Hallo,
wir möchten eine zwei Meter hohe und 3 Meter breite Wand in ein Zimmer einziehen lassen mit maximal 29cm Dicke und haben zwei Angebote vorliegen. Ein Anbieter empfiehlt eine Trockenbauwand einzuziehen (Rigips mit Glaswollendämmung). Ein weiterer Anbieter sagt eine Ytong Wand wäre die bessere Wahl und bietet alternativ eine 15 oder 29 cm dicke Mauer an.
Welche wäre die empfehlenswertere Variante, insbesondere hinsichtlich Schallschutz? Die Trockenbauvariante ist günstiger. Wenn der Schallschutz da nicht besser ist, würde ich diese Variante bevorzugen.
Vielen Dank für eure Einschätzungen.
Hallo!
Irgendwas stimmt da doch nicht. Zimmerhöhe nur 2 m ?
Denn wenn Schallschutz, dann muss das doch deckenhoch sein, oder ?
Wandstärke 15 oder 29 cm ? Als nachträgliche Trennwand ?
Ich glaub ich höre nicht richtig. Das sollen Fachleute anbieten, eine 29 cm Trennwand ? 24 cm YTONG + 2 x 2,5 cm Putz ?
Leider kennt man ja nicht die erforderliche Schalldämmeigenschaft, die man benötigt.
Sage mal etwas dazu, was für Raum muss geteilt werden und wie wird es genutzt ?
MfG
duck313
Guten Tag,
Hallo!
Irgendwas stimmt da doch nicht. Zimmerhöhe nur 2 m ?
Das Zimmer war bereits mal zweigeteilt. Der Durchbruch wurde weder in die komplette Höhe noch in die komplette Breite gemacht. Daher die 2 Meter Höhe.
Denn wenn Schallschutz, dann muss das doch deckenhoch sein,
oder ?
Wandstärke 15 oder 29 cm ? Als nachträgliche Trennwand ?
Ich glaub ich höre nicht richtig. Das sollen Fachleute
anbieten, eine 29 cm Trennwand ? 24 cm YTONG + 2 x 2,5 cm
Putz ?
Meine Anforderung an den Handwerker war, dass die Wand genauso stark sein soll wie die bereits bestehenden „Wandstücke“ des Durchgangs.
Leider kennt man ja nicht die erforderliche
Schalldämmeigenschaft, die man benötigt.
Sage mal etwas dazu, was für Raum muss geteilt werden und wie
wird es genutzt ?
Die zwei dann entstehenden Zimmer werden zwei Kinderzimmer. Entsprechend sollte der Schallschutz schon eher höher sein.
MfG
duck313
Vielen Dank für die Unterstützung!
Also ich würde in dem Fall eine Kombination vorschlagen: Wand aus Porenbeton (Ytong) und dann als Putz die Gipskartonplatten „draufkleben“ und die Stöße verspachteln.
So ist der Schallschutz recht hoch, weil die Masse der Wand relativ gesehen groß ist ( Ytong + Gipskarton = viel Masse = viel Luftschallschutz)und man auf diese Weise auch wenig Feuchtigkeit (nur ein bischen Klber für die Steine plus Kleber für die Platten und für die Verspachtelung der Platten) ins Haus bringt.
Hallo mmc,
ich moechte mich Dietmar anschliessen.
Ich habe einen aehnlichen Durchgang zwischen zwei Kinderzimmern im Trockenbau gemacht, aber ich denke, wenn das RICHTIG gemacht ist, wird es auch nicht billiger (pruefe WAS Dir denn da wirklich engeboten wurde…ein paar beidseitig einfach beplankte Stahlprofile sind ja wirklich billig).
Mein Aufbau war so:
- Beplankung Fermazell Estrich-Element mit Holzfaserdämmung (Doppelte Platte plus Isolierung)
- Konterlattung
- Zwischenlage Faserdaemmung
- Staenderwerk Holz, hohlraumgedaemmt
- Zwischenlage Faserdaemmung
- Konterlattung
- Beplankung Fermazell Estrich-Element mit Holzfaserdämmung (Doppelte Platte plus Isolierung)
Die Kontaktschalldaemmung ist durch die 4fachen Zwischenlagen gut, die Luftschalldaemmung durch die schweren Doppelplatten ebenfalls.
Aber ich denke, dass Dietmars Gasbetonloesung da doch guenstiger wird!
Gruss
Mcihael
Gruss
Michael
PS.: Es ist immer gut, gleich alle Informationen in der Fragestellung anzugeben.