Wanderurlaub im Süd-Westen der USA geplant

Hallo,

wir planen im nächsten Frühjahr einen Wanderurlaub im Süd-Westen der USA.
Hat Jemand Erfahrungen mit Wanderungen, Hotels / Motels, Mietautos, Flugbuchungen oder sonstige Tipps was man einplanen sollte ?

Vielen Dank im Voraus

Ulrike

Hallo Ulrike,

wo genau wollt Ihr den hin; der Südwesten ist ziemlich groß und bietet von Wüsten-Wanderungen bis zu „Hochgebiergswanderungen“ so viele Möglichkeiten, daß eine allgemeine Antwort schwer fällt.

Habt Ihr eine bestimmtes Ziel (Verwante oder Freunde) oder wollt Ihr was ganz besonderes sehen?

Mail doch mal was ihr machen wollt, dann kann ich Dir genauere Tipps geben.

Gruß Klaus

Hallo Ulrike,

ich nehme an, dass wir Dir auf Deine Anfrage zum Wanderurlaub im Süd-Westen der USA einige Anregungen geben können.

Über unsere Erfahrungen die wir bei einer Rundreise durch den Süd-Westen gemacht haben berichten wir auf unserer Homepage. Du findest die Info`s unter :

Navigator / Reiseberichte / Route 66

Wir berichten in einem Bildbericht über allgemeine Urlaubseindrücke, der Verlauf unserer Fahr - Route, Motel – Tipps sowie über unsere Wanderungen im Yosemiti N.P.
Weitere Wanderbeschreibungen sind noch in Bearbeitung.

Wir wünschen Dir bei Deiner Urlaubsplanung viel Erfolg.

Über Deine Erfahrungen kannst Du vielleicht in unserem Forum Erfahrungsaustausch kurz berichten?

Gruss Helmut

http://www.wavebrook.gmxhome.de

Hi Ulrike,

die Frage ist ja zum einen: Wieviel wollt Ihr wandern? Jeden Tag 1 oder 2 Stunden oder eigentlich ständig?

Für dei 1 oder 2 Stunden Variante bieten sich Rundreisen von FTI an - haben meine Eltern gemacht und waren sehr zufrieden. Von jedem zu bewältigen.

Studiosus hat wohl auch ähnliche Programm.

Ihr könnt natürlich auch eine Mietwagenrundreise machen, mit vorgebuchten Unterkünften und Eure Wanderungen selbst planen. Oder Ihr bucht bei einem speziellen Wanderverantstalter - dann kann man auch schwierigere Wanderungen machen.

Oder man bucht Bausteine (Hotel, Mietwagen, Flug) und macht evtl. an manchen Stellen geführte Exkursionen.

Viele Möglichkeiten!

Wendy

Hallo Klaus,

vielen Dank für Deine schnelle Reaktion.
Wir denken an eine Rundreise mit einem Mietauto und wollen interessante Nationalparks bewandern aber auch sonstige sehenswerte Sachen besichtigen.
Wir planen ca 4 Wochen ein und stehen mit unserer Reiseplanung noch am Anfang und sind daher für alle Anregungen noch offen.

Vielen Dank

Herzlichen Grüße

Ulrike

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Hallo Wendy,

vielen Dank für Deine Anregungen.

wir wollen zwar nicht ständig wandern aber wir sind schon einiges gewohnt.
FTI - Rundreise diesen Begriff kenne ich nicht aber unabhängig hiervon wollen wir uns eigentlich nicht an Reiseveranstalter binden.
Da wir noch genügend Zeit haben wollen wir also unseren Tripp selbst planen und organisieren.

Vielen Dank

Herzlichen Gruß

Ulrike

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Hallo Helmut,

auch Dir vielen Dank für die schnelle Reaktion.

Den Reiseshop auf Eurer Homepage aber auch den Bildbericht über die beiden Wanderungen im Yosemiti N.P. und die Info`s finde ich sehr interessant.
Eure Homepage steht bereits bei meinen Favoriten.

