Habe mein Windows XP neuinstalliert, weil drei Jahre, Viren, vermüllt und langsam.Ist auch alles prima jetzt.
Haben nun alle meine Daten auf Laufwerk D verlagert und auf C die Programme und so.
Möchte ich jetzt ein Image machen, denn die Neusinstallation hat ewig gedauert. Gut ich könnte das ja auf CD machen.
Lese aber ständig in Zeitschriften von partitionieren, wie z.B. man solle die Festplatte in vier Partionen teilen und auf einem ein Image anlegen.
Dann lese ich wieder, partionieren soll mann nur, wenn man verschiedene Betriebssysteme laufen lassen will.
Also ich will eigentlich nur meinen Arbeitsbereich, meinen Internetbereich getrennt, hab ich ja jetzt sowieso durch die zwei Partitionen und ein Image meines jetztigen Standes.
Soll ich denn jetzt 4 Partitionen anlegen oder ist das in meinem Fall
unnötig?
Zu viel lesen ist auch nicht gut!
In jeder Zeitschrift liest man eine ander Meinung!
Darum bitte ich um einen Profitipp!
Vielen Dank
Gruß
Manuela
Also ich würde eigentlich 3 Partitionen machen: System, Dateien, Sicherung/Image. Wenn du genügend Speicher hast und machmal was testen möchtes wie z.B ein anderes Betriebssystem, dann würde ich noch ne kleine 4. machen (10GB). Ich würde das Image aber nicht nur auf ner Partition halten, sondern auch auf einen externen Datenträger sichern, wenn die Daten sehhhr wichtig sind wie z.B. CD,DVD, externe HD
Grüße Roman
Hallo Manuela
Lese aber ständig in Zeitschriften von partitionieren, wie
z.B. man solle die Festplatte in vier Partionen teilen und auf
einem ein Image anlegen.
Man kann das machen, wenn man will. Muss man aber nicht. Wenn Du für das Image des Systems eine extra Partition auf der selben Harddisk verwenden willst, ist es beim allfälligen Zurückspielen des Image etwas einfacher. Es empfiehlt sich aber, trotzdem das Image zusätzlich auf CD, DVD oder so unterzubringen. Irgendwas, das extern aufbewahrt wird. Falls nämlich die Harddisk selber aussteigt, nützt Dir das Image dort drauf nichts mehr.
Dann lese ich wieder, partionieren soll mann nur, wenn man
verschiedene Betriebssysteme laufen lassen will.
Du musst folgendes wissen: Damit man eine Festplatte verwenden kann, muss man sie als allererstes partitionieren. Das ist zwingend. Im Minimum musst Du eine Partition anlegen, welche die gesamte Kapazität der Festplatte umfasst. Dann hast Du eine einzige Partition. Das ist aber weniger empfehlenswert.
Wie viele Partitionen Du einrichtest, musst Du schlussendlich selber entscheiden. Es gibt keine allgemeingültige Formel. Man kann nur Vorschläge machen. Ich persönlich würde wenigstens zwei Partitionen einrichten. Eine für das Betriebssystem und die Programme, die zweite für die Daten.
Soll ich denn jetzt 4 Partitionen anlegen oder ist das in
meinem Fall unnötig?
Du musst Dir überlegen, ob Du 4 Partitionen brauchst. Wenn Du das System auf der ersten Partition hast, kannst Du das Image des Systems evt. auf der zweiten Partition speichern. Dann brauchst Du keine weiteren Partitionen.
In jeder Zeitschrift liest man eine ander Meinung!
Das liegt nicht zuletzt daran, dass es beim Thema Partitionierung, wie bereits erwähnt, keine Meinung gibt, die als einzige richtig ist. Es kommt auf eine Vielzahl von Sachen an. Für den einen ist eine einzige Partition völlig ausreichend, ein anderer macht für jede Programm-Art eine eigene Partition.
Darum bitte ich um einen Profitipp!
