Hallo,
einige Internetnutzer haben es ja schmerzlich erfahren müssen: Man macht irgendwo Filesharing und irgendwann flattert ein Anwaltsbrief ins Haus - offensichtlich über die IP-Adresse hat man den Nutzer ermittelt…
Ist ja auch verständlich, wenn „Diebstahl“ betrieben wurde.
Wie aber sieht es im folgenden kontruierten Fall aus:
Ein Online-Casino - Sitz auf Malta - bietet Gratisspins zum Anfüttern an.
Beim Registrieren, wo zuerst lediglich eine Emailadresse benötigt wird, wird eine Bestätigung der AGBs gefordert - hier steht irgendwo versteckt, dass ein User nur EINEN Account führen kann.
Der User meldet sich jedoch mehrfach an, weil ihm das Spielen soviel Spass macht.
Irgendwann erhält der User Post eines Anwalts wegen Verstoßes gegen die AGBs.
Meine Frage lautet nun: Woher kann das Casino denn die Adresse haben?
Das geht doch nur über die IP, und die darf der Provider doch nur rausgeben, wenn wirtschaftlicher Schaden entstanden ist.
Wirtschaftlicher Schaden ist jedoch nicht entstanden, da der User seine Freespins einfach weggezockt hat.
Oder sehe ich da was falsch?
Nächste Frage lautet dann: Kann man den deutschen Provider wegen Herausgabe der Daten verklagen?
Gruß
Hummel