Kannst Du mir noch einige Tipps zukommen lassen wie man den Reiseshop anwendet ?

Vielen herzlichen Dank

Ulrike

Hallo Ulrike,

ich nehme an, dass wir Dir auf Deine Anfrage zum Wanderurlaub
im Süd-Westen der USA einige Anregungen geben können.

Über unsere Erfahrungen die wir bei einer Rundreise durch den
Süd-Westen gemacht haben berichten wir auf unserer Homepage.
Du findest die Info`s unter :

Navigator / Reiseberichte / Route 66

Wir berichten in einem Bildbericht über allgemeine
Urlaubseindrücke, der Verlauf unserer Fahr - Route, Motel –
Tipps sowie über unsere Wanderungen im Yosemiti N.P.
Weitere Wanderbeschreibungen sind noch in Bearbeitung.

By the way :
in unserem neuen Reiseshop :

Navigator / Reiseshop

kannst Dir Angebotsvergleiche für Flug, Hotels, Mietauto
selbst einholen und wenn Dir diese als preisgünstig
erscheinen auch selbst buchen.
Deine Anfragen werden kurzfristig beantwortet.

Wir wünschen Dir bei Deiner Urlaubsplanung viel Erfolg.

Über Deine Erfahrungen kannst Du vielleicht in unserem Forum
Erfahrungsaustausch kurz berichten?

Gruss Helmut

http://www.wavebrook.gmxhome.de

Hallo Ulrike,
kann Dir keine Trips zu Motels geben, sind vor 20 Jahren mit einem Camper rumgefahren. Im Nord- und im Südosten der USA ist es kein Problem, Motels zu bekommen. Im Südwesten hat der Tourismus sehr zugenommen, so dass es in den Nationalparks Probleme geben könnte, wenn man sich nicht vorher anmeldet, insbesondere in den berühmten wie z.B. dem Grand Canyon.
Zum Wandern. Da ich nicht weiss, wie „leistungsfähig“ Ihr seid, erzähle ich einfach unsere Erfahrungen, muss aber anmerken, dass diese 20 Jahre alt sind!

  1. „Hiking down the (Grand) Canyon“ solltet Ihr machen, 1400 Höhenmeter runter und wieder rauf, zum Übernachten braucht man eine Erlaubnis, die wohl aus Andrangsgründen nicht einfach zu kriegen ist (ein paar Tage vorher anmelden!). Wir (meine Frau und ich) haben das an einem Tag gemacht. Zwar anstrengend, für trainierte Geher aber kein grosses Problem, technisch auch nicht, breite Wege. Unsere Tour (Anfang Juni): 5:30 start am Yaki Point auf den Kaibab Trail, geniessen der fantastischen Landschaft bei vielen Pausen, 8:30 am Fluss (die Knie lassen grüssen :wink:), Abstecher zur „Phantom Ranch“ (nix los da!), am Fluss entlang zum South Bright Angel Trail (geht immer auf und ab und war sehr, sehr heiss), 1 1/2 Stdn. Pause am Fluss, Start gegen 13:00 nach oben, dort um 18:00. Der Aufstieg zieht sich hin! Imbissbude am Indian Garden, Umgangsprache dort bayrisch und ähnlich … Viel Wasser mitnehmen, 2 Liter/Person, unterwegs auffüllen, Wanderschuhe, keine Turnschuhe oder Sandalen!! Insgesamt ein tolles Erlebnis!
    Wenn Ihr mehrere Tage Zeit habt, nicht ganz runtergehen und auf halber Höhe auf der „Tonto Platform“ wandern und dort campieren, das sollte schön sein! Erlaubnis erforderlich!
  2. Brice Canyon: Erst am Spätnachmittag gehen! Dann ist das Licht am schönsten! Ca. 2 Stunden Genussrundgang über z.B. den Queens Trail. Es gibt auch längere Wanderungen, 4 - 5 Stdn. oder gar über 35 km durch den ganzen Bryce Canyon.
  3. Wenn Ihr zum Grand Teton-Gebirge kommt (liegt aber wohl zu weit im Norden, gleich im Süden vom Yellowstone): Da gibt’s viele schöne Wanderungen und Bergtouren von leicht bis schwierig.Wunderschöne Landschaft! Der Grand Teton, 4197 m, selbst ist Kletterern vorbehalten!
    Viel Spass!
    Stucki

