Wenn ich im Lan jemanden ansprechen will, benötige ich seine IP Adresse. Wenn ich im WAN (Internet) jemanden ansprechen will, auch. Aber was ist wenn ich im Providernetz platziert bin? Wie kann mich ein Außenstehender ansprechen - ich habe zwar meine momentane IP, aber die ist global wahrscheinlich mehrmals vergeben? Woher ist bekannt, zu welchem Provider das Paket geroutet werden muss, um es anschließend zu mir zu dirigieren?
Hintergrund: ich möchte eine Art privat Chat programmieren. Im Lan hat das super funktioniert - IP Adresse eingeben, passt. Wie gehe ich vor, wenn ich das selbe über Internet machen möchte?
ich habe
zwar meine momentane IP, aber die ist global wahrscheinlich
mehrmals vergeben?
Nein, sicher nicht. Jede IP darf nur ein einziges Mal vergeben werden. Zur gleichen Zeit, versteht sich. Solange Du eingewählt bist, hast Du die jeweilige IP ganz exklusiv für Dich zur Verfügung. Erst wenn Du offline gehst, kann Dein Provider diese IP dem nächsten vergeben, der sich einwählt.
ich habe
zwar meine momentane IP, aber die ist global wahrscheinlich
mehrmals vergeben?
Nein, sicher nicht. Jede IP darf nur ein einziges Mal vergeben
werden. Zur gleichen Zeit, versteht sich. Solange Du
eingewählt bist, hast Du die jeweilige IP ganz exklusiv für
Dich zur Verfügung. Erst wenn Du offline gehst, kann Dein
Provider diese IP dem nächsten vergeben, der sich einwählt.
Wie du bereits erwähnst: Der Provider! Innerhalb des Providernetzes darf meine IP nur einmal vergeben sein - klar. Der Provider selbst hat aber nur ein paar IP’s nach außen (Wolke). Innerhalb des „Provider LAN’s“ können aber IP’s nach Lust und Laune vergeben werden. Wie ich in meinem LAN auch.
Schicke ich ein Paket nach außen (surfen im Web), hinterlegt der Provider seine IP für mich. Kommt ein Paket an mich zurück (eigentlich an die IP des Providers) entpackt er es und hängt meine IP an das Paket, sodass es innerhalb des Providernetzes an mich weitergeleitet werden kann.
Wie komme ich als Außenstehender über den Provider zu mir selbst?
Innerhalb des „Provider LAN’s“ können aber IP’s nach
Lust und Laune vergeben werden. Wie ich in meinem LAN auch.
nein!
Bsp.: T-Online hat einige IP-Adressen, die nur T-Online gehören. Eine davon bekomme ich, wenn ich mich einwähle (jetzt 212.185.232.30). Schalte ich ab, dann bekommt sie irgendwann ein anderer T-Online-Kunde.
Wie komme ich als Außenstehender über den Provider zu mir
selbst?
Du stellst deine momentane IP-Adresse fest, die ist zu diesem Zeitpunkt wirklich nur einmal vergeben.
Innerhalb des „Provider LAN’s“ können aber IP’s nach
Lust und Laune vergeben werden. Wie ich in meinem LAN auch.
nein!
Bsp.: T-Online hat einige IP-Adressen, die nur T-Online
gehören. Eine davon bekomme ich, wenn ich mich einwähle (jetzt
212.185.232.30). Schalte ich ab, dann bekommt sie irgendwann
ein anderer T-Online-Kunde.
Die IP Adresse hab ich mir jetzt mittels „ipconfig“ geholt. Eins versteh ich aber trotzdem nicht. Warum habe ich eine Subnetmaske von 255.255.255.255 ??? Meine IP Adresse ist ein Netzwerk? Ich kann es mir nur so erklären: Provider hat „Provider LAN“. Damit ich auf andere User keinen Zugriff habe, setzt der Provider diese Subnetmaske.
Ich fürchte ihr müsst mir das nochmals erklären.
Oder besser: Pingt mich mal an: 62.47.207.253 - ich müsste das mitbekommen da ich eine Firewall habe die Alarm schlägt. Funktioniert das, verwerfe ich meine Gedanken .
Ich fürchte ihr müsst mir das nochmals erklären.
Oder besser: Pingt mich mal an: 62.47.207.253 - ich müsste das
mitbekommen da ich eine Firewall habe die Alarm schlägt.
Funktioniert das, verwerfe ich meine Gedanken .
Selbstverstäöndlich funzt das. Es gibt clients, die senden deine IP zu einem server, der diese mit einem Namen verboindet. Schon bist du unter einer fersten Domain trotz dynamischer IP erreichbar. Siehe: http://www.dyndns.org oder andere
Die IP Adresse hab ich mir jetzt mittels „ipconfig“ geholt.
Eins versteh ich aber trotzdem nicht. Warum habe ich eine
Subnetmaske von 255.255.255.255 ??? Meine IP Adresse ist ein
Netzwerk?
