Unsere Kleine ist jetzt 10 Monate und eine echte Wasserratte.
Gibt es ein Alter in dem es sinnvoll ist, das Schwimmen zu erlernen? An wen könnte man sich noch wenden?
Dass es einen Pool im Garten gibt, stellt ein nicht unerhebliches
Gefahrenpotential dar, was wir dadurch zu entschärfen hoffen.
zunächst vorweg: in diesem Alter wird kein Kind so sicher schwimmen lernen, daß ein Pool/Planschbecken/Teich keine Gefahr mehr darstellen könnte! Ihr könnt mit eurer Tochter sicherlich sog. Wassergewöhnungskurse besuchen, die gibt’s in fast jeder VHS, Familienbildungsstätte oder vom DLRG. Dort wird aber in erster Linie der Spaß am Element Wasser vermittelt und keine Schwimmkenntnisse. Ein Kind bis ca. zum Alter von 4/5 Jahren wird nicht so sicher Schwimmen lernen, daß es sich unbeaufsichtigt im Wasser aufhalten könnte (oder in einem Garten mit Pool oder so). Und selbst das halte ich persönlich für verfrüht, auch wenn ein Kind dann vielleicht Schwimmen kann. (Meine Söhne haben Schwimmen erst mit jeweils 7 bzw. 8 Jahren sicher erlernt, obwohl sie gern und häufig im Schwimmbad waren.) Ergo: laßt eurer Tochter den Spaß am Wasser, geht mit ihr gemeinsam in den Pool oder ins Schwimmbad, aber laßt sie NIE unbeaufsichtigt. (NB: Auch Schwimmflügel, Schwimmringe und ähnliches Spielzeug sind keine Sicherheits-Garantie!)
Aus eigener Erfahrung mit Kindern kenne ich Schwimmkurse unterschiedlicher Anbieter - am besten fand ich die vom DLRG, vielleicht habt ihr einen Verein in eurer Nähe?
Hallo.
Mit zehn Monaten ist vielleicht doch noch etwas früh . Jeder Schwimmbadbesuch führt dahin, dass dein Kind schwimmen lernt. Wenn du es selber einigermaßen kannst, wird dein Kind es von dir lernen. Wenn du meinst, es ihm nicht selber beibringen zu können, kannst je nach motorischer Entwicklung mit drei bis vier in eine Schwimmschule schicken. Halte ich persönlich aber für sehr früh. Meine jüngeren Kinder, die beide sehr gut und schnell schwimmen gelernt haben, hätte ich nicht vor dem vierten Lebensjahr schicken können.
Mach bloß keinen Stress, sonst verdirbst du dem Kind die Freude.
Schöne Grüße
Rabchen
es sind schon kleine Kinder in Pfützen ertrunken ! Wie unten schon erwähnt sollten Kinder nicht unbeaufsichtigt am oder im Wasser spielen.
Wann ein Kind zum schwimmen – lernen bereit ist wissen die Eltern oft am besten. Ich bin allerdings der Meinung, dass es bedeutend besser ist, wenn Kinder nicht von Ihren Eltern lernen. Diese neigen doch eher zur Überschätzung und steigern den Druck mehr als ein z.B. Schwimmeister.
Wenn ihr einen Pool habt, dann sollte die Kinder als erstes lernen, dass sie auf keinen Fall in die nähe vom Pool gehen dürfen wenn kein Erwachsener dabei ist. Das sollte natürlich auch für alle anderen Arten von Gewässern gelten.
Vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste.
Ach so, in unserer Familie haben die Kleinen so mit 4 Jahren angefangen „spielerisch“ schwimmen zu lernen und das auch nicht auf Leistung oder Überleben sonder eher auf „halt dich über Wasser“ (Haben aber auch einen Schwimmeister in der Familie und sind fast alle Rettungsschwimmer)
statt nach einem Schwimmkurs würde ich mich lieber nach einem sicheren Zaun oder einer Abdeckung für den Pool umsehen. Ernst: An jeder Kinderklinik gibts zwei bis drei komatöse Kinder nach Wasserunfällen („Der Gartenteich auf der Intensivstation“).
Du machst mit einem ungesicherten Pool den Garten über Jahre für das Kind praktisch unbenutzbar. Grade wenn das Kind eine „Wasserratte“ ist, sind Verbote absolut ungeeignet. Bedenke, dass dein Kind erst in etwa 16 Monaten eine Verneinung im Satz überhaupt versteht! Und selbst wenn du eindrücklich erziehen kannst (ohne Verneinung im Satz) und außerdem noch dein Kind ein besonderer Blitzkneißer ist, das alles viel, viel früher kann: das Risiko ist trotzdem zu hoch.
Bitte sei mir wegen der harten Worte nicht böse, aber ich krieg bei deiner Frage vom Lesen Panik.
Dankeschön an alle!! mit Text
Klar findet man viele Hinweise im Netz durch Recherche, aber ich bin froh die Frage Euch vorgelegt zu haben und viele hilfreiche
Ansätze bekommen zu haben.
Da man vieles von Babyschwimmen/-tauchen hört (und keine Ahnung hat, ob das schon im Zusammenhang mit Schwimmen steht) war es mir wichtig, das genau auszuloten. Dass die Motorik
es erst sinnvoll erscheinen lässt frühestens mit 3-4 mit dem Schwimmen zu beginnen ist mir jetzt auch klar.
Da ich in der family schon eine Ruf als „hyper-protective“ habe,
und der „Vater der Porzellankiste“ bin, ist der Pool jetzt auch mit einer stabilen Abdeckung (abschliessbar) versehen ( Juliane
cool down ).
Da es unser erstes ist, und die Qualität der Antworten mich positiv überrascht hat, habe ich Euch sicher nicht zum letzten mal belästigt… Kann leider noch keine Punkte vergeben…
ich glaube ich verstehe was du mit Blitzkneisser meist aber
was bedeutet das genau und viel wichtiger woher kommt der
Audruck ?
Der Blitz ist ziemlich schnell.
Und „gneissen“ (weiches g, denn im Sueden gibt es so gut wie keine hart gesprochenen Konsonanten ) bedeutet „begreifen“.
Ein Blitzgneisser ist also jemand, der sehr, sehr schnell begreift. Zur Etymologie hab ich grade keine Unterlagen. Aber frag mal im Dialektbrett und ruf dort ganz laut nach Fritz! Ich kenne es aus der oesterreichischen Umgangssprache.
Zur Etymologie hab ich grade keine Unterlagen. Aber
frag mal im Dialektbrett und ruf dort ganz laut nach Fritz!
Ich kenne es aus der oesterreichischen Umgangssprache.
Soweit ich weiss, kommt das vom latienischen cognoscere erkennen, kennen.