wir haben leider das Problem das die Wand zu unseren Nachbarn (bei uns Wohnzimmer bei denen Wohnzimmer-Küchen-Kombination) sehr hellhörig ist. Wir hören beinahe jedes Gespräch (wobei sie sich auch eher anschreien wie normal laut miteinander zu reden) jedes Staubsaugen, wir wissen wann es einen Kuchen gibt (das Rührgerät hören wir schon raus) Stühlerücken ist an der Tagesordnung und wenn die Kleinen mal knatschig sind, dann ist was los
Da wir jetzt im Sommer eh das Wohnzimmer renovieren wollen wäre eine Schalldämmung nicht schlecht. Wie kann ich die am besten gestalten? Da sowieso Kabel verlegt werden muss ich an die Wand eh dran.
Bitte gebt mir keine Tipps meine Nachbarn um mehr Ruhe zu bitten, sie sind zwar etwas lauter, aber echt liebe Leute und die meisten Geräusche sind Alltagsgeräusche (leider habe ich in anderen Foren nur über Gesetze und Vermieter einschalten und so gelesen). Wir sind beide Seiten Eigentümer und verstehen uns gut. Und wir müssen keinem Vermieter gegenüber was beachten.
Das Haus ist Baujahr 1929 und die Außenwände sind isoliert. Es geht also nur um die Wand im Wohnzimmer. Oben (Bad und Dachzimmer) scheinen die Wände schalldichter zu sein)
Hi
wie ist das Haus gebaut? ist die Wand (wenn man alles durchhört wohl nicht…) eine tragende Wand? Wenn nicht, gehen uU die Dielen unter der Wand durch? Ich hatte mal so nen Fall in der E-Wohnung meiner Schwester. In dem Fall könnte die Wand nen Meter dick sein, der Schall wird über den Boden übertragen. Schaut euch jedenfalls die Konstruktion an, bevor ihr sinnlos geld verpulvert.
HH
danke für deine Schnelle Antwort. Es ist eine tragende Wand (lt. Badumbauer eine Feuerschutzwand) das Bad ist genau über dem Wohnzimmer, also die gleiche Wand, Dielen (bzw. der Parkettboden) gehen nicht weiter.
Gruß Ute
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danke für deine Schnelle Antwort. Es ist eine tragende Wand
(lt. Badumbauer eine Feuerschutzwand) das Bad ist genau über
dem Wohnzimmer, also die gleiche Wand, Dielen (bzw. der
Parkettboden) gehen nicht weiter.
Aber die tragenden Deckenbalken vermutlich.
Frage : Bj. 1929 ? oder 1992 ?
Hi
das könnten sie herausfinden, anhand der Richtung der Dielen, falls sichtbar. Hab ich aber noch nicht gesehn dass Balken DURCH ne Tragende Wand durchgehen in einem Stück. Aber ich hab sicher auch nicht alles gesehn. stell’s mir nur unpraktisch vor beim Bau.
Aber - wenns ne fette 40er wand oder mehr ist, frag ich mich warum das so hellhörig ist. Sind da vielleicht mal umbauten gemacht worden, alte Türdurchbrüchen nicht voll zu gemauert o.ä…? Man hatz hier in B. oft so später geteilte grössere Wohnungen, wo dann ne Pappwand 2 Wohnungen trennt oder Durchgänge billig verschlossen wurden… da schallts dann durch.
HH
das Haus ist Baujahr 1929. Tragende Decken-Balken gehen wohl tatsächlich längs durch (zumindest musste wohl unser Nachbar einen T-Träger einbauen, nachdem er den Balken rausgehauen hat). Ob es jemals umgebaut wurde kann uns wohl keiner mehr beantworten, es gibt wohl keinen mehr, der das Haus je im Urzustand gesehen hat Komisch ist tatsächlich, das der größte Schall im Wohnzimmer zu hören ist. Weder an der Wand neben dem Wohnzimmer (Treppenhaus) noch in den oberen Räumen ist er so groß. Irgendwie ist hier wohl alles billig gebaut worden. Die Wände oben sind teilweise nur verputzte Hölzchen mit einem neckischen Drahtgeflecht.
Kann man denn nicht mit Rigipsplatten und irgendwas dahinterstopfen zumindest ein wenig mehr „Ruhe“ erzeugen?
Gruß Ute
Gruß ute
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Hi
klar kann man, aber deshalb musst du genau ergründen WIE der Schall sich einschleicht, sonst erlebst du einfach das viel Geld weg ist und es genauso klingt wie vorher.
Bretterwand mit Stroh drauf, Draht und Putz war normal. find ich superpraktisch, weil ioch alles ohne Dübel direkt in der wand festschrauben kann. Aber das ist keine Tragende Wand, du redetest von einer Brandmauer. Oder ist das nur ne Vermutung?