Hallo Stucki/Ulrike

am Grand Canyon wird ganz eindringlich davon abgeraten, die Wanderung nach unten in einem Tag ab und auf zu machen! Und ich kann das verstehen, wir hatten Mitte Oktober oben ca. 33° C, unten war es um die 46° - es gibt außer ganz unten KEIN Trinkwasser unterwegs.

Es gibt jedes Jahr mehrere Todesfälle, weil die Leute diese Wanderung unterschätzen - Hitzschlag, Kreislaufversagen kommen dann sowieso häufig vor.

Wendy

Hi nochmal Ulrike,

FTI ist ein Reiseveranstalter - früher hießen die CA Ferntouristik - wurde jetzt unter der Dachmarke zusammengenommen. Du kannst bei denen vom einzelnen Hotel, Mietwagen bis zur kompletten Rundreise alles buchen.

Vielleicht magst Du ja unsere knapp 5-wöchige Reise mal nachvollziehen - wir sind zwar nicht viel gewandert - aber das könnt Ihr ja trotzdem tun? Es sind auf jeden Fall einige gute Hoteltips drin:

http://inga.augusta.de/~grampa/antje/a_index.html

Unter Reisen, dann USA West ist der Reiseverlauf, nach Tagen gegliedert

Wendy

Hi!

Wir waren dieses Jahr im Frühjahr in der Ecke. Südliches CA, AZ komplett, NM, und Southern Utah. Resiezeit war April. Wir hatten von -15°C bis 45°C alle Temperaturen…

Wir waren das erste Mal schon so früh im Jahr dort und es war einfach traumhaft…

Da wir die letzten 9 Jahren insgesamt 9mal in USA West waren, können wir dir Tipps ohne Ende geben!
Das würde den Rahmen hier sprengen.

Allerdings hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, sodaß Tipps die 20JAhre alt sind nicht mehr so der Renner sind…

Mail mich an

J.

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Hi nochmal!!

Also wenn ich die Tipps teilweise hier so lese grrrrrr…

Buch um Himmels willen außer Flug und Auto gar nichts weiteres. FtI-Rundreise, der letzte Schrott!! Und für was? Und überteuert sowieso! Du bekommst Unterkünfte vor Ort um die Hälfte günstiger!

Wir buchen nicht mal das Hotel für die erste Nacht.

Mein Tipp:

Flieg nach Las Vegas, da bist du was den Südwesten anbelangt ziemlich zentral und die Stadt selbst lohnt auf jeden Fall für 2Abende.

J.

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an Anni, Ulrike und Helmut
Hi Ulrike,

einen Reiseshop findest Du auch unter:

http://www.best-reisen.de
http://www.fixxfly.de
http://www.expedia.de

und vielen anderen mehr (siehe Brettbeschreibung)

Hi Anni und Helmut,

schade daß Ihr dieses Brett hier als Werbung missbraucht. Wieviel Provision kriegt Ihr denn über Euren Reiseshop?

Bye
Rolf

Hallo Wendy,

ich habe mir mal kurz Deine Homepage angesehen. Ich finde sie sehr sympatisch und es steckt sicherlich viel Arbeit dahinter.
Ich werde sie mir mal mit Ruhe ansehen.

Gruss Helmut
http://www.wavebrook.gmxhome.de

Hallo Jediritter,

harte Worte - und kann man so nicht stehen lassen! Ich habe selbst 9 Jahre im Reisebüro bzw. Reiseveranstaltung gearbeitet - weiß also, wovon ich rede und glaub mir, wenn meine Eltern eine Reise buchen wollen, werde ich sehr genau gucken, ob diese Reise das Geld wert ist!

