Tja, einfach möglichst stark duftende Rosenblütenblätter - ideal wären die, aus denen in Bulgarien Rosenöl gewonnen wird - in eine Flasche, ziemlich dicht liegend einfüllen und je nach eigenem Wunsch Apfel - oder Weinessig zugeben. Nach 2 - 3 Monaten kann abgegossen werden. Die Farbe verschwindet wieder, das Aroma bleibt. Geht auch mit Veilchenblüten - natürlich nur Viola odorata!
Und Julius, wie viel der Rosenblätter empfiehlst du?
Mein Senf zum Thema Kapuzinerkresse und Läuse:
Ich liebe sie. Die Kresse - nicht die Läuse 
Bei mir bekommt die immer… IMMER nach 6-8 Wochen ihre Läuse. Ich habe sie anfangs weggeworfen. Weil ich sie ja auch essen wollte und dann nicht groß mit Chemie drangehen wollte.
Jetzt habe ich meine Methode: Die Dinger werden manuell abgebürstet (da sind Töpfe praktischer, weil an sie hochnehmen kann): Mit einer Schuhbürste (nicht zu hart, nicht zu weich) konsequent abbürsten. Natürlich nicht in die Erde, sondern auf den Boden und dann wegfegen. Sollte ein Blatt arg zu massiv befallen sein: Abknipsen samt Blinder Passagiere. Für den Notfall - Seifenlauge: Kernseife in Wasser gelöst und dann bespritzen. Dann ist halt erst einmal 3, 4 Wochen nix mit Ernte.
Inzwischen ist der Spass schon mehrere Jahre erprobt: Das gibt ein Mal 14 Tage ein wenig Aufmerksamkeit, sind die Pflanzen kräftig genug, ist Ruhe. Und man darf sich dann der Pracht erfreuen.
Und noch etwas: Es gibt unterschiedliche Sorten! Unbedingt darauf achten. Die kann 2-3 m hoch werden oder als Buschexemplar. Und dann gibt es noch dazwischen. Je nach Standort entscheiden.
Schön finde ich übrigens auch die Kombination mit Wicken, besonders Duftwicken. Die sind auch recht Anfängerfreundlich, wachsen auch im (etwas größeren) Topf und duften schön. Und man kann sie an was auch immer ranken oder abhängen lassen.
Und dann vielleicht noch ein paar Ideen:
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Überraschungstüte: Es gibt Wiesenblumen / Kräuter. Die mal einfach in einen Topf aussäen und gucken, was passiert. Ist ganz witzig… Halt wie eine Wundertüte

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Essbares. Ich bin ein Fan von Essbarem. 80 % meiner Balkon- und Terrassenpflanzen war (ist) immer auch irgendwie genießbar. Neben Kräutern halt auch Tomaten, Paprika, Johannisbeeren, Buscherdbeeren, wenn Platz, dann darf es auch mal ein Obstbäumchen im Kübel sein. (Mit Stolz geschwellter Brust erntet man in einem Jahr eine halbe Obstschale… eine Hand reicht dicke zum Abzählen der Beute - aber egal
) -
Wenn nicht essbar, dann muss es duften. Auch da gibt es sehr schöne Sachen. Oft sind die dann auch direkt essbar. Und wenn nicht, dann kann man immer wieder die Nase reinhalten.
Ich würde mir eine Richtung überlegen, einen ganz groben Plan machen (eher mal weniger als zu viel kaufen, man bekommt immer was nach) und dann vor Ort entscheiden.
Wichtig ist halt auch: Will man eher Ton in Ton oder Kunterbunt. Dazwischen ist eigentlich immer schlecht…
LG Petra
Hallo Jessi,
es sind fast mehr Blüten essbar, als nicht… 
Gänseblümchen, Löwenzahn, Duftgeranien, Sonnenblumen, Kürbisblüten, Hibiskus (allerdings nicht alle Sorten), Gewürztagetes (alle Tagetes sind essbar, nur die Gewürztagetes sind auch genießbar
), Dahlien, Fuchsien, …
Nicht alle davon sind kulinarisch wertvoll. Manche schmecken eher nach nix und sind witzig fürs Auge. Gänseblümchen schmecken leicht nach Rettich. Für den Rest gilt eigentlich: Je mehr sie duften, desto mehr Aroma haben sie auch.
Und hier mal ein paar Anregungen, was man außer Salat noch damit machen kann:
- Blütenbutter: http://goccus.com/rezept.php?id=16
- in Eiswürfel mit Wasser einfrieren als witzige Deko für Sommerbowle
- Das Ganze als Eisschale ist der absolute Hingucker: http://goccus.com/rezept.php?id=25
- zum Aromatisieren von „herkömmlichen“ Saucen: http://goccus.com/rezept.php?id=183
- große Blüten kann man im Teig ausbacken… hier mit Curry: http://goccus.com/rezept.php?id=283
- duftende Blüten zum Aromatisieren von Essig nehmen: http://goccus.com/rezept.php?id=1357
- oder von Sirup: http://goccus.com/rezept.php?id=1715 (auch genial zum Kochen)
- oder von Sahne (oder auch Parfaits) für leckere Desserts http://goccus.com/rezept.php?id=1686
…
LG Petra, der es jetzt auch in den Fingern juckt, dass die Saison wieder anfängt 
-
generell kannst du alles einpflanzen, was winterfest ist und heimisch (siehe gartenfachgeschäfte), pflanze ein was dir gefällt und zueinander passt, da solltest du deinen eigenen geschmack entwickeln.
