Wann gilt eine Rechnung per Email als zugestellt

Hallo

Ist eine Rechnung per Email an die selben Fristen gebunden wie eine Rechnung per Post.
Viele Internetfirmen protokollieren eine IP-Adresse, als „Beweis“ der Rechtsverbindlichkeit. Ist dem so, soweit mir bekannt, sind die IP-Adressen variabel und gar nicht zuordnungsbar.
Wie verhält es sich mit den in Emails enthaltenen Fristen, gilt dort wie bei AGB´s eine Art salvatorische Klausel ?

Ciao
Wolfgang

Hallo

Ist eine Rechnung per Email an die selben Fristen gebunden wie
eine Rechnung per Post.
Viele Internetfirmen protokollieren eine IP-Adresse, als
„Beweis“ der Rechtsverbindlichkeit. Ist dem so, soweit mir
bekannt, sind die IP-Adressen variabel und gar nicht
zuordnungsbar.

Oh, das ist sie. Bei jeder Einwahl wird die IP zwar neu vergeben, die Provider müssen die Daten jedoch eine Zeit lang speichern. Somit ist über den Provider (der über den ersten Teil der IP-Adresse zu bestimmen ist) und die Zeit der Einwahl der Teilnehmer eindeutig bestimmbar.

Was mich andererseits verwundert ist, dass die IP-Adresse in einer E-Mail auf dem Übertragungsweg unbemerkt verändert werden kann. Auch die Absender-Angaben, der Betreff und der eigentliche Inhalt sind in der reinen Form der Mail auf dem Übertragungsweg veränderbar. Sicher kann man nur den letzten Mail-Server bestimmen, der die Verbindung zum Posteingang enthält, da man mit dem ja eine IP-Verbindung aufgebaut hat…
Dieses Problem lässt sich nur beheben, wenn man die Mail z.B. mit PGP verschlüsselt, der Absender die Mail signiert und der Empfänger den Eingang der Mail bestätigt. Nur dann ist die korrekte Übertragung wirklich sichergestellt.
Somit versteh ich die Frage nicht ganz!?

Für genauere Informationen in Punkto E-Mail-Sicherheit hilft google sicherlich weiter :wink:

Wie verhält es sich mit den in Emails enthaltenen Fristen,
gilt dort wie bei AGB´s eine Art salvatorische Klausel ?

So, zur eigentlichen Frage kann ich nichts genaues sagen, ich weiß nur, dass z.B. Kündigungen per Mail nicht immer akzeptiert werden.

Ciao
Wolfgang

Hallo

Was mich andererseits verwundert ist, dass die IP-Adresse in
einer E-Mail auf dem Übertragungsweg unbemerkt verändert
werden kann. Auch die Absender-Angaben, der Betreff und der
eigentliche Inhalt sind in der reinen Form der Mail auf dem
Übertragungsweg veränderbar. Sicher kann man nur den letzten

So, zur eigentlichen Frage kann ich nichts genaues sagen, ich
weiß nur, dass z.B. Kündigungen per Mail nicht immer
akzeptiert werden.

Ciao
Wolfgang

Hallo

Wenn eine Kündigung nicht akzeptiert wird, wieso wird eine Bestellung dann akzeptiert; damit meine ich nicht, die Bestellung, auf die ein intensiver Schriftwechsel folgt, da ist der Kontakt ja offensichtlich- sondern „Lockvogelangebote“ die man anklickt um irgendwas (meist verbilligt oder gratis) zu bekommen um anschließend festzustellen, das Gratis nur der Name war, nicht aber das Angebot :wink:
Eine Kündigung desselben wird jedoch „nur unter erschwerten Bedingungen“ ermöglicht. (z.B. Einschreiben/Rückschein)

Ciao
Wolfgang

Hallo

Guten Morgen!

Wenn eine Kündigung nicht akzeptiert wird, wieso wird eine
Bestellung dann akzeptiert; damit meine ich nicht, die
Bestellung, auf die ein intensiver Schriftwechsel folgt, da
ist der Kontakt ja offensichtlich- sondern „Lockvogelangebote“
die man anklickt um irgendwas (meist verbilligt oder gratis)
zu bekommen um anschließend festzustellen, das Gratis nur der
Name war, nicht aber das Angebot :wink:
Eine Kündigung desselben wird jedoch „nur unter erschwerten
Bedingungen“ ermöglicht. (z.B. Einschreiben/Rückschein)

Bestellungen laufen im Internet nur selten per E-Mail ab. Bei der Bestellung über ein HTML-Formular o.ä. ist der Absender durch die IP-Adresse ziemlich sicher zu bestimmen, da der Anwender eine direkte IP-Verbindung mit dem Webserver des Webshops aufbaut.´

Außerdem gibt es überhaupt kein Problem beim Bestellen im Internet, da man ja laut Fernabsatzgesetz 14 Tage Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen hat. Wenn also irgendjemand etwas bestellt, so hat der Empfänger jederzeit die Möglichkeit, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Das gilt i.Ü. auch für z.B. Handyverträge, die online bestellt wurden.

Eine Kündigung muss jedoch schriftlich erfolgen, d.h. sie muss handschriftlich unterschrieben sein. Die Übermittlung der Kündigung kann jedoch auch per Fax vorgenommen werden. Manche Anbieter bieten eine Stornierung auch nach der Anmeldung im Bereich „Mein Konto“ o.ä. an. Da der Benutzer sich mit der Anmeldung authentifiziert hat, ist die Identität des Benutzers ziemlich sicher (außer ein 3. hat sich die Zugangsdaten verschafft).

Ciao
Wolfgang