Meine Tochter ist jetzt 4 Jahre alt geworden und sie braucht, gerade zum Einschlafen immer noch den Nulli.
Das find ich jetzt auch nicht weiter schlimm, weil er ihr eh nachts aus dem Mund fällt und sie ohne schläft.
Aber sonst hat sie ihn auch tagsüber oft in Benutzung, besonders halt, wenn sie müde wird oder morgens
grad aufgestanden ist.
Mir ist jetzt nur aufgefallen, dass ihre Schneidezähne sich ein bisschen nach vorne biegen, d. h. auch wenn
sie den Mund geschlossen hat, kann sie die Zunge ein Stück rausschieben. Ich geh mal davon aus, dass das
evtl. vom dem Gebrauch des Schnullers kommt, oder was meint ihr? In welchem Alter sollte man sie denn
am besten entwöhnen? Habt ihr da irgendwelche Tricks und Tips? Sie will ihn natürlich von sich aus nicht
hergeben.
Auch als ich sagte, dass, wenn der Nikolaus das nächste Mal kommt, er ihre Schnuller bekommt, meinte sie
nur, dass er ja ruhig einen haben könnte, sie hat ja noch ganz viele davon ))
…habe heute irgendwo gelesen, dass man den Schnulli so mit 3 abgewöhnen sollte… die Schnullerfee kann helfen, ggf den Schnuller gegen ein Kuscheltier eintauschen, an das „erwachsene“ Mädchen appellieren…
Ja, die Fehlstellung kann vom Schnuller kommen, daneben haben Schnuller auch verstärkt Kariesbildung zur Folge.
den Schnuller kann man deiner Tochter nicht von einem Tag auf den anderen abgewöhnen, aber es gibt verschiedene Methoden.
Du kannst daraus eine kleine Zeremonie machen. Erkläre ihr, dass sie jetzt kein kleines Mädchen ist, das noch am Schnuller kaut, sondern ein großes kluges Mädchen ist, das den Schnuller nicht mehr braucht.
Gib ihr als Gegenleistung ein Kuscheltier oder eine kleine Puppe mit ins Bett, mit dem sie statt des Schnullers schlafen kann. Sie braucht einen Ersatz für den Schnuller, da sie ihn als Gewohnheit aufgeben muss.
Lobe sie, wenn sie den Schnuller wegwirft.
Alternativ kannst du alle Schnuller auch in eine kleine, schön bemalte und verzierte Box verpacken und diese gemeinsam mit deiner Kleinen an die „Schnullerfee“ schicken (beispielsweise an deine Freundin). Wenn sie anschließend trotzdem noch einen Schnuller haben möchte, kannst du sie daran erinnern, dass ihr beide die Schnuller weggeschickt habt.
Vielleicht schickt die „Schnullerfee“ ein kleines Dankeschön zurück???
Hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben. Viel Erfolg noch und alles Gute für euch beiden.
Die Meinung unseres Kieferorthopäden lautet: bis zum 3. Geburtstag, sonst kommt eben der von Dir beschriebene „offene Biss“ zustande. Hilft Dir jetzt leider nichts, aber vielleicht interessierts dich ja dennoch.
Eine Idee zum Abgewöhnen habe ich im Krankenhaus nach der Entbindung unseres Sohnes (dem wir, entgegen anderer Vorsätze, auch bereits am 2. Tag den Schnulli gereicht habe ) mitbekommen:
eine Zimmergenossin bekam Besuch von einer Familie mit ihrem etwas älteren Sohn. Der brachte dem neugeborenen Baby all seine Schnullis in einer Tüte mit, denn das Baby braucht ja auch welche und er ist jetzt ja schon groß. Weiß aber nicht, ob das gut ging. Fand die Idee arg nett. Allerdings braucht man dafür halt grad eine frischgebackene Mutter.
bei uns in Berlin gibts so einen Schnullerbaum, an dem die Kinder Ihre Schuller anhängen können und ihn ab und an „besuchen“ können… vielleicht habt ihr eine Möglichkeit so etwas in Eurem Garten oder auch im Kindergarten einzuführen.
