bei uns wird gerade eine Wandheizung installiert, es handelt sich um eine „JUPITER Wandheizung“.
Das Problem: Normalerweise hätte in gewissen Abständen eine Holzleiste oder
ein Trockenbauprofil eingebaut werden müssen, damit daran dann eben die Trockenbauplatten befestigt werden können.
Die sind nun nicht da. Nun bliebe ja als einzige Möglichkeit die Platten direkt
an der tragenden Wand anzuschrauben. Bei einer Raumhöhe von 3m und einer Wandlänge von 3m und einem Schraubenabstand von 25cm in die eine Richtung und von 50cm in die andere komme ich da aber auf die beeindruckende Zahl von 72 Bohrungen in die tragende Wand.
Geht das so?
Was für Schrauben würde man dafür nehmen?
Hat jemand eine andere Idee, wie man das Ganze retten kann, ohne alles abzureißen?
ich verstehe dein Problem nicht ganz. Aber wäre es nicht auch eine Möglichkeit die Platten (welche?) mit Ansetzbinder an die Wand zu kleben statt zu schrauben?
Warum sollen die kleinen Löcher in einer tragenden Wand was ausmachen? Warum überhaupt so viele?25cm find ich etwas nah beieinander…
Mach es einfach so wie auf der Homepage von denen angegeben.
Nachträglich Latten reinschrauben würde ich tunlichst beliben lassen, sonst haste da hinter den Trockenbauplatten freie luft ud die würde das Ganze ordentlich behindern…
Denke, entweder kleine Rahmendübel oder ganz normale nehmen. Schätze mal, bei der Menge reichen 6er aus. Allerdings müssen die lang genug sein, um durch die Dämmung und die Platten hinduch mindestens 2cm tief in der Wand zu sitzen.
bei uns wird gerade eine Wandheizung installiert, es handelt
sich um eine „JUPITER Wandheizung“.
Lässt sich nun wohl nicht mehr ändern*.
Was für Schrauben würde man dafür nehmen?
Sehr gute Frage. Genau genommen kann es nur Pfusch werden, da der Schraubenkopf die Platte „festhält“, für den Dübel aber ein großes Loch gebohrt werden muss.
Es geht m.E. nicht.
Hat jemand eine andere Idee, wie man das Ganze retten kann,
ohne alles abzureißen?
Die Aufgabe dem Anbieter stellen und um Empfehlung eines Handwerkers bitten, der dies erledigen kann. Beziehungsweise um Art der Schrauben und Dübel nachfragen.
* aus der Website:
_(oder auch Holzvertäfelungen!)
Mindestens 1/3 der gesamten Wandfläche eines Raumes muß als Heizfläche zur Verfügung stehen._
Was fehlt: Technische Beschreibungen zum Aufbau der Elemente, Leistungsdaten.
Schade, dass man für so ein untaugliches System Geld ausgibt.
naja, die Gipsfaserplatten würden ja dann mit dem Ansetzbinder auf die Wandheizungselemente geklebt, die nicht statisch belastet werden können/sollen/dürfen.
Mein Problem ist einfach, dass die Befestigungsvariante mit langen Schrauben in eine tragende Wand mir suspekt ist, weil ich nicht weiss, ob das die Wand nicht zu sehr beschädigt, sind ja mächtig viele Schrauben. Wobei ich mir nichtmal klar bin, was „zu sehr“ eigentlich bedeutet.
naja, da ist halt Styropor, könnte man natürlich wegschneiden und die Wärmeleitbleche lägen dann halt an den Stellen nicht auf Styropor, sondern auf den Latten. Mit den Trockenbauschrauben könnte man locker durch die Bleche in das Holz.
ja, der Wand ist das wohl egal, vielleicht sollte ich mich nicht so in das Leid der Wand hineinversetzen
Was mich auch stört ist, dass diese Variante (Schrauben in Steinwand) nicht in den einschlägigen Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers der Gipsfaserplatten steht. Genau gesagt, sagen die immer, dass nur bestimmte Schrauben verwendet werden dürfen und zu diesen bestimmten gehören keine die man in Dübel schraubt.
Der Franke spricht da ein interessante Problem mit dem Kopfdurchmesser und den Dübellöchern an.
Dank euch bin ich mir jedenfalls jetzt klar über die Details und werde jetzt den Anbieter kontaktieren!
Was mich auch stört ist, dass diese Variante (Schrauben in
Steinwand) nicht in den einschlägigen Verarbeitungsrichtlinien
des Herstellers der Gipsfaserplatten steht.
Das dürfte ja wohl ziemlich wurscht sein. Ich nehm an, Du meinst Fermacell Platten. Die kannste mit allem möglichen festschrauben. Am Besten geht es halt mit diesen Original-Schrauben, weil die einen spitzer zulaufenden Kopf haben, der sich leichter in die Platte reinfrisst und nachher nicht übersteht. Schön ‚scharf‘ sind die Dinger auch.
Der Franke spricht da ein interessante Problem mit dem
Kopfdurchmesser und den Dübellöchern an.
Deswegen auch die Idee mit den Rahmendübeln. Die gingen ja bis ganz nach außen durch. Allerdings würden die dann vermutlich vorne ein wenig überstehen…
Denke, wenn man von dem Silberzeugs noch was wegschneiden kann, wäre es wohl das Beste, man macht das mit den Latten. Aber nur dann, wenn die Latten genauso dick sind, wie die Dämmung. Damit hinter den Platten kein Hohlraum entsteht. Und diese Latten dann der Einfachheit halber mit Rahmendübeln in Abständen von ca. 30-40cm montieren.
Hi Timm,
naja, ich würde die Latten natürlich an den Plattenstössen platzieren und ggf. sogar das Leitblech zunächst wegschneiden. Später den Bereich mit Alu- Reperaturband überdecken und fertig. Bei einer Lattung von ca. 25mm Stärke sitz diese auch tiefer ein als die Dämmung. Als Dübel verwende ich (weil faul) 8 mm Schlagdübel.
So, nun bin ich aber auch ein Scherzkeks und würde den Hersteller fragen, ob die Lattung zur Aufnahme der Platten überhaupt zwingend erforderlich ist? Oder ob man mit entsprechenden Schrauben, einzig eine Befestigung an der Dämmung erreichen kann?
Hei,bei tragenden Bauteilen rechnen die Statiker mit der dreifachen Sicherheit bzw.Belastung. Ich meine, du kannst die tragende Wand beruhigt ein bischen anknappern.
Mfg Senior80