Wann Garten Giesen

Guten Morgen,

Morgens, Mittags oder Abends.

Habe da zu viel unterschiedliches gehört.
cu

Guten Morgen,

Morgens, Mittags oder Abends.

Habe da zu viel unterschiedliches gehört.
cu

zu Recht!

  1. Jeder Garten ist anders
  2. Pflanzen haben unterschiedliche Bedürfnisse
  3. 1x gehackt ist 2x gegossen

wenn ich Dir nun verrate, dass wir unseren Garten seit zehn Jahren grob gesehen nie mehr gegossen haben - punktuell an manchen Tagen einige wenige Pflanzen?

Es kommt immer darauf an, was Du willst.
Wir haben einen Garten, der mit sich selbst kann (Staudenbeete, Rosen, Gehölze und Bäume, Rasen), was uns der lehmhaltige Boden erleichert. Wir kriegen auch nur sehr begrenzt Mitleid, wenn Pflanzen mittags Blätter hängen lassen (weil wir unter der Woche in der Arbeit sind, kriegen wir das außerdem selten mit)

Hast Du natürlich Teppichbeete, Sommerflor-Rabatten, willst Du Salat, Gemüse oder lebst Du in einer Gegend mit Sandboden, wird Dir wohl nichts übrig bleiben, als abends zu hacken und morgens zu gießen.
Mittags würde ich Mensch, Pflanze und Tier Ruhe gönnen.

viele Grüße
Geli

Guten Abend,

grundsätzlich kannst Du gießen, wann Du magst bzw. die Pflanzen es brauchen.
Abends ist etwas ungünstig, wenn Du Schneckenbefall hast. Die kommen abends raus und bewegen sich leichter, lieber und besser auf feuchtem Boden.

Mittags nicht gießen wegen Sonnenbrandgefahr an den Pflanzen ist Quatsch - auch Du kriegst keine Brandflecken, wenn Du Wassertropfen auf der Haut hast, da das verdunstende Wasser ausreichend kühlt. Und weshalb man morgens nicht gießen sollte, ist mir ohnehin ein Rätsel. Normalerweise werden Pflanzen per Regen gegossen, zu jeder möglichen Tageszeit. Sollten also daran gewöhnt sein.

Der Tip mit dem Hacken ist grundsätzlich richtig, hängt aber sehr vom Bodentyp ab. Auf Sand bringts wenig.
(Hacken nutzt, weil es die Kappilare im Boden, über die das Wasser hochtransportiert wird, unterbricht. Die oberste, gehackte Bodenschicht ist dann knochentrocken, ein paar Zentimeter darunter ist es feucht).

Gruß, Paran

Nachtrag
Huhu,

da der Boden angesprochen wurde, wir haben den schönen brandenburgischen Sandboden.

Hallo,

hatte mal einen Schrebergarten mit Sandboden. Ist schrecklich sowohl bezgl. gießen als auch Düngen. Sandboden ist ja recht arm an Mineralien.

Anders als die Nachbarn habe ich im Herbst das Laub der Bäume nicht abgeharkt, sondern noch welches vom Weg dazu geholt und auf den Gemüsebeeten verteilt, da sich dieses Laub im Laufe des Winters in Humus und Düngemineralien verwandelt, hilft netterweise im Frühjahr auch gleich gegen aufkeimendes Unkraut. Außerdem massenweise Humus in Säcken aus dem Gartenmarkt und eigenen Kompost verteilt. Das hat sowohl in Punkto Wasserhaushalt als auch sonstige Bodenqualität durchaus etwas gebracht.

Bei trockenem Wetter bietet das sog. Mulchen, also Blätter oder Unkraut ohne Blüten auf den Beeten verteilen auch etwas Schutz vorm Austrocknen. Vorher Hacken kann nicht schaden.

Viel Gartenspaß wünscht Paran