Als absolute Koch-Laie faellt es mir schwer beim Kochen zu improvisieren. Eines meiner groessten Probleme beim Kochen ist, dass ich nicht weiss WANN GENAU die entsprechenden Gewuerze ins Essen gegeben werde. Fuegt man z.B. Knoblauch schon beim anbraten der Zwiebeln bei, oder erst spaeter, wenn das restliche Gemuese schon fast gar ist. Und wie ist das mit getrockneten Kraeutern, Salz und Pfeffer? Schon direkt am Anfang der Garzeit, oder erst spaeter, sozusagen zum Abschmecken? Vieleicht habt ihr ja ein paar Tipps. Immer nach Kochbuch ist fad.
Hallo Marcela,
dummerweise läßt sich Deine Frage nicht pauschal beantworten. Es gibt Kräuter, die mitgekocht werden sollten (z. B. Rosmarin) und welche, die beim Kochen absolut unansehnlich werden (z. B. Schnittlauch oder Kerbel). Frische Kräuter sollten ohnehin nur ganz kurz - ziemlich zum Schluß - mitgekocht werden bzw. eigentlich auch nicht richtig mitgekocht; sie sollten eher kurz ziehen. Vielleicht machen Dich die folgenden HPs ein wenig schlauer:
http://www.ti5.tu-harburg.de/Staff/Lamers/kochen/ABC…
http://www.bioworld.de/Krauter/krauter.html
http://www.knorr.co.at/ernaehrung/warenkunde/krauter…
Knoblauch kannst Du übrigens ruhigen Gewissens mit den Zwiebeln anbraten. *g*
Ciao
Tessa
Hallo Marcela,
Hallo Tessa,
dummerweise läßt sich Deine Frage nicht pauschal beantworten.
Es gibt Kräuter, die mitgekocht werden sollten (z. B.
Rosmarin) und welche, die beim Kochen absolut unansehnlich
werden (z. B. Schnittlauch oder Kerbel). Frische Kräuter
sollten ohnehin nur ganz kurz - ziemlich zum Schluß -
mitgekocht werden bzw. eigentlich auch nicht richtig
mitgekocht; sie sollten eher kurz ziehen.
Das ist ein Widerspruch: Z.B. kann ich Lamm mit frischem Rosmarin machen; da sollte man den Rosmarin (das Rosamrin?) schon bald am Anfang dazu geben ( wenn nicht das Lamm sogar darin mariniert worden ist)…
Knoblauch kannst Du übrigens ruhigen Gewissens mit den
Zwiebeln anbraten. *g*
Wenn man es knoblauchig mag, ja; wenn man nur einen Hauch haben möchte, kann man ihn wieder raus nehmen (z.B. bei Brühen oder Suppen, wenn er nicht fein gehackt ist, sondern im ganzen belassen worden ist), ansonsten gibt man ihn gegen Ende dazu.
das ist wirklich schwierig.
Wenn es möglich ist, Marcela, nimm frische Kräuter, weil dann der muffige Touch der trockenen Kräuter das Würzen nicht so erschwert.
Eigentlich sollte es Kochbücher mit Rezepten mit Gewürzen und Kräutern geben; wenn Du Dich daran hälst, wäre das doch schon ein Anfang. Es sollte vielleicht kein Buch aus der DDR sein, oder aus den 50ern (So ungefähr), als man wirklich fast nur mit Salz und Pfeffer gewürzt hat, so scheint es mir manchmal.
Guten Appetit wünscht
Deborah
Ciao
Tessa
… Euch auch noch einen guten Appetit.
Gruesse Marcela