Tragende Decken-Balken gehen wohl
tatsächlich längs durch (zumindest musste wohl unser Nachbar
einen T-Träger einbauen, nachdem er den Balken rausgehauen
hat).
Den Rückschluss versteh ich nicht. Dein Nachbar hat nen Deckebalken rausgenommen, und daraus schliesst du dass die Balken durch die Wand gehen??? Kapier ich net.
Ob es jemals umgebaut wurde kann uns wohl keiner mehr
beantworten, es gibt wohl keinen mehr, der das Haus je im
Urzustand gesehen hat Komisch ist tatsächlich, das der
größte Schall im Wohnzimmer zu hören ist.
Zeichne doch mal nen Grundriss, mit allen Wandstärken und Balkenverläufen, damit man mal sieht wie die Wohnungen an einandergrenzen. Die Balken findest du indem du die Nägel in den Dielen suchst.
Kann man denn nicht mit Rigipsplatten und irgendwas
dahinterstopfen zumindest ein wenig mehr „Ruhe“ erzeugen?
wie gesagt, klar kannste - aber es wird uU nix nützen. Wenn die Balken durchgehen kannst du da soviel Wände bauen wie du willst, der Schall get drunter durch… das ist ne Schallbrücke.
das Haus ist Baujahr 1929. Tragende Decken-Balken gehen wohl
tatsächlich längs durch (zumindest musste wohl unser Nachbar
einen T-Träger einbauen, nachdem er den Balken rausgehauen
hat).
Die Wände oben sind teilweise nur verputzte Hölzchen
mit einem neckischen Drahtgeflecht.
Kann man denn nicht mit Rigipsplatten und irgendwas
dahinterstopfen zumindest ein wenig mehr „Ruhe“ erzeugen?
Gruß Ute
Ich befürchte, dass du hier nichts wesentliches verbessern kannst. Selbst bei erheblichen Aufwand (Bodenbelag und Deckenputz auftrennen auf ca. 10cm und die Hohlräume zwischen den Balken mit Mineralwolle ausfüllen, Wand mit Mineralwolle bekleben, freistehende Vorsatzschale, möglicherweise Decke und seitliche Wände auf ca 1m isolieren und mit Rigips verkleiden) kann niemand einen spürbaren Erfolg garantieren. Die Schallübertragung ist scheinbar konstruktiv (tragende Bauteile) bedingt und nicht zu verhindern.
Vorab mal einen Architekten o.ä. zu Rate ziehen, bevor du viel Geld zum Fenster rauswirfst.
Grüße
BW
(und den lieben Nachbarn gelegentlich ein Schnäpschen bringen, vielleicht wird´s dann vorübergehend auch etwas ruhiger)
Hallo Ute,
ich geh jetzt nicht auf die anderen Kommentare ein - hab nicht soviel Zeit. M.E. gibt es eine sehr einfache und effektive Lösung für dein Problem - und zwar mit einer Vorsatzschale. Wie das geht:
Es gibt Ständerprofile von Rigips, Knauf oder von wen auch immer - Standardmasse sind 50mm, 75mm, 100mm - je dicker desto höher die Wärme- oder Schallisolierung.
U-Profil auf dem Boden auslegen - wichtig ist das ein Dämmband zwischen Boden und Profil ist - so ausrichten das kein Schluss mit der lärmenden Wand auftritt ca. 3cm oder wie beliebt weg bleiben.
2CW- Profile zuschneiden ca. 1cm Kürzer als der Raum hoch ist diese Profile kommen nach rechts und links, wieder Dämmband draufkleben
U - Profil für die Decke zuschneiden Dämmband drauf
Rahmen aufstellen in Waage ausrichten - montieren - da du Schall isolieren willst würde ich bei den Schrauben eine Kunststoffunterlegscheibe verwenden
alle 62.5cm ein weiteres Ständerprofil dazwischen mit Popnieten (4mm) die ausgerichteten Ständer fixieren. (Richte sie mit der Dämmung oder einer Rigipsplatte aus…
jetzt hast du eine schöne Unterkonstruktion - Elektro rein.
Dämmwolle rein - frag lieber im Baustoffhandel - du willst ja nicht Wärme sondern Schall isolieren - da gibt es spezielle Varianten und auch vormontierte Beispiel für das was ich dir hier erkläre
Evtl. Folie
Gipskartonplatten drauf (weder auf dem Fussboden aufsetzten noch ander Wand anstossen ca. 5mm weg bleiben) - in deinem Fall m.E. mind. 2 Lagen - niemals Fuge auf Fuge… du willst Schall isolieren.
10.Wand und Deckenfuge mit silikon dauerelastisch abspritzen, Wand sauber spachelteln