Hallo,
das Mobilteil eines drahtlosen Telefons liegt normalerweise beständig auf seiner Basisstation. Der Ni-Cd-Akku des Mobilteils wird dann aufgeladen.
Für einige Wochen ist die Netzspannung aber total ausgeschaltet (Haus dann unbewohnt). Ist es für diese Zeit vorteilhafter, das Mobilteil von der Basisstation herunterzunehmen ? Meine naive Überlegung : Dadurch wird vermieden, dass sich dort, wo sonst der Ladestrom fließt, der Akku schleichend entlädt.
Gruß
Karl
Hallo Karl,
Ladeeinrichtungen sollten gegen Rückströme gesichert sein, so dass die Befürchtung grundlos ist - eine Garantie würde ich aber nicht übernehmen, ich habs ja nicht konstruiert.
Allerdings musst du das Mobilteil vor Verlassen deiner Hütte ja sowieso abschalten, damit es nicht schon in ein paar Tagen leer ist, dann kannst du es ja auch neben die Ladestation legen.
Schleichend entlädt sich der Akku auch ohne Anschluss, weil die Selbstentladung bei heutigen Typen recht hoch ist, er könnte also in einigen Monaten auch so leer werden.
Gruss Reinhard
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Anmerkung
Hallo,
das Mobilteil eines drahtlosen Telefons liegt normalerweise
beständig auf seiner Basisstation. Der Ni-Cd-Akku des
Mobilteils wird dann aufgeladen.
Der Akku wird dann nicht aufgeladen, sondern zerstört. Du solltest die Ladestation erst dann nutzen, wenn der Akku leer ist. Weil sonst der Memory-effekt zuschlägt.
Gruß
Axel
Hallo,
Der Akku wird dann nicht aufgeladen, sondern zerstört. Du
solltest die Ladestation erst dann nutzen, wenn der Akku leer
ist. Weil sonst der Memory-effekt zuschlägt.
Also nach meinen Informationen ist diese Aussage bei Ni-Cd Akkus falsch. Diese Akkus MÜSSEN bei einer Restspannung von ca. 0,9V wieder aufgeladen werden, um den Memory-Effekt zu verhindern.
Lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren.
Gruß Tobi
Hallo,
Also nach meinen Informationen ist diese Aussage bei Ni-Cd
Akkus falsch. Diese Akkus MÜSSEN bei einer Restspannung von
ca. 0,9V wieder aufgeladen werden, um den Memory-Effekt zu
verhindern.
Kann es sein, daß Du den WikiArtikel nicht richtig verstanden hast? Oder meinst Du was ganz anderes, als Du da schreibst?
Kannst Du mal kurz erklären, wann man bei einem zum (kurzen?) Telefonieren entladenen und ansonsten ständig geladenen Akku mal irgendwann bis an diese Restspannung kommt? Kann es sein, daß der erwähnte WikiArtikel bzw. der Test, der dahintersteckt, sich auf ein paar wenige moderne Akkus bezieht? Die in einem Konsumartikel wie einem Telefon kaum anzutreffen sind? Kann es sein, daß ein Telefon den Akku durchaus mit Stromspitzen belastet, die bei einem Akku einen Memoryeffekt zeigen lassen?
Lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren.
Das sagen andere Experten:
http://static.varta-consumer.de/uploads/akku-ratgebe…
Seite 6 sollte interessant sein.
Gruß
Axel
Hallo,
Der Akku wird dann nicht aufgeladen, sondern zerstört.
Du solltest die Ladestation erst dann nutzen, wenn der Akku leer
ist. Weil sonst der Memory-effekt zuschlägt.
Beim Aufladen von NiCd-Akkus können auf den Elektroden des Akkus Dendriten wachsen.
Wenn sie die Separatorschicht zwischen den Elektroden durchdringen, führt es zum Kurzschluss in der Zelle und zum Absinken ihrer Kapazität.
Dieser Vorgang hat nichts mit dem Memory-Effekt zu tun.
Also nach meinen Informationen ist diese Aussage bei Ni-Cd
Akkus falsch. Diese Akkus MÜSSEN bei einer Restspannung von
ca. 0,9V wieder aufgeladen werden,
Entladeschußspannung ist 0,85V - 0,9V.
Aber:
Vorteile des Systems: Zuverlässig, langlebig, robust, tiefentladefähig, lange Standzeit im entladenen Zustand, auch bei tiefen Temperaturen entladefähig, Schnellladung bei bestimmten Bauarten möglich.
um den Memory-Effekt zu verhindern.
Memory-Effekt:
Ni/Cd-Zellen können u.a. durch wiederholte Teilentladung eine 2. Entladestufe entwickeln, die um 120 mV tiefer liegt.
Es scheint, dass sich die Zelle daran erinnert vorher nur eine Teilkapazität abgegeben zu haben.
- Daher kommt auch die Bezeichnung „Memory-Effekt“.
Ursache ist die Kornvergröberung des Cadmiums und Bildung einer intermetallischen Phase der Zusammensetzung Ni5Cd21.
Zur Beseitigung des Memory-Effektes muss die Zelle zunächst tiefentladen und anschließend mit Nennstrom und doppelter Ladezeit aufgeladen werden.
Dadurch werden die aktiven Massen wieder vollständig aufgeladen.
Lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren.
Gruß Tobi
Gern geschehen.
mfg
W.