Weiß jemand von euch, ob es irgendeine Möglichkeit bzw. Software gibt, um über reines TCP auf die Verzeichnisstruktur eines Windows-Rechners zuzugreifen?
Die Rechner sind über WAN-Leitung angebunden, NETBIOS ist abgeschaltet und wir wollen nicht auf jeder Kiste einen FTP-Server installieren.
Weiß jemand von euch, ob es irgendeine Möglichkeit bzw.
Software gibt, um über reines TCP auf die Verzeichnisstruktur
eines Windows-Rechners zuzugreifen?
Ja gibt es.
Nennt sich SMB und ist das Standard Protokoll was M$ Windows über TCP/IP fährt um auf Shares zuzugreifen.
Die Rechner sind über WAN-Leitung angebunden, NETBIOS ist
abgeschaltet und wir wollen nicht auf jeder Kiste einen
FTP-Server installieren.
Was genau hast du den vor.
Möchtest du übere eine interene Verbindung zugreifen oder kommst du über ein öffentliches Netz(Internet)?
Weiß jemand von euch, ob es irgendeine Möglichkeit bzw.
Software gibt, um über reines TCP auf die Verzeichnisstruktur
eines Windows-Rechners zuzugreifen?
Die Rechner sind über WAN-Leitung angebunden, NETBIOS ist
abgeschaltet und wir wollen nicht auf jeder Kiste einen
FTP-Server installieren.
Hallo jens,
gesetzt dem Fall ihr betreibt die Rechner unter Windows NT und sie sind gegenseitig per ping erreichbar und stehen jeweils in einer anderen Domäne, solltet ihr einen Trust einrichten (gegenseitig) und könnt dann die Benutzer der einen Domäne auf die Ressourcen der jeweils anderen Domäne berechtigen.
Eine weitere wenn auch schlechtere - da unsicherere - Variante wäre der Zugriff per Lanmanager (ohne Trust) hierzu müsstet ihr auf den jeweiligen Servern/Domänen einen lokalen Account für den Benutzer einrichten, der zugreiffen soll. Der lokale Account (auf dem Server/der Domäne) muss in diesem Fall das gleiche Passwort haben wie der Anmeldeaccount in der Heimatdomäne bzw. wenn ihr das nicht machen wollt (administrativer Aufwand/Sicherheit), dann können die Benutzer die Laufwerke mit „Verbinden als“ ziehen.
Ich hoffe das ist einigermassen verständlich, ansonsten kannst Du mich nochmal per mail kotaktieren…
Nennt sich SMB und ist das Standard Protokoll was M$ Windows
über TCP/IP fährt um auf Shares zuzugreifen.
Funktioniert das, wenn die Ports 137-139 deaktiviert sind?
Was ist der Unterschied zu NETBIOS?
Was genau hast du den vor.
Möchtest du übere eine interene Verbindung zugreifen oder
kommst du über ein öffentliches Netz(Internet)?
Wir nutzen private Leitungen eines Providers, nicht das Internet.
Er hat NETBIOS-over-IP deaktiviert, aus Gründen der Kostenkontrolle.
Wenn ein Netzlaufwerk auf diese Weise gemappt wird, kann die Wähl-Verbindung nicht automatisch abgebaut werden, weil Inaktivität nicht erkannt wird. Ist ja auch an und für sich sinnvoll, von den Usern kann man die Disziplin dazu leider nicht erwarten.
Es wäre extrem ungünstig, wenn auf den Ziel-Rechnern Installationsaufwand anfallen würde (NFS, FTP-Server,…). Denn es sind mehrere Hundert und die sind weltweit verstreut. Bei der momentanen politischen Lage hat keiner Bock zu fliegen, besonders in bestimmte Länder nicht, mal ganz abgesehen von den Kosten.
Irgendwie muss man doch an die Platten rankommen, aber wie???
Ich weiß nicht, ob du mich richtig verstanden hast.
Wenn ja - dann bin ich wohl im Moment einfach zu daneben, um deinen Vorschlag mit dem Problem zusammen zu bringen.
