Man sollte bei der Beantwortung derartiger Fachfragen zumindest den Begriff der „Landesbauordnung“ kennen
Kenn ich, ich bin nicht vollkommen verblödet…
Das hat auch keiner behauptet, entsprechendes läge mir fern!
Wo steht da, dass Holzfaser verboten ist?
Es wurde nicht behauptet, dass Holzfasern verboten sind (bitte richtig lesen!)
Warum wird das Zeug denn u.a. zur Dachisolierung verkauft, wenn man damit nicht mal bestehendes Mauerwerk dämmen darf???
Es sollte wohl "… zur Wärmedämmung des Daches… " heißen. Von Isolierungen spricht man ´technisch nur in der Elektrobranche. Außerdem geht es in diesem Fall keinesfalls um ein „bestehendes Mauerwerk“, sondern um eine zu dämmende Leichtbauwand zwischen zwei nun eigenständigen Wohnungen auf einer zusammenhängenden Wohnebene mit Holztragschicht!
den der „Brandschutzanforderungen“ Hab ich auch schonmal gehört… Was ich nicht verstehe: warum soll aus einer stinknormalen Wand in einem 1-Familienhaus, die bisher auch gegen keine Bestimmungen verstoßen hat - plötzlich eine hochsichere-Brandschutzwand werden?
Zur Erinnerung: Der Fragesteller schrieb
„Ich plane den Umbau von einem sehr grossen 1-Familienhaus in ein komplett abgeschlossenes 2-Familienhaus“
Heißt: hier ist eine bauliche Veränderung in der Form geplant, dass zwei voneinander unabhängige Wohnungen entstehen sollen.
Insofern sind die Hinweise auf die Landesbauordnung sowie die nun höheren Brandschutzmaßnahmen (als im Vergleich zu jenen Zeiten einer einzigen, zusammenhängenden Wohneinheit) berechtigt!
Nur weil jetzt zwei Parteien rein sollen?
Richtig!
Erkenntnis anfreunden, dass „sandverfüllte Leichtbauwände“ fernab jeder praktischen Verwendbarkeit liegen… Und warum?? Begründung bitte.
Gerne. Zunächst einmal beschrieb der Fragesteller, dass eine Holzunterkonstruktion gegeben ist. Wo nun die Tragbalken verlaufen, ob sie sich mit den Auflagepunkten der Leichtbauwand decken - wir wissen es nicht.
Genauso wenig wissen wir etwas über die tatsächliche Tragfähigkeit der statischen (und damit tragenden) Holzkonstruktion.
Bei 5m Wandlänge ergäbe sich bei einer Sandfüllung (unüblich; wie soll das auch einbautechnisch und auch auf Dauer wegen permanent seitlichem Flankendruck auch gegen die Schraubverbindung und Fläche der Abdeckung funktionieren?) also es ergäbe sich eine neue Auflast (nur durch den Sand) von rund 2,5t. Das Ganze lediglich bei einer streifenförmigen Auflage von 10 cm und ggf. noch abseits der Tragbalken.
Was also von diesem Beitrag inhaltlich bleibt, ist die Erkenntnis, dass sich Andrea für ein Haus aus den 50ern interessiert
Nö, falsch geraten - oder Posting mal wieder falsch interpretiert…
Wieso „wieder mal“ falsch interpretiert?
Entsprechendes ist mir nicht bekannt.
Außerdem schrieb Andrea:
(Originaltext) „Würde mich konkret für ein Haus aus den 50ern interessieren, wo aber glaub keine Holzböden drin sind (sondern irgendwas undefinierbares, bröselndes Anderes…).“
Wo -bitte- zeigt sich da ein Interpretationsspielraum?
Sollte jedoch der ursprüngliche Fragesteller zu diesem Gedanken animiert werden, hätte es wohl lauten müssen:
Ich an deiner Stelle würde mich …
Insofern -auch wenn im Konjuktiv geschrieben- war für mich der Bezug zwischen Aussage und der Person „Andrea“ eigentlich unzweifelhaft hervorgehoben.
Täuscht Andrea sich, oder ist Klaus immer ein bischen beleidigt, wenn man mal nicht sofort zu seinen - durchaus interessanten und ausführlichen - Postings nicht sofort Ja und Amen sagt???
Keinesfalls! Den Eindruck möchte ich weder vermitteln, noch sagen mir selbst meine Kritiker diese Charaktereigenschaft nach!
Jedoch irritiert erneut der Begriff „immer ein bischen beleidigt“ als erneute Suggestion eines nicht zutreffenden Sachverhaltes!
Fazit:
Meine Antworten sehe ich ein wenig auch mit Humor gewürzt. Wir sollten dennoch in diesem Forum die sachliche Kommunikationsbasis nicht verlassen.
Den Leser werden derartige Scharmützel nicht interessieren - und er hat persönliche Anfeindungen letztendlich auch „nicht verdient“.
mfg - Klaus -