Die Wanderreisen sind zum einen vom Tempo der Rundreise langsamer, man hat mehr Zeit in den einzelnen Orte. Dann sind die Hotels generell ganz nah am Nationalpark und in einer guten Kategorie - ich habe mal die Einzelpreise der Hotels zusammengerechnet, dazu Flug addiert. Was dann noch übrig blieb, war ein gerechtfertigter Anteil für Bus, busfahrer, Reiseleitung und das enthaltene Frühstücksbuffet (nicht der einsame Donut an der Rezeption!).

Und bitte: Nicht jeder ist so reiseerfahren - meine Eltern fahren normal mit einem Wohnwagen nach Skandinavien - sie sprechen beide kein Englisch - das ist halt eine Generation, wo das nicht standardmäßig zur Schulbildung dazugehörte. Eine Rundreise mit deutschsprachiger Reiseleitung ist da in Ordnung und das Geld wert!

Die Rundreise hat damals für 3 Wochen inkl. Ausflüge und Flug und Frühstücke 5000 DM pro Person gekostet. Ich habe für in etwa das gleiche Geld mit meinem Freund auf eigene Faust 31 Tage Urlaub gemacht - aber ich denke, der Gegenwert war da!

Mein Eltern haben im Nachhinein gesagt, nun würden sie sich das zutrauen, aber sie wären nie allein dort rüber gereist.

Wendy

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am Grand Canyon wird ganz eindringlich davon abgeraten, die
Wanderung nach unten in einem Tag ab und auf zu machen! Und
ich kann das verstehen, wir hatten Mitte Oktober oben ca. 33°
C, unten war es um die 46° - es gibt außer ganz unten KEIN
Trinkwasser unterwegs.

Du hast recht, man muss vorsichtig sein. Deswegen hatte ich auch die Jahreszeit, Höhenmeter, Anforderungen usw. angegeben. Jeder muss dann für sich prüfen, ob er’s sich zutraut. Ich persönlich halte das für trainierte Geher in einem Tag ohne weiteres machbar.
Auf den Kanaren wollten wir auf den Teide, 3718 m hoch, 1400 Höhenmeter Aufstieg. Wanderführer vom DAV Summit Club haben uns zu äusserster Vorsicht geraten, weil’s sehr, sehr lang, die Luft sehr, sehr dünn und es gefährlich ist. Und dann sind wir einfach hochgelaufen und haben es genossen … vielleicht sollte ich vorsichtiger mit Auskünften sein ?

Es gibt jedes Jahr mehrere Todesfälle, weil die Leute diese
Wanderung unterschätzen - Hitzschlag, Kreislaufversagen kommen
dann sowieso häufig vor.

Ja, das kommt in den Alpen auch vor, wenn die leute mit Halbschuhen oder gar Sandalen auf den Heilbronner Weg (Klettersteig!) gehen.

Gruss, Stucki

Hallo, Ihr Lieben,

wir hatten Mitte Oktober oben ca. 33°
C, unten war es um die 46° - es gibt außer ganz unten KEIN
Trinkwasser unterwegs.

Also ganz so stimmt das nicht.
Wenn man am Soth Rim ist gibt es einen Weg hinunter, an dem es kein Trinkwasser gibt (Aber der dauert auch nur 3-4 Stunden. Leiderweiß ich den Namen des Trails nicht mehr… Und dann gibts den schönen und langen Weg nach oben… Die Hälfte des Weges gibts kein Trinkwasser. Das stimmt. Aber dann wirds zu dem Weg, wo die Möchte-Gern-Wanderer einem mit Turnschuhen entgegekommen, die denken, daß sie mal schnell 1 Std gen Unten laufen und dann ewig wieder hoch brauchen und kein Trinkwasser mit sich führen… Und deshlab gibts dort immer wieder Wasserquellen.

