Guten Tag,
unser Sohn 6 Jahre hat große Mandeln. Oft Infekte der Atemwege. Schluckbeschwerden. Leichtes Schnarchen. Schläft mit offenem Mund.
Untergewichtig. Ab und zu Mundgeruch auch in
infektfreie Zeit.
Kinderarzt hat noch nicht entschieden wann
operiert/verkleinert werden soll.
Wann sollte operiert werden?
Wie kann man Abwehr stärken?
Danke schon mal, für alle netten Antworten.
Gruß
DINO
Hallo Dino!
Unser Sohn hatte auch sehr häufig Mandelentzündungen, schnarchte und war im Kindergartenalter sehr infektanfällig.
Als er 5 Jahre alt war, wurden die „Polypen“ entfernt und es wurden zur besseren Belüftung Paukenröhrchen eingesetzt.
Danach ging es deutlich besser, doch mit jedem Jahr nahmen die Infekte wieder zu (und auch die Antibiotika-Gabe).
Unser Hausarzt riet dann zu einer Therapie mit Symbioflor, basierend auf einer Stuhlprobe, anhand deren Ergebnissen eines der Mittel individuell abgestimmt wurde.
Das hatte eine deutliche Verbesserung zur Folge, und zwar über Jahre.
In den letzten 3-4 Jahren, mittlerweile ist unser Sohn Anfang 20, nahmen die eitrigen Mandelentzündungen wieder deutlich zu.
Da der Allgemeinzustand auch nicht besonders gut war, und er aufgrund der Infekte oft Vorlesungen versäumen musste, hat er sich zu einer Tonisllektomie entschieden.
Das war vor 2 Monaten, und seitdem geht es ihm gut.
Mein Rat also: stell Deinen Sohn einem HNO-Arzt vor, versuch aufzuschreiben wie häufig die Mandelentzündungen in den letzten Jahren waren, wie oft er Antibiotika bekommen hat, und dann überlegt Euch, ob nicht eine OP auf Dauer vielleicht doch sinnvoll wäre.
Im Kindesalter ist die OP wesentlich einfacher als im Erwachsenenalter.
Alles Gute,
Angelika
Hallo Angelika,
danke für Deine Antwort.
Wir glauben auch, daß es besser ist wenn die Mandeln
operiert werden.
Wir werden nach Absprache mit dem Kinderarzt unseren
Sohn zum HNO-Arzt bringen.
Viele Grüße
Dino
Mein Sohn - heute 17 - hatte früher auch alles, was gerade „rumflog“. Diverse Mittelohrentzündungen dazu - auch Mandelentzündungen.
Die Polypen wurden mit 3 1/2 das erst mal entfernt (offenbar aber nicht vollständig - die Ärztin meinte, er sei zu früh aufgewacht), mit gut 4 die Mandeln. Er hatte bis dahin 3 Mandelentzündungen und die blieben so groß, dass der Arzt meinte, bei der nächsten Mandelentzündung wäre „hinten komplett dicht“ - und sie müssten raus.
Gesagt, getan.
Ergebnis: Deutlich weniger krank als vorher.
Natürlich ist eine möglichst gesunde Ernährung und Bewegung und frische Luft auch wichtig, aber ein potentieller Krankheitsherd sollte entfernt werden - gerade, wenn er Beschwerden bereitet.
Alles Gute
Maren
Hallo,
hol auf jeden Fall eine Zweitmeinung ein.
Ich würde auch noch zusätzlich mit allen Befunden einen Heilpraktiker befragen.
Gruß Rosa