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nein sollte man nicht den das macht deine pflanzen von dir abhängig, da sie kein weitläufiges wasserspeicherndes erdreich um sich haben und somit immer auf dein gießen angewiesen sind, bei längeren trockenperioden.
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generell sind pflanzzeiten im herbst (september-oktober, teils auch noch november)
und im frühjahr ab ca. ende märz-mai.
orientiere dich am besten am bodenfrost, lege los, wenn er im frühjahr nicht mehr da ist und höre auf wenn der frost im herbst beginnt. blumenzwiebeln werden generell ab anfang oktober eingepflanzt, nicht im frühjahr. -
pflanzen immer so einpflanzen dass die erdoberfläche mit der bodenoberfläche der pflanze abschließt. und am anfang reichlich wässern und ringsum antreten (pflanze dabei nicht beschädigen).
ich hoffe ich konnte dir ein klein wenig weiterhelfen, bei weiteren fragen…immer wieder gerne
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Ja, das ist doch mal ne Super Aussage.
Das mit dem Bodenfrost werde ich beobachten.
Super, vielen Dank
Ist aber auch ein böser Name für ne Pflanze…Fette Henne…
Frage gleich mal Mr.google wie die Pflanze so aussieht…kann mir außer einer „fetten Henne“ nichts darunter vorstellen :0-)
Also, ich muss sagen, dass das, was du alles aufgezählt hast, mir echt einen Strukturierten Weg in meinen Gartenplan gezaubert hast. Vielen Lieben Dank.
Ich habe mir so viele Sachen aus deinem Text notiert… das mit der Seife… und dieser Duftwicke…ganz toll
DANKE :0-)
Das Granulat ist notiert…super…echt vielen Dank für eure tollen Infos…ich staune nach jedem Text den ich lese
Ja, das ist doch mal ne Super Aussage.
Das mit dem Bodenfrost werde ich beobachten.
Bodenfrost beobachtet man nicht.
Man nimmt den Spaten.
Häufig ist nämlich die oberste Schicht Boden bereits schön
weich und wenn Du versuchst, den Spaten einzustechen merkst Du: tiefer ist es noch hart wie Beton.
Gut ist auch die Fingerprobe: friert es Dich, beim Buddeln, friert es auch gekaufte Pflanzen.
Du kennen nämlich nur ihr kleines Töpchen mit warmer Erde vom Anzuchtgärtner her.
viele Grüße
Geli
Der kleine Haken kostet auch …
Das Granulat ist notiert…super…echt vielen Dank für eure
tollen Infos…ich staune nach jedem Text den ich lese
Bitte schön : )
Das Granulat gibt es auch als „Stäbchen“, die man in die Erde drückt. Da ich allerdings viele Töpfe im Sommer rausstelle, finde ich das Granulat deutlich ergiebiger … der Preis ist nämlich nicht ohne … einmaliger Einsatz im Frühjahr hat aber immer gereicht.
Viel Erfolg bei deinen Pflanzungen, Sonja
Hallo Pauliezasu,
ich habe auch schon oft Wicken auf dem Balkon gehabt. Wichtig, damit du lange schöne Blüten hast: Schneide dir die Blüten als Blumenstrauß und lass sie auf gar keinen Fall Samen bilden (oder erst gegen Ende des Sommers) - dann kommen immer wieder neue Blüten.
Viele Grüße,
Annegret
ich habe auch schon oft Wicken auf dem Balkon gehabt. Wichtig,
damit du lange schöne Blüten hast: Schneide dir die Blüten als
Blumenstrauß und lass sie auf gar keinen Fall Samen bilden
(oder erst gegen Ende des Sommers) - dann kommen immer wieder
neue Blüten.
Jepp - wichtig. Hatte ich vergessen 
Und was ich noch vergessen habe zum Thema Läuse: Sollten sich im Laufe der Saison doch noch mal Läuse zeigen, diese am Besten auch sofort samt Stängel abknipsen. Gar nicht lange fackeln. Und beim Entfernen darauf achten, dass nix auf die Erde fällt.
Im Zweifel halt immer beim Gießen mal gucken, ob sich die Biester zeigen, dabei auch mal „durchwühlen“ (natürlich zart, sonst bricht was ab… Aber wichtig ist, dass man die Unterseite sieht.)
LG Petra
Ich nehme immer so viel, als in das Ansatzgefäß mäßig festgedrückt paßt oder was gerade verfügbar ist. Wenn dann noch Platz ist, ernte ich nochmal und ergänze nach Gefühl.
ja, googel mal nach bildern. die pflanze gehört zu den sukkulenten (sedum-familie).
sie sprießt im frühjahr, wächst im sommer, blüht willig im herbst, und vergammelt im winter scheinbar vollständig, um im frühjahr wie aufzuerstehen 
noch so ein problemloser herbstblüher ist delosperma (frosthart und eifrig in der fortpflanzung). gibts in verschiedenen farben.
aber auch mit hauswurz (sempervivum) kann man sehr dekorative ecken gestalten (ebenfalls frosthart). bei ebay werden z.b. sets angeboten mit mehreren verschiedenen arten.
ja - alles wovon ich spreche, sind sukkulenten. aber ich hab sie selbst auf der terrasse und weiß also, wovon ich rede 
Jepp…alles notiert… mit eurer Hilfe klappt das schon :0-)