Wandler Spannung - Strom

Hallo,

ich möchte gerne ein Signal im Bereich

  • 5.12 V … +5.12 V

in einen Bereich

4 … 20 mA

wandeln.

Kann mir jemand sagen, ob es dafür bereits fertige Wandlerkarten gibt bzw. ob man sich so eine Wandlerkarte „auf die Schnelle“ selber basten kann.

Gesetzt dem Fall, es wir mind. eine Frage mit „ja“ beantwortet, so würde es mich freuen, wenn die Antwort etwas ausführlicher und detaillierter aufgeführt werden könnte :smile:

Gruß,

Pere

Ein Ex-Kollege von mir hat soetwas ähnliches aus einem OpAmp und ein paar Kleinteilen zusammengebaut. Schaltungen dafür gibts angeblich im Netz…
Genaueres weiß ich leider im Moment auch nicht.

LG
Stuffi

Hallo,

ich möchte gerne ein Signal im Bereich

  • 5.12 V … +5.12 V
    in einen Bereich
    4 … 20 mA wandeln.

das ist an sich kein Problem.
Möglichkeiten der Umsetzung gibt’s viele (sowohl mit Standard-IC
als auch mit speziellen IC und auch mit fertigen Modulen.

Kann mir jemand sagen, ob es dafür bereits fertige
Wandlerkarten gibt bzw. ob man sich so eine Wandlerkarte „auf
die Schnelle“ selber basten kann.

Was heißt „Wandlerkarte“. Soll das in den PC?
Welche Genaugkeit? Welche Geschwindigkeit?
Was darf es kosten? Eine Bastelösung oder was professionelles?
Ohne Beschreibung der Randbedingungen kann man nichts vernüftiges
Anraten.

Gesetzt dem Fall, es wir mind. eine Frage mit „ja“
beantwortet, so würde es mich freuen, wenn die Antwort etwas
ausführlicher und detaillierter aufgeführt werden könnte :smile:

Machen wir dann.
Gruß Uwi

Hallo,

solche Messwertumformer gibt es fertig zu kaufen. Hab mal auf die schnelle einen Link ausgegraben…

http://www.adamczewski.com/deutsch/pr_mu.htm

Wenn Du noch googlen willst…
http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&…

Gruß Stefan

Hallo Uwi,

präzisere Angaben hätte ich auch direkt mit meinem ersten Beitrag machen können, jedoch habe ich es schlicht und einfach vergessen :smile:.

Ein Gerät liefert mit folgende Kenndaten zu seinen Ausgängen

-5.12? +5.12 V, 16 bit, 1 mA max., 200 Ohm

Was in diesem Zusammenhang die 16 bit bedeuten, das weiß ich leider nicht, da ich ja einen analogen Wert am Ausgang erwarte.

Dieses Signal möchte ich einem Eingang 4? 20 mA zuführen, welchen ich z.B. jede Sekunde abfragen möchte.

Etwas verwundert bin ich über die Ausgangsspannung -5.12? +5.12 V. Im Internet finde ich vorwiegend nur Spannungen 0 ? 10 V, für die es Messwertumformer en masse gibt.

Die Genauigkeit des Messwertumformers ist jetzt nicht so entscheidend, sodass ich so aus dem Stehgreif 1% angeben würde.

Gruß,

Pere

Hallo,

Ein Gerät liefert mit folgende Kenndaten zu seinen Ausgängen
-5.12? +5.12 V, 16 bit,

1 mA max., 200 Ohm

Verstehe ich nicht ganz! 1mA ist der max. Lastrom, oder?
200 Ohm kann dann aber nicht die min. Last sein, weil 200 Ohm an
5,12V = 25,6mA sind.

Was in diesem Zusammenhang die 16 bit bedeuten, das weiß ich
leider nicht, da ich ja einen analogen Wert am Ausgang
erwarte.

Na die 16 Bit bedeuten, daß das Signal mit einer Auflösung von
16Bit gewandelt wird. Ist doch sicher ein Digital-Analogwandler,
oder?

