unser baby ist jetzt fünf monate alt und eigentlich absolut pflegeleicht, allerdings möchte sie in letzter zeit abends nach dem letzten stillen (gegen 20 uhr) partout nicht einschlafen. wenn man sie in ihr bett legt, quängelt sie solange rum, bis wir sie nehmen oder sie in unserer nähe sein darf (alles, bloß nicht ihr bett). sie ist dann noch quietschfidel und schläft erst gegen 22 - 23 uhr ein und schläft dann bis 6 uhr durch. eigentlich stört mich das nicht, da es ihr ja offensichtlich gut geht, aber meine freundin meint, sie müsste lernen zu einer „normalen“ zeit zu schlafen. außerdem befürchtet sie, dass das baby sich an etwas gewöhnt, was dann später noch schwerer zu ändern ist.
was für erfahrungen habt ihr und welche erfolgreiche einschlafrituale kennt ihr? natuerlich wäre es auch schön, wenn sie früh abends schlafen würde, damit man auch mal „elternfreie zeit“ hat.
vielen dank für jeden tipp, stefan
unser baby ist jetzt fünf monate alt und eigentlich absolut
pflegeleicht
Glück gehabt ;-}
allerdings möchte sie in letzter zeit abends
nach dem letzten stillen (gegen 20 uhr) partout nicht
einschlafen. wenn man sie in ihr bett legt, quängelt sie
solange rum, bis wir sie nehmen oder sie in unserer nähe sein
darf (alles, bloß nicht ihr bett). sie ist dann noch
quietschfidel und schläft erst gegen 22 - 23 uhr ein und
schläft dann bis 6 uhr durch.
Wo ist das Problem ? Also für so ein Baby hätte ich sogar Zuschlag bezahlt ;-}
sie müsste lernen zu einer „normalen“ zeit zu schlafen.
außerdem befürchtet sie, dass das baby sich an etwas gewöhnt,
was dann später noch schwerer zu ändern ist.
Das ändert sich IMHO sowieso ziemlich unbeeinflußbar. Theorie : Wenn die Knirpse sich erst mal *bewegen*, kann man auf einen Müdigkeitseffekt hoffen, der sie schon um 19:00 ins Bett wirft.
Ich denke am *Anfang* gibt’s sowas wie „normale“ Zeit überhaupt nicht, bzw. „eure“ Zeit ist schon „normal“.
das ist schon so eine Sache mit dem schlafen gehen. Mit fünf Monaten fängt es an, das die lieben kleinen merken wenn ich schreie komme ich auf den Arm. Wir hatten so ein Problem nicht, unser hatte schon immer den Rhythmus den wir uns vorgestellt haben. Wir haben aber mal einen Trick von einer „Übermutter“ bekommen.
Wenn man das Kind hingelegt hat und es dann anfängt zu schreien… hingehen, nicht hochnehmen, beruhigen und wieder gehen. Wenn es weiter schreit, dann fünf Minuten warten und wieder von vorne anfangen. bei nächsten mal zehn Minuten warten und immer so weiter.
Ich halte nicht soviel davon, habe aber diesen „Trick“ nun schon mehrfach gehört.
Nach meiner Meinung nach, sollte alle Glücklich und zufrieden sein, und wenn es eurer Kleinen dabei gut geht, dann lasst Ihr doch noch etwas Zeit. Wie unten schon gesagt das gibt sich von ganz alleine.
Der gefährliche Schlafmangel bei Säuglingen…
… ist sowieso Unsinn.
Hallo Stevie,
was treibt Ihr Erwachsenen eigentlich bis 10, 11 Uhr abends? Doch wahrscheinlich Quiz gucken oder lesen, oder vielleicht Musik hören, mit Gästen feiern? Da kann man das Baby durchaus dabeisein lassen und erst nach dem Einschlafen ins Bett bringen. Macht das doch, und schon in einem Jahr werdet Ihr euch mit etwas Wehmut an diese schönen Stunden erinnern.
Wenn es mal täglich drei Mahlzeiten gibt und Zähneputzen usw., dann ist von alleine Schluß mit der Nachtschwärmerei, falls nicht gerade der Mittagsschlaf übertrieben wird.
Gruß,
Wolfgang Berger
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mit 5 Monaten kann man wirklich nicht viel mehr erwarten. Scheint mir schon ein sehr elternfreundliches Modell zu sein.
Wenn ihr mit der Situation jetzt nicht wirklich Probleme habt, macht keinen Streß davon. Sie schläft 7 Stunden am Stück und braucht nachts noch nicht mal mehr Futter. Das ist kein Grund zum Klagen sondern zur Gratulation.
Natürlich sollte man dies in den nächsten Monaten noch ein wenig nachbessern.
Die Frage ist, ob das Kind einfach nicht müde ist ( scheint mir so, denn sonst würde es dir sicher doch was ausmachen ) oder ob es den „Absprung“ nicht schafft. Das Einschlafenkönnen, wenn man müde ist, kann man üben. Das Müdesein nicht wirklich.
Das Müdesein wird deine Freundin sich „erkaufen“ müssen. Wieviel, wielange und wann schläft sie denn tagsüber ? Wenn man da genau nachrechnet, findet man im allgemeinen sehr schnell die 2,3 Stunden, die abends fehlen. Aber können die beiden mit 5 Monaten schon auf die Pausen zwischendurch verzichten ?
Es gibt übrigens kleine Kinder, die kommen gut mit 8-10 Stunden Schlaf zurecht. Das war denn das Kleingedruckte auf dem Waschzettel, das wieder keiner so schnell gelesen hat.
nein, sooo ungewöhnlich finde ich das Schlafverhalten Eures Babys nicht
Ich habe drei Kinder mit drei völlig unterschiedlichen Schlafmustern. Grundsätzlich halte ich viel von einem einigermaßen geregelten Tages- und Nachtablauf, aber soooo gut, wie ich mir das früher vorstellte, geht das nicht immer.
Unser Jüngster ist und bleibt trotz großer Aktivität ein extremer Wenigschläfer - 8 bis 9 Stunden insgesamt (!) sind schon gut bei ihm, und zwar seit seiner Geburt. Inzwischen ist er zwei Jahre alt und akzeptiert wenigstens, dass ich nachts SCHLAFEN will. Er war nie anders, jeder, der ihn mal ein paar Stunden erlebt, sagt, dieses Kind MÜSSE doch irgendwann müde werden - nun ja… seine Mutter ist auch ein Wenigschläfer *seufz*.
Ruhig bleiben, Euer Baby hat eben seine eigene Programmierung
meine rettung war das buch: jedes kind kann schlafen lernen.
darin wird genau beschrieben, wie man ein baby an einen festen schlafrhythmus gewöhnt. es heißt dort aber auch, dass das erst so mit ca 6 monaten richtig möglich und notwendig ist.
bei mir wurde nach der lektüre eine unregelmäßige, 5 - 7 x unterbrochene nacht und ein völlig irregulärer mittagsschalf zu einer durchgeschlafenen 12 studen nacht mit genau 2 stunden mittagsschlaf. herrlich!
cordula