Hallo Petra,
leider bin ich auch ein Schnullerkind, wenn auch inzwischen 60 Jahre alt. Auch ich habe einen Schnuller gehabt, laut Aussage meiner Mutter, mit einer Schnur um den Hals, und sie hat mir sogar beigebracht, wie ich ihn nachts im Dunklen finden kann an der Schnur. Ja, sie hat es nicht besser gewußt und ihre Liebe hat dann das wieder gut gemacht, so daß ich heute Respekt, Zuneigung und Dankbarkeit ihr gegenüber habe.
Der Schnuller jedoch ist eine Lüge gegenüber einem Menschen der noch nicht weiß was echt und was falsch ist, echt ist die Mutterbrust, da wird man gestillt, da erfährt man das Paradies und lernt gleichzeitig man muß sich dafür anstrengen, aktiv sein. Und nicht zu vergessen die Wärme, die Geborgenheit, die Intimität usw., das prägt sich in die Seele ein. Doch das ist jetzt nicht überzubewerten nicht jeder der lange an der Mutterbrust saugt, wird ein brauchbarer, guter Mensch oder hat automatisch eine reiche Seele. Ich schreibe das nur um dir die Wichtigkeit und Schwierigkeit des Abgewöhnens aufzuzeigen. Der Schnuller, das bist ja ein wenig du, als Mutter. Ich würde für Weggabe des Schnuller schmusen oder eine andere Intimität als Ersatz anbieten.
Mit lieben Gruß von einem ex Schnullerkind
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Der Schnuller jedoch ist eine Lüge gegenüber einem Menschen
der noch nicht weiß was echt und was falsch ist, echt ist die
Mutterbrust, da wird man gestillt, da erfährt man das Paradies
und lernt gleichzeitig man muß sich dafür anstrengen, aktiv
sein. Und nicht zu vergessen die Wärme, die Geborgenheit, die
Intimität usw., das prägt sich in die Seele ein. Doch das ist
jetzt nicht überzubewerten nicht jeder der lange an der
Mutterbrust saugt, wird ein brauchbarer, guter Mensch oder hat
automatisch eine reiche Seele. Ich schreibe das nur um dir die
Wichtigkeit und Schwierigkeit des Abgewöhnens aufzuzeigen. Der
Schnuller, das bist ja ein wenig du, als Mutter. Ich würde für
Weggabe des Schnuller schmusen oder eine andere Intimität als
Ersatz anbieten.
Sehr schön geschrieben, dafür auch ein Sternchen von mir.
Wir haben auch überlegt, wie wir unsere Tochter (2.5 Jahre) vom Nuckel loseisen können, Schnullerbaum, Schnullerfee, etc…
Letztendlich ganz ohne trara: Zuerst gab’s den Nuckel wirklich nur noch zum Mittags- oder Nachtschlaf, dann nur noch zum Nachtschlaf, und dann gar nicht mehr.
Ein bis zwei Tage vor diesen Aktionen dann immer schon mal nebenbei erwähnt, dass dann ab morgen Schluß ist, und so hat sie es auch akzeptiert. Hat erstaunlichlicherweise gut funktioniert.
Dafür gibt’s jetzt zum Ausgleich eine Gute-Nacht Geschichte mehr.
bei meinem kleinen Bruder wurde das folgendermassen gemacht (wie alt er war weiss ich net mehr aber ich glaube zu alt ^-^’) Mit ihm wurde besprochen das er bald einmal kein buschi (bebe, kleinkind) mehr sei und er dann auch keinen Schnuller mehr bräuchte. Als der besagte tag gekommen war durfte er entscheiden wie man das Teil loswerden will. Er hat sich wenn ich mich richtig errinere fürs Zerschneiden entschieden.(Niemand hat ihn gezwungen das ding zu zerstören nur halt weg musste es dann sein) Da sass er dann ne stunde am boden und hat seinen Schnuller mit der Schere zerschnitten. Dannach wurde dieser noch krementiert (ich glaub der hatte unglaublichen spass daran ^^’ ) und von diesem tag an war der Schnuller kein thema mehr.
