Wand dämmen

Hi,

folgende Sachlage:
Altbau und Eckhaus. Zimmer liegt in der Ecke. Wenn man heizt dauerts ewig bis es warm wird und hört man auf zu heizen, fällt die temperatur ziemlich schnell wieder ab.
außendämmung nicht möglich.
wie kann ich das zimmer innen dämmen damit sich die wärme nicht so schnell verflüchtigt?

danke.

cu andy

Ich hatte das gleiche problem und wollte von innen mir Styropor platten auf eigene Faust dämmen, nach einigen suchen in Forum hiess es das es zu Kältebrücken zwischen Decke und Wand kommen kann und dadurch zu schimmel und feuchtigkeit. Am endehab ich es nur neben meinem Bett gemacht habe um nicht diekalte wand zu berühren. Aber ich hab schon andere meinungen gehört auch in Handwerker zeitschriften die das empfohlen haben, muss dich mal schlau machen.

mfg Tim

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Hallo,
Innendämmung ist deshalb problematisch, weil der Taupunkt, also der Ort an dem das Wasser kondensiert normalerweise mitten in der Wand liegt. Wenn du innen dämmst ist die Gefahr hoch, daß du den Taupunkt auf die Innenwand verschiebst und du dann ein Schimmelproblem bekommst.
Innendämmung muß man also ausrechnen. Dazu mußt du den K-Wert (sozusagen der Wärmedämmwert) deiner jetzigen Wand kennen und dann könnte man berechnen wo der Taupunkt landen wird wenn du innen dämmst.

Sorry, D.K.

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Hallo,

habe mich jetzt ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und auch ne Sprechstunde dazu besucht, da wir überlegen, ob wir unseren Altbau dämmen oder nicht. Wir lassen es, da bei uns auch wie beschrieben der Taupunkt oder auch der Frostpunkt zu weit in das Zimmer rein kommt und alles Schimmeln würde. Daneben ist es bei ALtbeuten nicht einfach mit Dämmplatte an die Wand getan. Es muß auch um eventuelle Dielenbalken fachgerecht im Mauerwerk rum gedämmt werden. Das kann meines Erachtens nur der Experte!!! Den benötigst Du ohnehin, um die K-Werte der Wand bestimmen zu lassen.

Da wir bereits einige Altbauerfahrung in Bezug auf das Wohnen haben, bleibt nur zu sagen, dass man die Heizung nie ganz runter dreht, sondern immer leicht an läßt, damit der Raum nie ganz abkühlt, da das wieder aufheizen der Wand mehr Energie kostet…(haben im Streit zum richtigen Heizen mal beide Varianten versucht)

Danben werden wir das Problem mit dem neuen Haus mit ner zusätzlichen Heizquell lösen, sprich wir haben im EG einen Kaminanschluß, den wir dann wieder aktivieren werden, um gerade auch in der Übergangszeit die benutzten Räume zu beheizen.

Ansonsten hilft halt nur: Wärmere Anziehsachen etc… sitze ab und an auch mit ner alten Wärmflasche am Arbeitstisch auf der ich die Füße ablege und wenns draußen ganz ungemütlich ist auch mal mit so nem Deckchen um die Schultern (die kennen unsere Omas noch ganz gut sieht so ähnlich aus wie ein Umhang geht halt nur bis zu den Schulterblättern ist aber seeeeehhhhhr angenehm im Winter.)Wobei mein Kälteempfinden nicht immer was mit der tatsächlichen Temperatur im Raum zusammen hängt… fange an zu frieren, sobald der Himmel bewölkt ist… Würde vermutlich auch im Neubau frieren ;o)

Altbau…man muß ihn halt lieben…ansonsten hilft nur der Umzug in ne neuere Immobilie…

Hi,

danke für eure Ratschläge
werden uns auf jeden Fall mal nen Fachmann holen und dann weitersehen.
werden uns halt solang mit wärmflaschen und dickeren decken nachts wärmen. (das zimmer ist unser schlafzimmer).
das zimmer ist sehr schwer zu heizen. nach 2 stunden heizen ist es max. 2° wärmer.

Cu andy