken, das habe ich irgendwie eher selten als Thema angetroffen.

Das is allen irgendwie erstmal wurscht. Jetz ist eins der Tiere nicht mehr unsichtbar, und da hat man plötzlich (!) ne Meinung.

Konsequent, sofern es - so nachweisbar wie es eben geht - für das Ding keine Chance gibt, wäre ne kleine Granate wohl angebracht.
Oder ne große.
Zumindest etwas, was man jedem angefahrenen Reh auch zugute kommen lassen würde, weil man die Kosten für eine Behandlung für ein Tier dann eben doch nicht aufbringen will. Selbst wenn es bei kleineren Tieren theoretisch absolut machbar wäre.

Nur… bei dem Interesse? No way.
Und so darf jeder den Wal mal mit einem Stock pieken und die Zeitungen haben was zu berichten.

Wirklich Interessant wäre, ob neben dem Wal ein Petunientopf im Wasser liegt.
Hat da mal jemand nachgesehen?.

grüße
lipi

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Also ich hatte das Gefühl, dass sowohl von Politiker- als auch von Expertenseite sehr viele vernünftige Personen am Werke waren. Man hat zunächst einiges versucht, um den Wal zu retten, war aber vorsichtig und hat dann eben vernünftiger Weise an einem Punkt entschieden, dass es keinen Zweck hat. Man hat reißerischen Bilder und Filme verhindert und sich vernunftbegabt verhalten.

Dieser eine selbsterklärte Walexperte war wohl eine unrühmliche Ausnahme.
Naja und jetzt will man wohl diese unsinnige private Initiative nicht verbieten, um nicht als Riesenbuhmann dazustehen.

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Meinst du den Lehmann? Der ist immerhin studierter Meeresbiologe.
Wie heißt es so schön: die einen sagen so, die anderen so.
Da würde ich mir kein Urteil anmaßen. Es gab zu viele widersprüchliche Behauptungen und Kritiken.

Hallo Eva,

dass der Wal sterben wird, ist nicht so wichtig.

Es kömmt vielmehr darauf an, dass man die Namen Walter Gunz und Karin Walter-Mommert endlich mal öfter liest. Und dass bitteschön die Prolls die ungewaschenen Finger von der Erbschaft- und Vermögensteuer lassen.

Wie man in jeder Erstsemester-Vorlesung hören kann, haben diese Leute ihre Millionen und Milliarden durch Konsumverzicht sehr sauer verdient!

Schöne Grüße

MM

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Das weiß doch ich nicht. Ich gab nur - im Sinne der Ausgangsfrage von @newcallas - weiter, dass das Teil.des Planes ist, soweit es aus dem Kreis der aktuellen Akteure verlautet wurde.

Und vor allem die Fachleute, die nach drei Jahrzehnten Social Media nur aus der Entfernung mitkriegen, wie (und warum) diese so funktionieren, wie sie funktionieren: Die sich - abgeklärt - auch heutztage noch wundern oder lustig machen darüber, daß überhaupt so ein Thema in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung und (natürlich emotional eskalierten) Teilnahme gespült wird … die aber allemal definitiv eine Meinung zu haben meinen, in welcher Verfassung sich das Tier befinde und was man mit ihm zu machen habe (vorzüglich nämlich gar nichts). Obwohl sie ansonsten weder je sachlich mit dem Problem der Strandung von Tieren der Ordnung Cetacea befasst waren, noch erst recht mit Fragen zu deren Rettung.

Mich selbst interessiert vor allem - vor dem Hintergrund eigener Berufserfahrung in mehreren Fachgebieten - der reale Umgang mit dem (als façon de parler sehr wohl bekannte) Szenarium: Alle sagen „es geht nicht“. Dann kommt einer, der das nicht weiß - und macht es.

Und genau das könnte, wie es den Anschein vom heutigen Tag hat - hier mal wieder exemplifiziert werden.

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Und dabei hat sich mit diesem Pamphlet der Tagesspiegel selbst kräftig ans Bein gepinkelt.

Denn außer der Tatsache, daß rechtsversiffte Gruppierungen wie z.B. unter anderem „Pixelhelper“, und „Compact“ natürlich sowieso, die Chose an sich gerissen hat, um sie auch politisch auszuschlachten, steht dort durchgängiger Unsinn über die Folge der Ereignisse bzw, Handlungen. Der Artikel macht sich offenbar genau diejenigen Infos zu eigen, wie er sie andererseits genau aus diesen rechtsversifften Medien („Telegram“, auch TikTok) zur Kenntnis genommen hat.