Wenn nein - lies bitte mal meine Antwort an Markus, da habe ich alles nochmal anders und hoffentlich verständlicher dargelegt.
Die Essenz ist: Die User können sich auf dem herkömmlichen Weg keine Shares mappen und das ist auch okay so (Kostenkontrolle).
Wie können sie alternativ auf die Daten zugreifen?
Bye Jens
Hallo jens,
gesetzt dem Fall ihr betreibt die Rechner unter Windows NT und
sie sind gegenseitig per ping erreichbar und stehen jeweils in
einer anderen Domäne, solltet ihr einen Trust einrichten
(gegenseitig) und könnt dann die Benutzer der einen Domäne auf
die Ressourcen der jeweils anderen Domäne berechtigen.
Eine weitere wenn auch schlechtere - da unsicherere - Variante
wäre der Zugriff per Lanmanager (ohne Trust) hierzu müsstet
ihr auf den jeweiligen Servern/Domänen einen lokalen Account
für den Benutzer einrichten, der zugreiffen soll. Der lokale
Account (auf dem Server/der Domäne) muss in diesem Fall das
gleiche Passwort haben wie der Anmeldeaccount in der
Heimatdomäne bzw. wenn ihr das nicht machen wollt
(administrativer Aufwand/Sicherheit), dann können die Benutzer
die Laufwerke mit „Verbinden als“ ziehen.
Ich hoffe das ist einigermassen verständlich, ansonsten kannst
Du mich nochmal per mail kotaktieren…
Funktioniert das, wenn die Ports 137-139 deaktiviert sind?
Nein.
Was ist der Unterschied zu NETBIOS?
Ich kenne mich da schlecht aus, aber meines Wissens ist es etwa so, daß smb (das Protokoll zum Freigeben von Windows-Ressourcen über NetBIOS (ein von MS entwickeltes Protokoll) oder über TCP/IP transportiert werden kann. Hier lasse ich mich aber gerne verbessern präzisieren…
Wir nutzen private Leitungen eines Providers, nicht das
Internet.
Er hat NETBIOS-over-IP deaktiviert, aus Gründen der
Kostenkontrolle.
Essig.
Wenn ein Netzlaufwerk auf diese Weise gemappt wird, kann die
Wähl-Verbindung nicht automatisch abgebaut werden, weil
Inaktivität nicht erkannt wird. Ist ja auch an und für sich
sinnvoll, von den Usern kann man die Disziplin dazu leider
nicht erwarten.
Hmmm…
Es wärevermutlich nicht möglich, die Dateien über Nacht anzugleichen, oder?
Es wäre extrem ungünstig, wenn auf den Ziel-Rechnern
Installationsaufwand anfallen würde (NFS, FTP-Server,…).
Denn es sind mehrere Hundert und die sind weltweit verstreut.
Bei der momentanen politischen Lage hat keiner Bock zu
fliegen, besonders in bestimmte Länder nicht, mal ganz
abgesehen von den Kosten.
Also entweder du nutz den Standard weg, in diesem Fall Shares oder aber du mußt zusätzliche Software installieren, bleibt nur zu entscheiden welche und wie du du installation remote hin bekommst.
Kurzes Brainstorming
Wenn die x100 Rechner weltweit verteilt stehen aber trotzdem mehre Prostandort zusammen stehen. Wäre es eine Möglichkeit dort zum beispiel einen SSH-Server oder FTP-Server zuinstallieren und die Software dann von da per Script zu verteilen. Wenn du ssh nimmst hast du den vorteil das du das script von remote her aufrufen kannst.
Das ist nur ein morgenlicher Gedankendank und ich bin noch nicht so richtig wach
Solong
MArkus
Irgendwie muss man doch an die Platten rankommen, aber wie???
Funktioniert das, wenn die Ports 137-139 deaktiviert sind?
Nein.
Mist.
Wir nutzen private Leitungen eines Providers, nicht das
Internet.
Er hat NETBIOS-over-IP deaktiviert, aus Gründen der
Kostenkontrolle.
Essig.