Dieses Signal möchte ich einem Eingang 4? 20 mA zuführen,
welchen ich z.B. jede Sekunde abfragen möchte.

Da empfehle ich dann auch eine handelsüblichen Trennverstärker
mit 10V-Eingang und 4-20mA Ausgang. Der LiveZero von 4mA ist
bei den meisten modernen Modulen einstellbar.
Auch der Eingangsspannungbereich kann oft eingestellt werden
z.B. 0…1V / 0…5V / 0…10V. Dazu noch später.
Wichtig ist, daß der Trennverstärker eine eingene Stromversorgung
bekommt(galv. getrennt von der AD-Wandlerschaltung).
Dann ist es auch egal, welchen Massebezug die Ausgabespannung
hat.

Etwas verwundert bin ich über die Ausgangsspannung -5.12?
+5.12 V. Im Internet finde ich vorwiegend nur Spannungen 0 ?
10 V, für die es Messwertumformer en masse gibt.

Das ist nicht so selten. Oft werden Ausgangsspannungen verwendet,
die krumm erscheinen.
Z.B. 4,096V für 12Bit-Wandler. 12Bit=4096Digit -> 1Digit =1mV
oder 10,24V für 10Bit = 1024Digit -> 1Digit = 1mV
Nun hast Du aber 16Bit -> 64Digit = 1mV.
Da wird 1mV also nochmal mit 6 Bit (64 Stufen) unterteilt.

Die Genauigkeit des Messwertumformers ist jetzt nicht so
entscheidend, sodass ich so aus dem Stehgreif 1% angeben
würde.

Alles klar. Da mache zur Anpassung der -5,12V…+5,12V = 10,24V
einen Spannungsteiler am Eingang des Trennverstärkers, der die 10,24V
auf 10V oder auch auf 5V oder 1V (je nach Eingangsspannung)herunterteilt.

-> 10,24V : R1 + R2 = Ue : R2

Für 10V Eingangsspanunng also R2 = 10KOhm und R2 = 240 Ohm.
Das sind sogar „glatte“ Werte in der Widerstandsreihe.
Mit 1%-Metallschichtwiderständen ist die Genauigkeit allemal ausreichend.

Der Gesamtwiderstand (R1+R2) des Spannungsteilers sollte nicht
kleiner sein als 10kOhm, damit der max. Laststrom vom 1mA
eingehalten wird.
Statt des R1 Kann auch eine Reihenschaltung mit einem Einstellregler
verwendet werden, um damit Feinabgleich zu machen.
Bei einer Auslesenrate von 1 Sekunde emphele ich auch noch einen
Kondensator (1…10uF Tantal-C) parallel zum 10KOhm Widerstand
(Tiefpaß -> Störunterdrückung).
Gruß Uwi

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Hallo Uwi,

Na die 16 Bit bedeuten, daß das Signal mit einer Auflösung von
16Bit gewandelt wird. Ist doch sicher ein Digital-Analogwandler,
oder?

Mich wundert, warum die 16 bit überhaupt angegeben werden. Letztlich greife ich doch ein analoges Signal im Bereich -5.12V bis +5.12V ab. Dabei ist es doch für mich völlig unerheblich, ob das digitale Signal nun mit 16 bis gewandelt wurde oder mit 1024 bit.

Ich möchte lediglich die -5.12V ? +5.12V in einen 4 … 20 mA Strom wandeln, ohne dabei den Ausgang des spannunsgebenden Signals zu zerstören. Nicht mehr und nicht weniger :smile:

Ich habe das Problem mal auf folgender Seite skizziert. Ich stehe vor dem Problem, dass ich nicht auf Anhieb weiß, wie ich die -5.12V ? +5.12V in einen Spannunsbereich 0 ? 10 V wandeln kann. Spannungs (0?10V)-Strom(4?20mA)-Wandler gibt es en masse zu kaufen.

Mich beschleicht das Gefühl, dass wir der Lösung des Problems so langsam näher kommen :smile:

Gruß,

Pere