Du hast recht, man muss vorsichtig sein. Deswegen hatte ich
auch die Jahreszeit, Höhenmeter, Anforderungen usw. angegeben.
Jeder muss dann für sich prüfen, ob er’s sich zutraut. Ich
persönlich halte das für trainierte Geher in einem Tag
ohne weiteres machbar.

Also ich war damals nicht unbedingt eine trainierte Wandererin - das kam dann erst nach dem USA-Urlaub - und ich habs dennoch an einem Tag geschafft. Wichtig ist hlat, daß ma sowas gegen 5 Uhr morgens startet, die Mittagszeit dann im Schatten unten verbringt (Wir ahben uns einfach in einen kleinen Nebenfluss vom Colorado gesetzt. Das wra recht erfrischend. Und dann solte man so gegen 13, 14 Uhr wieder den Rückmarsch antreten. Wir haben damals ca 7 Std gebrauct - aber, wie gesagt, ich war damals keine trainierte Wandererin…

Es gibt jedes Jahr mehrere Todesfälle, weil die Leute diese
Wanderung unterschätzen - Hitzschlag, Kreislaufversagen kommen
dann sowieso häufig vor.

Ja, das kommt in den Alpen auch vor, wenn die leute mit
Halbschuhen oder gar Sandalen auf den Heilbronner Weg
(Klettersteig!) gehen.

Stimmt. Eine gute Ausrüstung gehört wirklich dazu!

Ein schöner Wanderweg für Schwindelfreie ud solche, die es werden wollen, ist Angels Landing (Zion NP). Er dauert auch nicht so arg lang. Und eine sehr schöne Wanderung ohne viel auf und ab ist der Weg zum Half Dome im Yosemite Park. Hier sollte am allerdings auch sowas gegen 7 uhr aufbrechen, da es eine schöne Tageswanderung ist mit dem Höhepunkt des Erklimmen des Halfdomes.

Hotels/Motels/Campingplätze haben wir auf der ganzen Strecke nicht wirklich vorgebucht. Es kam vor, daß wir, wenn wir ein Motel buchen wollten, am selben Tag bei deren 0800-Hotline angerufen haben und die uns dnnn sagten, wo wir das Motel finden und dann eben auch vorreserviert war.
Wenn Ihr innerhlab der nationalparks keinen Wert darauf legt mitten im Park auf den großen Campingplätzen zu sein, auf denen die Amis ihren Familienurlaub verbringen und durch unvorsichtiges Handlungen, wie Fleisch grillen und liegen lassen, Bären anlocken, dann müßt Ihr dort auch nicht vorreservieren. Wenn ihr in die BPs reinfahrt, dann könnt Ihr Euch dort gleich informieren, welche Cps noch frei sind und welche nicht. Kann hlat sein, daß man zu bestimmten Orten länger braucht, aber ich finde das nicht so dramtisch, weil Du dann wirklich auf idyllischen Cps bist. Z.B. im Yosemite waren wir recht weit oben in den Bergen - das war soooo schön, weil Du Deine Ruhe hattest und die Sterne noch viel toller sehen konntest als ohnehin schon.

So, nun muß ich leider weiter arbeiten.
Ich wünsch Euch ganz viel Spaß in den USA…auch wenn ich a biserl neidisch bin…

Liebe Grüße,
Andrea

Danke Andrea, das entspricht ziemlich genau unserer Erfahrung vor 20 Jahren.
Noch mal ein paar Anmerkungen.

Wenn man am Soth Rim ist gibt es einen Weg hinunter,
an dem es kein Trinkwasser gibt (Aber der dauert auch
nur 3-4 Stunden. Leiderweiß ich den Namen des Trails nicht mehr…

Ich denke das ist der Kaibab-Trail, der übliche Weg runter.