Könn wir aber nix dran ändern. Ist AGB, wegen der Kosten die entstünden, wenn sich die User sinnlos oder unbedacht die Laufwerke mappen, im dümmsten Fall gar permanent.
Es wärevermutlich nicht möglich, die Dateien über Nacht
anzugleichen, oder?
Angleich ist nicht das Thema. Es muss operativ mit den Dateien gearbeitet werden.
Ich seh schon, das ist deutlich schlimmer als wir gedacht hatten…
Also entweder du nutz den Standard weg, in diesem Fall Shares
oder aber du mußt zusätzliche Software installieren, bleibt
nur zu entscheiden welche und wie du du installation remote
hin bekommst.
Naja, die Hoffnungen sind zerschlagen.
Müssen wir wohl in ein paar saure Äpfel beißen.
Kurzes Brainstorming
Wenn die x100 Rechner weltweit verteilt stehen aber trotzdem
mehre Prostandort zusammen stehen. Wäre es eine Möglichkeit
dort zum beispiel einen SSH-Server oder FTP-Server
zuinstallieren und die Software dann von da per Script zu
verteilen. Wenn du ssh nimmst hast du den vorteil das du das
script von remote her aufrufen kannst.
Kann man mit SSH auf die gesamte Dateistruktur zugreifen? Und vielleicht gar auf andere Rechner im LAN oder muss auf jede Kiste ein SSH-Server?
Das ist nur ein morgenlicher Gedankendank und ich bin noch
nicht so richtig wach
Danke, dass du dir in diesem Zustand Gedanken darüber machst
Möglicherweise fällt dir ja noch was ein, wenn du richtig wach bist,
…oder jemand anderem?
ich glaube man müsste mehr über die ganze Struktur eures Netzes wissen, um halbwegs was vernünftiges empfehlen zu können.
Spontan würde mir dazu etwa einfallen VPNs zu benutzen. Dadurch wäre es auch ohne Probleme möglich die normalen Windows Shares zu verwenden. Man umgeht allerdings damit ein bisschen den Vertrag. VPN oder ähnliches zu Verbieten kann aber auch wieder nicht im Sinne des Betreibers sein…würde ich grundsätzlich in WANs einsetzen, egal, ob Con über Internet oder private Leitung läuft. Sobald die Sache nicht mehr übers eigene Netz läuft, ist die potentielle Gefahr doch etwas gross.
Richtig konfiguriert sollte es auch kein allzu grosses Problem sein, dass die Verbindungen automatisch auf/abgebaut werden.
Ohne enstprechenden Aufwand glaube ich allerdings kaum, dass so etwas vernünftig und halbwegs sicher zu bewerkstelligen ist.
Angleich ist nicht das Thema. Es muss operativ mit den Dateien
gearbeitet werden.
Was meinst du mit Operativ?
Wenn du mit ftp oder auch ssh arbeitest müssen die Dateien ja immer irgendwie kopiert werden.
Also angeglichen werden. Wie oft ist das Update notwendig und wer darf die Dateien ändern?
Erkläre doch am besten mal für was du das ganze benötigst.
Was meinst du mit Operativ?
Wenn du mit ftp oder auch ssh arbeitest müssen die Dateien ja
immer irgendwie kopiert werden.
Also angeglichen werden. Wie oft ist das Update notwendig und
wer darf die Dateien ändern?
Erkläre doch am besten mal für was du das ganze benötigst.
Also es geht darum, für die Kunden, die unsere Automationslösungen kaufen Support zu leisten.
Operativ bedeutet in diesem Fall, wenn ein Kunde anruft, muss sich der Service-Mitarbeiter zu dem Automationsnetzwerk in Brasilien, Indien oder sonstwo verbinden und sich die aktuellen Daten ansehen. Und zwar die aktuellen, nicht die vom Vortag oder die eine Stunde alt sind, und damit muss er die Ursache der Störung suchen.