Daß die von jeder Expertise ungetrübte Berserkerei des Umweltministers Till Backhaus (laufendes Gerichtsverfahren wegen ungerechtfertigem Abschuss einer Wölfin) nämlich die „Übernahme“ des Themas durch die rechten Sauhaufen überhaupt erst möglich gemacht hat, hat der Kolumnenautor des Tagespiegel offenbar nicht gerafft. Die Deal-Verhandlungen über die Ausschlachtung des Tieres von Backhaus mit dem Deutschen Meeresmuseum (Obduktion und Übernahme der Organ und Gewebe) und der Uni Rostok (Skelett) fanden nämlich schon statt, als noch von vielen Seiten ernsthaft Rettungverfahren diskutiert wurden. Die Informationen darüber wurden zunächst nicht von „Compact“ kolportiert, sondern öffentlich durch die Beteiligten selbst, unter anderem von „ZDFheute“ . Dann hat Backhaus plötzlich jeden Rettungsversuch apriori verboten, Dem Biologen Robert Marc Lehmann wurde mit Verhaftung gedroht und die Rede vom „liegt im Sterben“ wurde etabliert und von Medien bereitswillig weiterverbreitet. Begründet in der Regel aus Beobachtungen der Tierbewegungen aus 800 m Entfernung.
Die Formulierung des Pamphletes legt dann auch och nahe, dass Backhaus etwas mit dem nun doch stattfindenden Rettungsversuch zu tun habe. Das ist Irreführung. Walter Gunz und Karin Walter-Mommenrt haben das Projekt angeleiert gegen das noch am Vortag geltende Verbot von Backhaus und Backhaus hat dann eingelenkt (man darf spekulieren, warum) und war dann natürlich derjenige, der die Info in die Medien bringen durfte.

Die ersten fachkundigen Begutachtungen des Tieres (am Tier selbst und nicht mit dem Fernrohr) heute haben ergeben, daß keine Rede davon sein kann, daß das Tier im Sterben liege.

Und prompt taucht natürlich vielerseits (so ja auch hier) der Motivationsfehlschluss ins Feld geführt. die billigste und hilfloseste aller nur scheinbaren Argumentations-Konterversuchen: Ebenso wie Collien Fernandes ihre Aktíon „ja nur“ machte, um Aufmerksamkeit für sich zu grabschen, so inszenieren Walter Gunz und Karin Walter-Mommert die nun doch (wider das ursprüngliche Verbot von Backhaus) „ja nur“, um neue Aufmerksamkeit auf ihre Unternehmen zu ergattern … Selbst wenn das tatsächlich ein Anteil der Motivationen wäre: Es ändert an der Sachlage gar nichts. Aber das „ja nur“ entlarvt umgekehrt das Motiv des Gegners.

Mein Gott, das Tier war schon vor 1 Woche zu schwach um die Chance, nachdem man ihm tieferes Wasser verschafft hatte, zu nutzen. Wenn man es jetzt in den Atlantik schafft, hat man halt nicht mehr das Problem, dass es vor aller Augen stirbt.

Sollte die Aktion nicht schon gestern Vormittag anlaufen? Vielleicht hofften die Sponsoren ja, dass er rechtzeitig stirbt und sie so Geld sparen?

Würden die Leute auch genauso aufwendig versuchen, einem ertrinkenden menschen zu helfen? Sorry OT.

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Das weißt Du woher?

Das Tier liegt vor Poel seit 31. März auf einer Sandbank fest. Und wie sich letztlich seit heute zeigt ist es alles andere als „zu schwach“.

„zu schwach“ bzw. „liegt im Sterben“ erweist sich als Lüge, die vom Umweltminister Backhaus (und angeblich von seinen hauseigenen Experten) verbreitet wurde. Bis vorgestern. Und heute, nachdem die Fachleute ihn eines besseren belehrt haben, lässt er sich feiern mit „Aus meiner Sicht hat der Wal eine Chance“.

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Weil es sich auch nachdem man ihm den Sand unter dem Bauch weg gebaggert hatte, nicht weg bewegt hat. Und auch schon Tage vorher hatte man ihn von der ersten Sandbank weggeschafft, woraufhin er nach Aussage der Helfer nach 30 m wieder in seichteres Wasser umgedreht hat und erneut gestrandet ist.

Übrigens wird das gerade in dieser minute wieder im TV erklärt, weswegen ich jetzt lieber da zuhöre.