Der Profitip lautet: Finde die für Deine Anforderungen geeignetste Partitionierungs-Strategie.
CU
Peter
Hallo Manuela
Grundsätzlich unterstütze ich den Vorschlag von Peter.
Bei der Aufteilung in Partitionen solltest du als erstes wissen, das bisher noch keine Malware bekannt geworden ist, die außerhalb der Startpartition aktiv wurde. Das bedeutet, das der Inhalt der Startpartition als der gefährdetste Teil deines Systems so gering wie nur möglich sein sollte, um später bei einem Restore mittels eines Images den geringsten Aufwand zu haben.
Anderseits befinden sich auf der Startpartition auch die Dateien der Registry von Windows. In der Registry behält Windows die Konfiguration der installierten Programme. Werden die Programme aber, wie manchmal empfohlen, auf einer anderen Partition installiert und zu einem späteren Zeitpunkt nach einem Crash der Inhalt der C: durch Restore wieder hergestellt, findet die Konfiguration der nach dem Backup installierten Programme in der Registry keinen Niederschlag. Das bedeutet, das nachträglich installierte Programme funktionsunfähig sind. Das geht bis zu fehlenden Einträgen ihrer Registrierung oder bei komplexen Programmen auch fehlenden Dateien auf der C: Damit ist nach Herstellung der Startpartition der nächste Crash vorprogrammiert!
Es ist also wichtig, System und Programme auf einer Partition zu haben und deren Abbild (Image) regelmäßig zu pflegen. Damit bleiben auch alle Bindungen der installierten Programme erhalten. Nach einem Crash auf der C: fehlen dir dann die nach dem letzten Backup installierten Programme und sollten leicht wieder installierbar sein, falls deren Setupdateien entweder auf einer anderen Partition oder sich auf CD/DVD befinden. Ich benutze für diese Setup die innerste und damit auch langsamste Partition der Festplatte. Dieses Bereich wird und so kannst du es in jedem Defrag-Tool beobachten von Windows nicht benutzt, es sei denn die Platte ist voll.
Auf dieser Partition E: befinden sich neben den aktuellen Setupdateien bei mir auch die Archive des Imagingprogrammes. Wichtig ist nun vor allem die exakte Trennung der Daten von den Programmen. Diese Trennung erlaubt normalerweise jedes halbwegs vernünftige Programm und nur solche sollst du benutzen. Hast du nämlich jetzt Dokumente aller Art und anderen Daten, das können beim Bearbeiten von Filmen oder Musik sehr viel sein, auf eine weitere (mittlere) Partition D: ausgelagert, kann es auf der C: crashen wie es will, nach einem Partitionsrestore kannst du jederzeit auf diese Daten zurückgreifen. Meist sogar unmittelbar dort, wo du aufgehört hast. Vielleicht auch mal mit einem aktualisierten Scanner absuchen. Lediglich das eine oder andere Programm mußt du erneut installieren oder updaten. Fehler können dabei nicht auftreten.
Das Einzige, worauf du noch achten solltest, wäre ein Backup in kürzeren Abständen der Daten deiner Internetsoftware. Bei Mozilla&Co gestaltet sich das sehr einfach durch MozBackup. Die Profile lassen sich sehr schwer auslagern und das ist auch oft mit großen Risiken behaftet. Diese Archive der Profildaten kannst du auch auf die E: auslagern und von dort wieder sehr gut herstellen.
Hast du wirklich mal während eines BlackOut eine dieser Klickmich-Mails gestartet, so bist du gewarnt und tust das vermutlich kein zweites mal, sondern löschst diese aus dem Archiv. Das ist aber ein anderes Thema.