Nein, dein Rechner ist Teil eines Netzwerkes. Eines sehr kleinen übrigens, denn die Subnetzmask 255.255.255.255 definiert ein Netzwerk von der Größe ‚1 Rechner‘, also ‚1 IP-Adresse‘. Alle anderen Adressen in einer beliebigen IP-Range liegen außerhalb deines Netzwerkes.
Netzwerk mit 2 Adressen = 255.255.255.254
Netzwerk mit 4 Adressen = 255.255.255.252
Netzwerk mit 8 Adressen = 255.255.255.248
Netzwerk mit 16 Adressen = 255.255.255.240
Netzwerk mit 32 Adressen = 255.255.255.224
Netzwerk mit 64 Adressen = 255.255.255.192
Netzwerk mit 128 Adressen = 255.255.255.128
Netzwerk mit 256 Adressen = 255.255.255.0
Beispielsweise stehen zwei Rechner mit den IP-Adressen 192.168.0.100/255.255.255.0 und 192.168.0.200/255.255.255.0 in einem einzigen Netzwerk, während sich zwei Rechner mit den IP-Adressen 192.168.0.100/255.255.255.128 und 192.168.0.200/255.255.255.128 in zwei getrennten Netzwerken befinden. Diese beiden Netzwerke sind dann zwingend über einen Router verbunden.
Ich kann es mir nur so erklären: Provider hat
„Provider LAN“. Damit ich auf andere User keinen Zugriff habe,
setzt der Provider diese Subnetmaske.
Du hast den gleichen Zugriff, nur muss das Paket jetzt über einen Router gehen. In diesem Fall ist das die Dial-In-Facility. An diesen Router bist du auf deinem Netz völlig allein connected, und daher hast du diese merkwürdige Subnetmask.
Es gibt IP-Adressbereiche, die denen du machen kannst, was du willst, also völlig allein entscheiden, welche Adressen du vergibst. Einer dieser Bereiche, die „Private IP-Ranges“ genannt werden, umfasst die Adressen 192.168.x.y. Diese Adressen werden im Internet nicht geroutet und müssen per NAT auf eine richtige IP-Adresse umgesetzt werden.
erstmal ein Kompliment, hast du gut erklärt! Hab aber noxh ne Frage: Brauch der Port am Router keine IP-Addy? Schließlich is in nem Netz mit Subnet 255.255.255.255 ja keine zweite IP drin, die einzige die es gibt hat der Client?! Wenn nein, wie löst der Router dann seine Routing-Aufgaben?
In der Tat bei der Subnetzmaske ist Platz mehr für einen Router. Aber die Maske bekommt das lokale Interface auch nur bei einer direkten DFÜ-Verbindung. Im Prinzip fungiert das DFÜ-Interface hier als Routerinterface des Providerrouters. Der gesamte Traffic wird über das lokale Interface zum Dial-In Router des Providers gebridget.
Innerhalb des „Provider LAN’s“ können aber IP’s nach
Lust und Laune vergeben werden. Wie ich in meinem LAN auch.
nein!
Bsp.: T-Online hat einige IP-Adressen, die nur T-Online
gehören. Eine davon bekomme ich, wenn ich mich einwähle (jetzt
212.185.232.30). Schalte ich ab, dann bekommt sie irgendwann
ein anderer T-Online-Kunde.
Die IP Adresse hab ich mir jetzt mittels „ipconfig“ geholt.
Eins versteh ich aber trotzdem nicht. Warum habe ich eine
Subnetmaske von 255.255.255.255 ??? Meine IP Adresse ist ein
Netzwerk? Ich kann es mir nur so erklären: Provider hat
„Provider LAN“. Damit ich auf andere User keinen Zugriff habe,
setzt der Provider diese Subnetmaske.
Also, nach einem sogenannten Traceroute auf die angegebene IP-Adresse scheint es so zu sein, das Du einen ADSL Anschluss der telekom.at hast. Das heisst Du bist Endkunde eines Telefonanbieters. Das o.a. Beispiel mit der deutschen Telekom ist also genauso bei Dir anwendbar. Sobald Du Dich in das Internet „einwählst“ bekommst Du eine IP-Adresse zugewiesen, die Du mit dem Befehl ipconfig auslesen kannst. Wenn Du diesen befehl vielleicht in ein oder zwei Monaten nochmals ausführst kann/wird es durchauch so sein, das Du eine andere Adresse angegeben bekommst.
Ich fürchte ihr müsst mir das nochmals erklären.
Oder besser: Pingt mich mal an: 62.47.207.253 - ich müsste das
mitbekommen da ich eine Firewall habe die Alarm schlägt.
Funktioniert das, verwerfe ich meine Gedanken .
Deine Firewall wird dabei wohl eher kaum anschlagen, weil Pings ja kein Intruder im eigentlichen Sinne darstellen.
Um Deinen Rechner auch für andere AUS dem Internet ansprechbar zu machen hilft nur die schon angesprochene methode mit dyndns.org .