Es nützt wenig, sich ein paar Files mit FTP rüberzuziehen, weil man ja noch nicht weiß, welche man brauchen wird, es kommen eine ganze Menge in Frage. Normale Projekte überscheiten heute schon locker die 1GB-Marke, also alles mal packen und kopieren is auch nicht. Man sollte also schön durch die Verzeichnisstruktur der Rechner navigieren können und sich die relevanten Dateien rauspicken. Funktioniert wunderbar über Netzlaufwerks-mapping.
Geht aber nicht, weil ein gemapptes Laufwerk ständig Traffic verursacht und die Connection offen hält, d.h. teuer.
Es klappt einfach nicht, dass die User die Laufwerke wieder trennen, wenn sie sie nicht mehr brauchen.
Spontan würde mir dazu etwa einfallen VPNs zu benutzen.
Die werden auch teilweise benutzt, lösen aber das Problem nicht.
Dadurch wäre es auch ohne Probleme möglich die normalen
Windows Shares zu verwenden.
Die sollen ja gerade nicht verwendet werden.
Richtig konfiguriert sollte es auch kein allzu grosses Problem
sein, dass die Verbindungen automatisch auf/abgebaut werden.
Doch, das ist genau das Problem.
Ein Laufwerksmapping verursacht ständigen Traffic und hält damit die Connection offen. Irgendwo hatte ich geschrieben, Inaktivität wird nicht erkannt. Aber das stimmt eigentlich nicht, denn Inaktivität auf der Leitung gibt’s dann gar nicht.
Ohne enstprechenden Aufwand glaube ich allerdings kaum, dass
so etwas vernünftig und halbwegs sicher zu bewerkstelligen
ist.
Dadurch wäre es auch ohne Probleme möglich die normalen
Windows Shares zu verwenden.
Die sollen ja gerade nicht verwendet werden.
Richtig konfiguriert sollte es auch kein allzu grosses Problem
sein, dass die Verbindungen automatisch auf/abgebaut werden.
Doch, das ist genau das Problem.
Ein Laufwerksmapping verursacht ständigen Traffic und hält
damit die Connection offen. Irgendwo hatte ich geschrieben,
Inaktivität wird nicht erkannt. Aber das stimmt eigentlich
nicht, denn Inaktivität auf der Leitung gibt’s dann gar nicht.
Bei Windows 2000 Server scheint es möglich zu sein zu konfigurieren, welche Pakete als „traffic“ gewertet werden und damit eine Verbindung aufrechterhalten können.
Funktioniert wunderbar über
Netzlaufwerks-mapping.
Geht aber nicht, weil ein gemapptes Laufwerk ständig Traffic
verursacht und die Connection offen hält, d.h. teuer.
Es klappt einfach nicht, dass die User die Laufwerke wieder
trennen, wenn sie sie nicht mehr brauchen.
Wieso lässt Du sie denn einfach nicht mappen?
Sie können ja auch direkt drauf zugreifen und damit arbeiten ohne es auf eigenes Laufwerk zu mappen?
Wenn keine Fehlkonfiguration bei WINS, DNS, Routing-Tabellen etc… vorliegt sollte es gehen.
Ich hab auch überall wo ich gesucht habe keinerlei Hinweis auf ein Problem gefunden, wie Du es schilderst, wenn Dial-on-Demand über W2k RRAS Services benutzt wird.
Wieso lässt Du sie denn einfach nicht mappen?
Sie können ja auch direkt drauf zugreifen und damit arbeiten
ohne es auf eigenes Laufwerk zu mappen?
Was funktioniert, machen die User auch, wenn sie’s gewöhnt sind.
Naja, vielleicht könnte das intern irgendwie von oben durchgedrückt werden. Nur der ‚Provider‘ des Netzwerkes gibt die notwendigen Ports dann trotzdem nicht frei.
Ich hab auch überall wo ich gesucht habe keinerlei Hinweis auf
ein Problem gefunden, wie Du es schilderst, wenn
Dial-on-Demand über W2k RRAS Services benutzt wird.
Bisher ist leider kaum W2k im Einsatz, meist NT und leider auch teilweise noch W98 oder gar W95. Das Problem besteht tatsächlich.