Nun noch zur Empfehlung der Platzaufteilung und da gehe ich mal von meiner HD mit 40 GByte Kapazität aus. 15 GByte sollten selbst für die verwöhntesten Ansprüche als C: reichen. Bei mir tun es 10 GB und ich habe noch immer keine Platzangst, obwohl auf meiner C: sich auch das Monstrum Borland Delphi 2005 befindet, dessen Minimalinstallation ca. 1,5 GByte auf die Platte schmeist. Dazu kommen noch das OOO, diverse Videoeditoren von Ulead, Nero, NetObjects Fusion und was weiss ich noch.
Die E: als Archivpartition ist auch nur 10 GByte groß. Was sich darauf befindet, schrieb ich schon. Den wesentlichsten Patz benutzt die Datenpartition D: mit 20 GByte Hier hast du es auch später sehr leicht mit der Pflege. Selbst die temporären Verzeichnisse von Nero und allen anderen Programmen kannst du in diese auslagern. Du brauchst dann hinterher nicht suchen, wo sich der ganze riesige Müll versteckt hat.
Das wars mit meinen Ergänzungen und meinen Vorschlägen. Du kannst jetzt darüber nachdenken, wer das bessere Argument hat. Die Zeitungen, Leute die deren Vorschläge noch ins Extrem steigern oder die Leuts, welche die Partitionierung in der Praxis seit Jahren erfolgreich anwenden.
Zum Schluß noch dies:
Mir ist kein vernünftiges Argument bekannt, das die Auslagerung von hiberfil.sys und pagefile.sys auf einer anderen Partition Vorteile bringen soll. Weder von der Platzaufteilung noch von einer Beschleunigung des Systems. Gute Imagingprogramme speichern zudem weder die eine noch die andere Datei, sondern nur Platzhalter mit deren Adressen&Größe und erstellen beim Restore leere Dateien.
der hinterwäldler
Hallo Manfred
Bei der Aufteilung in Partitionen solltest du als erstes
wissen, das bisher noch keine Malware bekannt geworden ist,
die außerhalb der Startpartition aktiv wurde.
Wo hast Du das her? Sorry, aber das halte ich für Quatsch.
Wenn es sich bei einer Malware um ein Virus handelt, das z.B. MP3-Dateien befällt, so wird das Ding, einmal gestartet, ohne grössere Probleme sämtliche Partitionen und ähnliches, auf die der Anwender auch zugreifen kann, abgrasen und MP3-Dateien, die es findet, infizieren können. Das Virus interessiert es nicht, ob die gefundenen Dateien auf dem Systemlaufwerk liegen oder auf einer anderen Partition oder evt. auf einem anderen Rechner (falls man Netzlaufwerke eingerichtet hat…).
CU
Peter
Hallo Peter
Wo hast Du das her? Sorry, aber das halte ich für Quatsch.
nanananah 
Wenn es sich bei einer Malware um ein Virus handelt, das z.B.
[…]
Rechner (falls man Netzlaufwerke eingerichtet hat…).
Konstruierte Legenden oder Wirklichkeit?
Theoretisch wäre alles möglich, aber gib mir mal nen Link wo dieser Fall in der Praxis aufgetreten ist und beschrieben wurde. Weder in Viruslist, noch bei Sophos oder gar Symantec wird sowas beschrieben. Der buntbebilderten fachpresse wäre das wohl kaum verborgen geblieben. Das Dings von Sanyo war auch was ganz anderes und tat sowas nicht. Die Branche wird wohl kaum nochmal zu ähnlichen Mitteln greifen. Was die kann, ist mit der Aktion vom vergangenen Dienstag viel effektiver.
Es bleibt auch nur die Möglichkeit das dings in einem Tag zu verstecken. Damit hätte es dann so ungefähr die Möglichkeiten und Fähigkeiten eines Kekses. Abgesehen davon könnte ja nur sowas durch die Szene verbreitet werden und die wird wiederum wohl kaum Interesse haben, sich selbst in den Rücken zu schießen. Für mich persönlich also unlogisch, aber was bedeutet das schon im Untergrund. 