Und dann gibts den schönen und langen Weg nach oben…

Das ist dann wohl der Bright Angel Trail über die Indian Gardens - ich schrieb das schon. Beide von mir genannten Wege beginnen bzw. enden oben in der Nähe des Visitor Centers, sind also relativ leicht erreichbar.

… Die Hälfte des Weges gibts kein Trinkwasser. Das stimmt.
Aber dann wirds zu dem Weg, wo die Möchte-Gern-Wanderer
einem mit Turnschuhen entgegekommen, die denken, daß sie
mal schnell 1 Std gen Unten laufen … und kein Trinkwasser
mit sich führen…

Genau solch ein Erlebnis hatten wir auch: Gar nicht weit von oben trafen wir im Aufstieg ein Ehepaar. Sie saß völlig apatisch auf einem Stein, T-Shirt, Shorts und Badeschlappen (!), nicht gerade schlank, der Mann ziemlich verzweifelt daneben. Er fragte uns, ob wir noch Wasser hätten. Hatten wir noch genug, auch eine Scheibe Brot. „You are our live saver!“ bedankte er sich überschwenglich. Wir haben uns gefreut, ein bisschen aufgemuntert, waren dann nach einer halben Stunde oben.
Noch was Interessantes: Wir erfuhren oben, dass es wolkenbruchartig gegossen und gewittert hatte. Das Gewitter hatten wir natürlich gesehen und gehört, wir waren noch weit unten. Dort kamen nur einige vereinzelte dicke Tropfen an, bei weitem nicht genug, irgendetwas nass zu machen. Aber es tobte ein Staub- und Sandsturm durch die relativ enge Schlucht, dass wir uns die Anoraks über den Kopf ziehen mussten! Am Indian Garden war’s dann wieder sonnig.

Wichtig ist hlat, daß ma sowas gegen 5 Uhr morgens startet, …

Unbedingt! Dann ist es nicht nur noch angenehm kühl, sondern in der klaren Luft und dem morgentlichen Sonnenlicht auch besonders schön!

Wenn Ihr innerhlab der nationalparks keinen Wert darauf legt
mitten im Park auf den großen Campingplätzen zu sein, auf
denen die Amis ihren Familienurlaub verbringen und durch
unvorsichtiges Handlungen, wie Fleisch grillen und liegen
lassen, Bären anlocken, …

Ich weiss nicht, wie es heute ist, aber damals waren die National Park Campgrounds sehr großzügig angelegt und sehr gut in die Natur integriert - bin auch heute noch ein Fan der amerikanischen National Park-Organisation und -Durchführung. Damals hatten wir auch ältere (!) Deutsche auf den National Park Campgrounds getroffen, die sehr angetan waren von der Disziplin der Amerikaner, insbesondere von Jugendlichen - im Gegensatz zu der auf deutschen/europäischen Campingplätzen! Wir selbst haben hierzulande keine Erfahrung, kann aber sagen, dass wir uns drüben sehr wohl gefühlt haben. Einziger Nachteil: Unsere damals noch kleinen Kindern protestierten immer laut, wenn wir einen solchen Campground ansteuerten, da es dort keine Schaukeln u.ä. gab …

… weil Du dann wirklich auf idyllischen Cps bist. Z.B. im
Yosemite waren wir recht weit oben in den Bergen - das war
soooo schön,

Das war sicher bei den Tuolumne Meadows, fast 3000 m hoch. Wir sind vom Death Valley, knochentrocken, 48 Grad, da oben rauf: saftige, grüne Wiesen, nachts Null Grad - eine herrliche Gegend zum Wandern!

Gruss, Stucki

Hi Wendy,

ich denke, was Jedi schreibt kann man getrost so stehen lassen! Ich sehe es genauso! Reiseleitung, Busfahrer…was soll das?

Jemand der nur 5 Worte englisch spricht macht es besser selbstorganisiert!

So long

Show

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Also schon beeindruckend, daß du nach 20 Jahren dich an die Details noch so gut erinnerst…

Gruße
SL

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