Ob es eine Empfehlenswerte lösung ist weiss ich nicht. Ist halt nicht ganz so „süss“ wie mit der Schnullerfee aber hat dennoch gut funktioniert. Ich glaube ihm hat auch geholfen das er ihn wirklich selber wegtun konnte und er anschliessend auch nicht mehr zu retten war.
Ich würde für
Weggabe des Schnuller schmusen oder eine andere Intimität als
Ersatz anbieten.
Das finde ich eine sehr gute Idee.
Wenn der Schnuller ein wirkliches Bedürfnis ist, könnte es ja auch leicht passieren, dass der Daumen als Ersatz genommen wird. Da ist es schon besser, das primäre Bedürfnis des Kindes zu befriedigen.
Wie alt ich bei besagter Aktion war, weiß ich nicht, aber es hat wohl super funktioniert.
Ich wohnte damals in einem 4stöckigen Haus und eines Tages hatte ich wohl grad schlechte Laune oder was und hab aus Wut meinen Schnuller zum Fenster rausgeschmissen, also 3 Etagen runter. Musste natürlich gleich aus dem Fenster gucken und da lief grad unten ein großer Hund lang. Da meinte meine Oma zu mir, dass der Hund jetzt meinen Schnuller gefressen hätte und ich ab sofort eben ohne auskommen müsste.
Sie hat dann unter irgendeinem Vorwand den Schnuller natürlich wieder geholt, falls ich Aufstände mache am Abend, aber ich hab wohl nur einmal nach gefragt, wurde an den Hund erinnert und ab da war der Schnuller kein Thema mehr.
Also wenn sich ne ähnliche Situation ergeben sollte, vielleicht ist das Möglichkeit, müsst ihr entscheiden.
Danke für eure Tips!
Ich kämpf da im Moment wirklich mit meinem Gewissen, wenn ich ihr den Schnuller verbieten soll. Also das
mit der Schnullerfee und Nikolaus hab ich schon ausprobiert, das gab nur stundenlange Schreierei und
Weinerei. Sie kann sich dann richtig wegschreien und sobald sie den Schnuller hat, ist es gut. Und ein
Häschen hat sie eh immer dabei. Ohne das geht rein gar nix. Dann würde sie wohl lieber noch auf den
Schnuller verzichten als auf ihr Häschen.
Ich hab heute mal mit ihr ein „Abkommen“ getroffen: Sie darf in nächster Zeit nur noch den Schnuller
nachts im Bett behalten (wie schon erwähnt fällt er ihr eh meistens raus) und wenn ich sehe, dass sie ihn
irgendwohin mitnimmt, hol ich ihn ihr ab und schmeiß ihn weg. Da hat sie zwar zuerst geschluckt, aber sie
hat ihn gleich in ihr Bett getragen und meinte nur, sie wär ja jetzt soooo müde, deswegen muss sie sich
hinlegen Um Ausreden ist sie nie verlegen.
Ich bin mal gespannt, wie das jetzt wirkt. Weil, dass sie ihn jetzt nicht noch ewig weiter benutzt, seh ich
selbst ein. Mit 4 Jahren wird es ja echt Zeit zur Entwöhnung.
Ich habe meinen Kindern gesagt: Ihr müßt nur ein Jahr ohne Schnuller auskommen, danach dürft ihr ihn solange behalten, wie ihr wollt. Aber jetzt wollen sie gar nicht mehr.
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Jedes Kind ist anders. Ich habe in meinem Bekanntenkreis erlebt, dass es Kinder gab, die es sehr leicht hinnahmen ohne Schnulli fortan zu leben, andere eben nicht.
Unsere Tochter war ein hartnäckiger Fall, und wir hatten auch schon die Kieferfehlstellung als problematisch angesehen.
Mit acht Jahren, war es dann so weit, dass sie ihn uns freiwillig gegeben hat. Wir sind froh, dass wir so lange gewartet haben, denn wir haben viele Kinder gesehen, die später ohne Schnuller die Nägel gekaut oder sonstige Unarten sich nagewöhnt haben.
Den Schnuller kann man irgendwann weglegen, aber das Nägelkauen gewöhnt man sich nicht so leicht wieder ab.
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