Wand trockenlegen

Hallo zusammen!

Zwei unserer Wände (1 Außenwand und die darangrenzende Innenwand) sind (wahrscheinlich über Jahre) von außen mit Wasser „versorgt“ worden (Fallrohr der Regenrinne war defekt und das Regenwasser lief immer schön an der Hauswand herunter…). Wir (die neuen Hausbesitzer) haben den Fallrohrschaden behoben, es kommt also keine Feuchtigkeit mehr nach. Nun sind die beiden Wände aber immernoch sehr feucht und beginnen zu schimmeln (wir haben uns gewundert, warum die Wände nicht tapeziert waren, haben dies natürlich bei Einzug nachgeholt und auch gestrichen). Seit einigen Tagen/Wochen haben wir stundenweise ein Gasheizgerät davor platziert und trocknen die Wände nun.

Nun meine Frage: Sollten wir dies so noch weiter machen? Jetzt, wo es kalt wird, sind die Temperaturunterschiede ja schon immer sehr groß, ist das noch sinnvoll? Die Tapeten müssen natürlich wieder ab, zusätzlich behandeln wir die Stellen mit nem Schimmelmittel (auf Chlorbasis).

Was können wir noch tun??

Danke für Tipps,
finnie

Hallo finniepuh,

die Dauer fürs „Trockenlegen“ ist abhängig von der Größe der Schadstelle, der Wanddicke, aber auch vom Aufbau und dem Material der Wand. Ist es die Ecke des Hauses? Meist sind da ja die Regenrinnen. Hat das Haus evtl. eine Hohlkammer in der noch Feuchtigkeit sein kann? Normalerweise hält der Putz auch Wasser ab. Ist der in Ordnung? Man kann das Heizen auch mit einem Gebläse kombinieren und natürlich lüften, lüften, lüften. Zum Prüfen gibt es Messgeräte, die den Feuchtegrad in der Wand anzeigen.

Gasheizer ist das Falsche.

Du heizt die Luft auf, Wasser verdunstet und kondensiert auf der kalten Kellerwand. Die Wand wird eher noch nasser. Durch den warmen Raum hast Du dann den Schimmel.
Wichtig wäre ein Gebläse, dass das Wasser von der Wand verdunsten kann und die Fenster auf, dass die feuchte Luft raus kann.

Viel Erfolg!

Alexander Kreis