Jeder normale Player würde vermutlich bei eingebetteten oder angehangenen Binärcode bzw. Scripten einen Fehler erkennen (Längen stimmen nicht überein) und du wärest gewarnt. DAUs sind von letzterem ausgenommen, die würden höchstens auf den einschlägigen Brettern mal fragen, warum das so ist. Weder in einem Forum noch in den NGs habe ich derartiges gelesen. Du etwa, wo ist dann der Link?
Du darfst das nicht mit den Infektionen der Vorlagen von M$ oder anderen vergleichen. Bei deren Auslagerung wäre es mit deiner Beschreibung möglich, aber davon schrieb ich nicht. Diese befinden sich immer in einem Verzeichnis, welches mit Abfrage der Umgebungvariablen gefunden wird. Für deine Beschreibung ist ein weit komplexerer und umfangreicherer Code notwendig. Je größer dieser ist, desto schwerer ist es auch ihn zu verstecken. Nicht umsonst hat sich die Methode mit den Code nachladenten hohlen Pferden in der Szene durchgesetzt.
der hinterwäldler
Ps:
Ich habe letztens Jotti etwas zum Fraß vorgeworfen, das mit fünf verschiedenen EXE-Packern nacheinander verpackt war. Nur 3 von den 15 Scannern haben den Inhalt erkannt! Für Brain war es aber offensichtlich.
Hallo Manfred !
Ps:
Ich habe letztens Jotti etwas zum Fraß vorgeworfen, das mit
fünf verschiedenen EXE-Packern nacheinander verpackt war.
nanananah du böser Bube 
DIE MISSBRÄUCHLICHE NUTZUNG DIESES DIENSTES(EINSCHLIESSLICH DES HOCHLADENS ABSICHTLICH MODIFIZIERTER- GEPACKTER /VERSCHLÜSSELTER/BYTESWAPPED VERSIONEN DER GLEICHEN DATEI) HAT ZUR FOLGE, DASS IHRE IP GESPERRT WIRD.
MFG
P.
Hallo Peregrin
Ps:
Ich habe letztens Jotti etwas zum Fraß vorgeworfen, das mit
fünf verschiedenen EXE-Packern nacheinander verpackt war.nanananah du böser Bube
DIE MISSBRÄUCHLICHE NUTZUNG DIESES DIENSTES(EINSCHLIESSLICH
DES HOCHLADENS ABSICHTLICH MODIFIZIERTER- GEPACKTER
/VERSCHLÜSSELTER/BYTESWAPPED VERSIONEN DER GLEICHEN DATEI) HAT
ZUR FOLGE, DASS IHRE IP GESPERRT WIRD.
Erschreck, Heul-heul: Ich habe aber nur UPX 1.25 bei mir auf der Platte. Ich kann es also nicht allein gewesen sein. Das diese Adware 5x verpackt war, ist doch nicht meine Schuld. Gut, ich werde also das nächste Mal als suspekte erkannte Dateien vorher auspacken und ausführen und danach zu Jotti schicken.
)))
Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es hier im Forum noch einen Regular, der dieses und ähnliches Verhalten von mir ernsthaft erwarten und proklamieren. Wie war doch sein Name gleich… hatte was mit James Bond zu tun… ich weiss es nicht mehr… Ich werde wohl schon alt.
der hinterwäldler
Übertreiben sollte man es mit dem Partitionieren nicht, im Gegensatz zu anderen ist mir kaum ein Virus o. ä. bekannt, der sich von einer Partition aufhalten lassen würde.
Wenn es denn sein soll, schlage ich drei Partitionen vor:
- System/Programme
- Daten, hat den Vorteil, dass Du keine Dokumente sichern musst, vorm Formatieren.
- Swap-Partition. Ist zwar entbehrlich, hilft aber zu verhindern, dass Dir die nicht verschiebbare Pagefile die Datenbereiche zerstückelt und bei defrag stört.
Ich persönlich bin mit einer Partition und einer externen Festplatte für die Dateien glücklich.
Grüße
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